Faszination Südafrika (AE019)
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Kombinierbar
EUR 5.520 p.Pers. im DZ zzgl. Flug

Faszination Südafrika (AE019)

Geführte Rundreise

  • 20 Tage
  • Gemischte HotelklassenGemischte Hotelklassen
  • max. 10
  • de Reiseleitung
  • Level
  • Pretoria
  • Drakensberge
  • Pirsch- und Bootsfahrt im Greater St Lucia Wetland Park
  • Pirschfahrten im Hluhluwe-iMfolozi Park und im Krüger-Nationalpark
  • Königreich Eswatini
  • Panorama Route
  • Wilderness-Nationalpark
  • Tsitsikamma-Nationalpark
  • Oudtshoorn
  • Wale in Hermanus (saisonal)
  • Weinprobe in Stellenbosch
  • Kaphalbinsel und Kap der Guten Hoffnung
Johannesburg Pretoria Clarens Golden Gate Highlands National Park

Südafrika – die Welt in einem Land. Und das ist keine Übertreibung, denn Südafrika ist an Vielfältigkeit kaum zu übertreffen. In einer Gruppe von maximal zehn Teilnehmern Personen durchqueren Sie auf dieser Kleingruppenreise zunächst den nördlichen Teil des Landes. Von Johannesburg geht die Reise über Pretoria und die Drakensberge in die Nationalparks von KwaZulu-Natal, in den Krüger-Nationalpark und über die Panorama Route wieder zurück. Nach einem Inlandsflug erkunden Sie die schönsten Sehenswürdigkeiten entlang der Garden Route, bevor die Reise in Kapstadt ihr Ende findet. Neben den absoluten Höhepunkten, die man auf einer Reise sehen „muss“, dürfen Sie sich auf zahlreiche authentische Reiseerlebnisse freuen, bei denen Sie nicht nur Land und Leuten sondern auch der einzigartigen Tierwelt Afrikas ganz nah kommen werden. Dabei werden Sie vor Ort von einer deutschsprachigen Reiseleitung begleitet, die Sie mit vielen Informationen auf unterhaltsame Art versorgen wird. Auch wenn die Reise in einer kleinen Gruppe durchgeführt wird, haben Sie immer wieder Möglichkeiten, einzelne Tage individuell nach Ihren Wünschen und mit Tipps und Empfehlungen des Reiseleiter zu gestalten.

Ihre Reise im Detail

20 Tage Geführte Rundreise



Tag 1
Johannesburg, Pretoria

Johannesburg - Pretoria (50 km)

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Johannesburg - Pretoria (50 km)

Nach Ihrer Ankunft am Flughafen OR Tambo in Johannesburg und nach der Erledigung der Einreiseformalitäten werden Sie von Ihrem Transferfahrer begrüsst.

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Anschliessend werden Sie zu Ihrer Unterkunft in Pretoria gebracht, wo Sie nach dem Einchecken Zeit haben, sich ein wenig auszuruhen und frisch zu machen. Am frühen Nachmittag treffen Sie Ihren Reiseleiter und besichtigen im Rahmen einer Stadtrundfahrt das Union Building und das Voortrekker Monument Museum in Pretoria. Hier wird Ihnen ein erster und überaus interessanter Überblick über die abwechslungsreiche Geschichte Südafrikas gegeben. Abends können Sie dann gemeinsam mit allen Teilnehmern in einem guten Restaurant zu Abend essen (optional).

Übernachtung in Pretoria

Brooks Cottage o.ä.

Brooks Cottage ist ein luxuriöses Gästehaus im Stadteil Brooklyn von Pretoria, Südafrika gelegen. Zentrale Lage mit Nähe zu den meisten ausländischen Botschaften, der Universität sowie den Einkaufszentren Hillcrest und Brooklyn. Das Gästehaus verfügt über fünf geschmackvoll eingerichtete Zimmer mit Badezimmer mit Dusche und Badewanne sowie Annehmlichkeiten wie Mikrowelle, Minibar und Sat-TV. Kostenfreies WLAN, ein Aussenpool, ein gepflegter Garten sowie sichere Parkplätzen stehen den Gästen zur Verfügung.

Tag 2
Clarens, Golden Gate Highlands National Park, Drakensberge

Pretoria – Drakensberge (470 km / FA)

Südafrika_Drakensberge_Sentinental Peak_

Pretoria – Drakensberge (470 km / FA)

Nach einer kurzen Einweisung durch Ihren Guide verlassen Sie Pretoria und fahren Richtung Süden durch die Provinz Free State nach Clarens. Dieses malerisch gelegene Örtchen ist heute das Zuhause vieler Künstler und Kunsthandwerker.

Nach dem Mittagessen in Clarens (optional) fahren Sie weiter in den Golden-Gate-Nationalpark. Hier erhalten Sie einen ersten Einblick in die atemberaubende Berglandschaft und können die bemerkenswerten Felsformationen bestaunen.

Ihr heutiges Tagesziel ist eine Lodge in der Gegend des Royal-Natal-Nationalparks in den majestätischen Drakensbergen. Geniessen Sie die himmlische Ruhe in den Bergen! Nach dem Abendessen können Sie sich auf Ihr Zimmer zurückziehen oder noch am Kaminfeuer verweilen.

Übernachtung in der nördlichen Drakensberg-Region

Greenfire Drakensberg Lodge o.ä.

Die Greenfire Drakensberg Lodge befindet sich in den nördlichen Drakensbergen von Südafrika. Diese Lodge bietet rustikale Unterkünfte mit atemberaubendem Blick auf die Berge und ist ideal für Naturliebhaber und Wanderer. Ein Gemeinschaftsbereich mit Lounge, Speisesaal und Bar lädt zum Verweilen ein.

Tag 3
Drakensberge

Drakensberge (FMA)

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Drakensberge (FMA)

Der heutige Tag steht für Outdoor-Aktivitäten in der spektakulären Berglandschaft der Drakensberge zur Verfügung. Sie haben die Qual der Wahl: Je nach körperlicher Fitness können Sie auf verschiedenen Wanderwegen Felszeichnungen der San bestaunen, eine Kolonie der seltenen Kapgeier beobachten oder vom höchsten Punkt aus sowohl das beeindruckende Panorama der Drakensberge und der Malutiberge in Lesotho geniessen als auch den Sterkfontein Stausee überblicken. Wer die malerische Bergregion vom Pferderücken aus erkunden möchte, ist hier ebenfalls willkommen: Es gibt Reitangebote für Anfänger und Fortgeschrittene (optional). Geniessen Sie den Tag in der freien Natur, die frische Luft und die einzigartigen Ausblicke.

Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 4
Santa Lucia

Drakensberge - St. Lucia (520 km / FM)

Drakensberge - St. Lucia (520 km / FM)

Heute starten Sie mit einem ausgiebigen Frühstück in herrlicher Atmosphäre in den Tag. Sobald Ihre Koffer gepackt sind, werden Sie per abenteuerlichem Allradtransfer zurück zu Ihrem Tourfahrzeug gebracht. Dann begeben Sie sich auf den Weg durch die grüne Hügellandschaft der KwaZulu-Natal Midlands mit einem Halt am Nelson Mandela Capture Site und über Pietermaritzburg in Richtung Küste, vorbei an der multikulturellen Hafenstadt Durban bis zum Küstenort St. Lucia. Je nach Ankunftszeit haben Sie am Nachmittag Gelegenheit, sich nach der langen Fahrt beim Bummeln durch das kleine Örtchen, das direkt am Indischen Ozean liegt, die Beine ein wenig zu vertreten. Alternativ lädt der Strand zum Spazierengehen oder einfach nur zum Entspannen ein. Zum Abendessen gehen Sie in ein Restaurant im Ort (optional).

Forest Lodge_Südafrika_Exterior

Übernachtung in St. Lucia

Forest Lodge o.ä.

Die Forest Lodge in St. Lucia liegt in einem natürlichen Waldgebiet im Weltkulturerbe ISimangaliso und bietet 17 Zimmer mit eigener Terrasse, die einen Blick auf den subtropischen Garten ermöglichen.Die Zimmer sind modern eingerichtet und verfügen über Annehmlichkeiten wie Klimaanlage, Safe und Tee-/Kaffee Zubereitungsmöglichkeiten. Die Lodge hat ein Swimmingpool und bietet kostenfreies WLAN sowie kostenlose Parkplätze an.

Tag 5
iSimangaliso Wetland Park

iSimangaliso Wetland Park (120 km / FM)

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iSimangaliso Wetland Park (120 km / FM)

Der Besuch des iSimangaliso Wetland Parks steht heute auf dem Programm. Auf Pirschfahrten erkunden Sie die Tier- und Pflanzenwelt dieses Parks. Die Sichtung von Nashörnern, Büffeln, Wasserböcken, Nyalas und grossen Kuduherden ist nicht ungewöhnlich und mit einer grossen Portion Glück können Sie eventuell einen Leoparden bei der Jagd beobachten. Mehrere Aussichtspunkte bieten traumhafte Ausblicke auf den Indischen Ozean und in der Walsaison ausserdem eine kleine Chance zur Beobachtung von Südkapern. Nach hoffentlich vielen spannenden Tiererlebnissen können Sie schliesslich bei Cape Vidal ein erfrischendes Bad im Indischen Ozean nehmen - ein doch sehr ungewöhnlicher Abschluss einer Pirschfahrt! Nach Ihrer Rückkehr in St. Lucia unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf dem St. Lucia Estuary. Vom Boot aus können Sie Flusspferde, Krokodile und die unterschiedlichsten Wasservögel beobachten. Das Abendessen nehmen Sie erneut in einem Restaurant im Ort ein (auf eigene Kosten).

Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 6
Hluhluwe-iMfolozi-Park, Jozini Lake

St. Lucia - Hluhluwe-iMfolozi Park - Pongola Game Reserve (200 km / FA)

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St. Lucia - Hluhluwe-iMfolozi Park - Pongola Game Reserve (200 km / FA)

Heute starten Sie sehr früh und besuchen den nahegelegenen Hluhluwe-iMfolozi Park, der landschaftlich sicherlich einer der schönsten Parks im südlichen Afrika ist und vor allem durch die Züchtungsprojekte für Spitz- und Breitmaulnashörner bekannt ist. Sie unternehmen eine Pirschfahrt im Tourfahrzeug und können mit etwas Glück neben Nashörnern auch die anderen Vertreter der „Big Five“ (Löwe, Leopard, Elefant und Büffel) sowie die unterschiedlichsten Antilopen, Vögel und andere Tierarten in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten.

Nach dem Mittagessen im Hilltop Camp (optional) machen Sie sich auf den Weg zum Gate. Unterwegs haben Sie immer wieder Gelegenheit für weitere Tierbeobachtungen. Dann verlassen Sie den Park und fahren weiter in Richtung Norden zum Pongola Game Reserve, eines der ältesten privaten Game Reserves in Südafrika, wo sich Ihre heutige Unterkunft befindet. Geniessen Sie mit einem kalten Getränk in der Hand den Sonnenuntergang und den traumhaften Blick über das Buschland, den Lake Jozini und die Lebombo-Berge in der Ferne. Bei einem köstlichen Abendessen können Sie den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Übernachtung im Pongola Game Reserve

AfriCamps at White Elephant Safaris o.ä.

AfriCamps at White Elephant Safaris befindet sich im Pongola Game Reserve in KwaZulu-Natal, am Fusse der majestätischen Lebombo-Berge. Dieses Boutique-Glamping-Erlebnis bietet luxuriöse Zelte, die mit modernen Annehmlichkeiten wie Klimaanlage, eigenem Bad, voll ausgestatteter Küche und einem gemütlichen Wohnbereich ausgestattet sind. Ein Highlight ist der private Holz-Whirlpool auf der Terrrasse jedes Zeltes, der einen Panoramablick auf die umliegende Natur ermöglicht. Die Gäste können sowohl land- als auch wasserbasierte Safaris geniessen, darunter Pirschfahrten, geführte Buschwanderungen und Bootsfahrten auf dem 15.000 Hektar grossen Lake Jozini.

Tag 7
Mbabane

Pongola Game Reserve - Mbabane (250 km / FA)

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Pongola Game Reserve - Mbabane (250 km / FA)

Gestalten Sie den Vormittag ganz nach Ihren Wünschen: Geniessen Sie die Ruhe der Unterkunft und starten Sie entspannt in den Tag oder entdecken Sie die faszinierende Tierwelt bei einer Safari zu Fuss oder einer Bootstour auf dem Jozini-See (alles optional). Mit etwas Glück beobachten Sie Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung und erleben die beeindruckende Landschaft aus einer ganz neuen Perspektive. Anschliessend setzen Sie Ihre Reise fort und überqueren die Grenze in das Königreich Eswatini. Dort erwartet Sie ein Besuch im traditionellen Mantenga Cultural Village. Die liebevoll gestaltete Anlage vermittelt auf anschauliche Weise das Leben der Swasi und bietet Ihnen spannende Einblicke in ihre jahrhundertealten Traditionen, ihre Lebensweise sowie ihr kulturelles Erbe. Ihr Tagesziel ist ein Hotel in der Nähe von Mbabane, wo Sie übernachten werden.

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Übernachtung in Eswatini

Foresters Arms Country Hotel o.ä.

Lage: Im Hochland von Eswatini (Swasiland) zwischen Mbabane und Bunya Beschreibung: Das Foresters Arms liegt in einer spektakulären Berglandschaft mit weitläufigem Gelände. Der malerische Garten zieht viele Vogelarten an, darunter Sonnenvögel, Paradiesfliegenschnäpper und den schwer fassbaren Narina Trogan. Inmitten eines Waldes gelegen, ist es eine Oase zeitloser Eleganz, gemütlich im Winter und kühl im Sommer. Von der Terrasse aus können Sie die Gärten und das Tal überblicken. Die ländliche Atmosphäre findet sich im gesamten Hotel wieder, in der Lounge, im Restaurant und in der Bar, die mit charmanten Möbeln und Holzfeuern für kühle Abende ausgestattet sind. Ein wundervoller Ort der Erholung und idealer Ausgangspunkt für Wanderungen, Fahrradtouren oder Ausritte. Einrichtungen: Restaurant, Bar, Swimmingpool, Fitnessbereich mit Sauna, Tennis- und Squashplätze, Golfplatz, Angelverleih, Parkplätze Zimmer (34): In fröhlichen Farben eingerichtete Standard Rooms mit Dusche, Föhn, Deckenventilator, TV, kostenlosem WLAN, Kaffee-/Teezubereiter

Tag 8
Mbabane

Mbabane und Umgebung (FA)

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Mbabane und Umgebung (FA)

Der heutige Tag wird von Ihnen nach Belieben gestaltet. Am Vorabend bespricht Ihr Guide mit Ihnen die vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten, die Eswatini zu bieten hat, und stellt gemeinsam mit der Gruppe das heutige Tagesprogramm zusammen. In Eswatini erwartet Sie ein Stück authentisches Afrika mit fantastischen Naturlandschaften, freundlichen Menschen und einem reichen kulturellen Erbe. Je nach Wetter, Lust und Laune können Sie die Umgebung der Lodge oder das Milwane Wildlife Reserve per Mountainbike, auf dem Pferderücken oder zu Fuss erkunden (alles optional). Besuchen Sie bunte Märkte oder tauchen Sie in die Handwerkskunst von Eswatini ein. Sehen Sie dabei zu, wie in einer Kerzenfabrik die berühmten „Swazi Candles“ in Handarbeit hergestellt werden oder in einer Glasmanufaktur aus recyceltem Glas mundgeblasene Kunstwerke entstehen.

Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 9
Skukuza

Mbabane - Krüger-Nationalpark (250 km / FA)

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Mbabane - Krüger-Nationalpark (250 km / FA)

Sie verlassen das Königreich Eswatini und fahren zurück nach Südafrika. Ihr nächstes Ziel ist der Krüger-Nationalpark, Südafrikas grösstes Wildschutzgebiet. Nach der Gründung als Game Reserve wurde es im Jahre 1926 in einen Nationalpark umgewandelt. Aufgrund seiner Grösse und der landschaftlichen Vielfalt ist der Park Lebensraum für alle im südlichen Afrika vorkommenden Tierarten. Grosse Elefantenherden mit bis zu 60 Tieren, Büffel, Nashörner, Löwen und Leoparden leben hier zusammen mit knapp 150 anderen Säugetierarten, über 500 Vogelarten und ca. 100 Reptilienarten. Bei Ihrem Besuch konzentrieren Sie sich auf den tierreichen Süden des ca. 20.000 qkm grossen Wildschutzgebietes. Der restliche Nachmittag steht für eine ausgedehnte Pirschfahrt zur Verfügung.

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Übernachtung im Krüger-Nationalpark

Skukuza Rest Camp o.ä.

Lage: Zentral im südlichen Teil des Parks gelegen, nächster Parkeingang Paul Krüger Beschreibung: Skukuza ist das grösste Camp im Krüger-Nationalpark und liegt am Südufer des Sabie River inmitten von einigen hohen Bäumen. Die Aktivitäten und Einrichtungen des Camps sind vielfältig, ebenso wie die Tier- und Pflanzenwelt, die im und um das Camp zu finden sind. Einrichtungen: Restaurant, Gemeinschaftsküche, 2 Swimmingpools, Internetcafé, Wachsalon, kleines Geschäft, Tankstelle Zimmer (226): Typisch afrikanische, reetgedeckte Bungalows mit Dusche, Klimaanlage oder Ventilator, teilweise kleiner Küchenzeile

Tag 10
Krüger-Nationalpark

Krüger-Nationalpark (FA)

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Krüger-Nationalpark (FA)

Auch der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Tierbeobachtung. Am Morgen begeben Sie sich in einem offenen Safarifahrzeug auf eine ausgedehnte Pirschfahrt und machen sich auf die Suche nach den hiesigen Tieren. Am frühen Abend besteht die Möglichkeit, zusammen mit einem Ranger des Nationalparks auf eine nächtliche Pirschfahrt zu gehen und mit etwas Glück nachtaktive Tiere zu beobachten (optional).

Hinweis: Die Pirschfahrt im offenen Safarifahrzeug wird von einem englischsprachigen Guide durchgeführt! Bei Gruppen bis zu 9 Personen begleitet Sie der deutschsprachige Reiseleiter und übersetzt bei Bedarf die Erklärungen und Informationen des lokalen Guides.

Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 11
Hazyview

Krüger-Nationalpark - Hazyview (70 km / FA)

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Krüger-Nationalpark - Hazyview (70 km / FA)

Am frühen Morgen haben Sie die Gelegenheit, eine Safari zu Fuss in Begleitung eines Parkrangers zu unternehmen (optional). Nach dem Frühstück brechen Sie zu einer letzten Pirschfahrt auf und halten weiterhin Ausschau nach wilden Tieren. Eventuell sehen Sie heute noch einmal einen tierischen Parkbewohner, den Sie in den letzten Tagen noch nicht gesichtet haben? Gegen Mittag verlassen Sie schliesslich den Krüger-Nationalpark und fahren zu Ihrer Lodge bei Hazyview. Der restliche Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Der weitläufige Garten der Lodge lädt zum Spazieren und Verweilen ein, an heissen Tagen sorgt der Felsenpool für eine willkommene Abkühlung.

Übernachtung in Hazyview

Gecko Lodge o.ä.

Die Gecko Lodge befindet sich etwa 3 km ausserhalb von Hazyview in Mpumalanga, auf einem 35 Hektar grossen Gelände mit direktem Zugang zum Sabie River. Diese familiengeführte Unterkunft bietet 23 individuell eingerichtete Zimmer mit eigenem Bad. Die Lodge verfügt über einen Felsenpool umgeben von subtropischen Gärten. Ein hauseigenes Restaurant serviert täglich Frühstück und Abendessen. Durch ihr Nähe zum Kruger-Nationalpark und zur Panorama-Route eignet sich die Gecko Lodge ideal als Ausgangspunkt für Safaris und Erkundungstouren in der Region.

Tag 12
Panorama Route

Panorama Route (250 km / FA)

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Panorama Route (250 km / FA)

Der gesamte heutige Tag steht für die Erkundung der Sehenswürdigkeiten entlang der Panorama Route zur Verfügung. Unter anderem besuchen Sie den Aussichtpunkt God’s Window, der jeden Besucher mit einem beeindruckend weiten Blick über das tieferliegende Lowfeld bis hin zum Krüger-Nationalpark beeindruckt. Bei den Bourke‘s Luck Potholes und den Three Rondavels, drei gewaltige Felsen, die an afrikanische Rundhütten erinnern, legen Sie ebenfalls Fotostopps ein. Geniessen Sie die wunderschönen Blicke über den eindrucksvollen Blyde River Canyon!

Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 13
Johannesburg, George, Wilderness

Hazyview – Johannesburg – Wilderness (390 km / F)

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Hazyview – Johannesburg – Wilderness (390 km / F)

Quer durch die Provinz Mpumalanga geht die Fahrt zurück zum internationalen Flughafen nach Johannesburg.

Von hier aus fliegen Sie an die Garden Route nach George.

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Nach Ihrer Ankunft am Flughafen werden Sie von Ihrem Transferfahrer begrüsst und zum Gästehaus in Wilderness gebracht. Zum Abendessen können Sie in ein exzellentes Restaurant mit atemberaubendem Blick auf den Indischen Ozean gehen (optional).

Übernachtung in Wilderness

Mes Amis Guest House o.ä.

Mes Amis Beach Guesthouse befindet sich direkt am Strand von Wilderness. Alle Zimmer verfügen über moderne en-suite Einrichtungen, komfortable Betten und Terrasse sowie kostenfreies WLAN. Gäste haben direkten und privaten Zugang zum Wilderness Beach und können einen sonnigen, geschützten Swimmingpool mit Sonnenliegen nutzen. Durch die zentrale Lage an der Garden Route eignet sich das Guesthouse ideal als Ausgangspunkt, um nahegelegene Orte wie Knysna (25 Minuten), Mossel Bay (30 Minuten), Oudtshoorn (45 Minuten) und Plettenberg Bay (60 Minuten) zu erkunden.

Tag 14
Wilderness

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Wilderness (F)

Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Nutzen Sie die Zeit für einen Spaziergang am feinsandigen Strand oder wandern Sie entlang des Half-collared Kingfisher Trails durch den dichten Wald des Wilderness-Nationalparks. Der Wanderweg führt zu einem Wasserfall, hier können Sie ein erfrischendes Bad nehmen. Auf Wunsch begleitet Ihr Reiseleiter Sie gerne. Selbstverständlich können Sie heute auch einfach nur die Seele baumeln lassen! Machen Sie es sich am Strand gemütlich oder geniessen Sie von Ihrer eigenen Terrasse den wunderschönen Panoramablick über den Indischen Ozean. Mit etwas Glück können Sie Delfine beobachten, wie sie sich in den Wellen tummeln. Bei einem gemeinsamen Abendessen (auf eigene Kosten) können Sie den Tag schön ausklingen lassen.

Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 15
Knysna, Storms River

Wilderness - Tsitsikamma-Nationalpark (150 km / F)

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Wilderness - Tsitsikamma-Nationalpark (150 km / F)

Nach dem Frühstück geht Ihre Reise weiter nach Knysna. Gemeinsam mit Ihrem Guide erkunden Sie dieses charmante Städtchen, das sich an eine grosse Lagune schmiegt. Die Knysna Heads, zwei steil aufragende Felsen, verbinden die ruhige Lagune mit dem offenen Meer. Sie fahren zu einem Aussichtspunkt auf den östlichen Felsen und oben angekommen, werden Sie mit einem fantastischen Ausblick über die Stadt, ihre Lagune und den rauen Ozean belohnt.

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Im Anschluss geht es entlang des Nature‘s Valleys zum Tsitsikamma-Nationalpark. Je nach Lust und Laune können Sie eine kurze Wanderung auf der ersten Teilstrecke des bekanntesten Wanderwegs Südafrikas, dem Otter Trail, unternehmen oder die Mündung des Storms River auf einer spektakulären Hängebrücke überqueren. Geniessen Sie das beeindruckende Panorama der steil abfallenden Küstenlinie und das Farbenspiel des grünen Landgürtels im Kontrast zum tiefblauen Ozean. Am späten Nachmittag erreichen Sie Ihre Unterkunft in Storms River.

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Übernachtung in Storms River

Tsitsikamma Village Inn o.ä.

Lage: In Storms River, unweit des Tsitsikamma-Nationalparks Beschreibung: Eingebettet zwischen Küste und den grünen Wäldern des Tsitsikamma-Nationalparks gehen im Tsitsikamma Village Inn Tradition und Gastfreundschaft einher. Das Village „erzählt“ eine lange Geschichte, die bis in die 1840er Jahre zurückgeht und besteht, wie es der Name vermuten lässt, aus mehreren Gebäuden, die sich im Kolonialstil um eine Art Dorfplatz reihen. Erkunden Sie die schöne Landschaft bei Wanderungen und geniessen abends ein kühles Bier in der Mikrobrauerei oder ein Abendessen im 60er Jahre Ambiente im Diner-Restaurant. Einrichtungen: Restaurant, American-Diner, Pub, Mikrobrauerei, Lounge, Swimmingpool, Kinderspielplatz Zimmer (49): Gemütlich und individuell eingerichtete Zimmer mit Bad oder Dusche, Klimaanlage, TV, WLAN, Heizdecken, Kaffee-/Teezubereiter

Tag 16
Oudtshoorn

Storms River - Oudtshoorn (250 km / FA)

Südafrika_Cango Caves_shutterstock©Andre

Storms River - Oudtshoorn (250 km / FA)

Nach einem gemütlichen Frühstück brechen Sie auf und fahren auf der landschaftlich schönen R62 in die Kleine Karoo nach Oudtshoorn, wo Sie zur Mittagszeit ankommen werden. Ein Besuch der bekannten Cango Caves steht am Nachmittag auf dem Programm. Teile dieses beeindruckenden Höhlensystems dienten den San schon vor mehr als 10.000 Jahren als Wohnort. Heute kann man auf unterschiedlichen Touren die Höhlen besuchen und ihre sehenswerten Tropfsteinformationen bestaunen.

Übernachtung in Oudtshoorn

Thabile Lodge o.ä.

Die Thabile Lodge befindet sich am Fusse der Swartberg Mountains in der Kleinen Karoo, etwa 20 km ausserhalb von Oudtshoorn. Die Lodge bietet 12 im afrikanischen Stil eingerichtete Zimmer mit rustikalen Akzenten. Jedes Zimmer verfügt über ein eigenes Bad und eine private Veranda mit Blick auf die Berge. Die Zimmer sind geräumig und klimatisiert. Zu den Einrichtungen der Lodge gehören kostenfreies WLAN, ein Swimmingpool, ein TV-Raum mit grosser Leinwand, ein hauseigenes Restaurant sowie weitläufige Gärten. Durch ihre ruhige Lage und die Nähe zu Oudtshoorn bietet die Lodge einen idealen Rückzugsort für Reisende, die die natürlich Schönheit der Kleinen Karoo erleben möchten.

Tag 17
Hermanus

Oudtshoorn - Hermanus (400 km / F)

Südafrika_Strausse_shutterstock©Andrea WiID_684_Hermanus Beach with mountains and

Oudtshoorn - Hermanus (400 km / F)

Oudtshoorn ist bekannt für seine Straussenfarmen. Während einer Führung am Morgen lernen Sie interessante Details über diese riesigen Vögel und die Vermarktung von Straussenprodukten. Im Anschluss fahren Sie durch beeindruckende Landschaften an die Küste des Atlantischen Ozeans nach Hermanus. In den Monaten Juni bis November ist Hermanus die offizielle Walmetropole Südafrikas, aber auch ausserhalb der Walsaison ist dieses ehemalige Fischerörtchen eine Reise wert.

Übernachtung in Hermanus

Auberge Burgundy Guest House o.ä.

Die Auberge Burgundy ist ein charmantes Boutique-Hotel im provenzalischen Stil, zentral gelegen an der Uferpromenade von Hermanus mit Blick auf den malerischen Alten Hafen und die spektakuläre Walker Bay. Das Hotel bietet komfortable Zimmer und Suiten, die individuell eingerichtet sind und über moderne Annehmlichkeiten verfügen. Die zentrale Lage des Hotels ermöglicht es den Gästen, die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten von Hermanus zu geniessen, darunter Walbeobachtungen, Strandausflüge und kulturelle Sehenswürdigkeiten.

Tag 18
Stellenbosch

Hermanus - Stellenbosch (120 km / F)

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Hermanus - Stellenbosch (120 km / F)

In der Walsaison gehen Sie am Morgen gemeinsam mit Ihrem Guide den Küstenpfad entlang und halten Ausschau nach den riesigen Säugetieren. Alternativ können Sie, je nach Wellengang, eine Bootsfahrt zur Walbeobachtung unternehmen (optional). Danach fahren Sie entlang einer malerischen Küstenstrasse weiter in das wohl bekannteste Weinanbaugebiet Südafrikas rund um Stellenbosch. Unterwegs besuchen Sie eine Brillenpinguinkolonie und beobachten die kleinen Gesellen an Land und beim Spiel im Wasser. In Stellenbosch angekommen, erkunden Sie zunächst das sehenswerte Städtchen, bevor Sie ein traumhaft gelegenes Weingut ansteuern und dort die edlen Tropfen probieren, die in den Fässern im Weinkeller herangereift sind.

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Übernachtung in Stellenbosch

Cultivar Guest Lodge o.ä.

Lage: Etwa 7 km ausserhalb von Stellenbosch Beschreibung: Idyllisch in die grüne Hügellandschaft des Weinbaugebietes rund um Stellenbosch eingebettet, bietet die Cultivar Guest Lodge einen perfekten Ausgangspunkt für die Erkundung der malerischen Winelands, aber auch Kapstadts, eine der schönsten Städte der Welt. Die Lodge ist ein persönlich geführtes, charmantes 4-Sterne-Haus, welches durch eine geringe Anzahl an Zimmern eine einzigartige Privatsphäre garantiert. Von Ihrem Zimmer haben Sie einen spektakulären Blick auf den Garten und Pool sowie auf eine liebliche Landschaftskulisse im Hintergrund. Spielen Sie eine Partie Golf auf einem der hervorragenden Golfplätze in der unmittelbaren Umgebung und besuchen Sie einige der zahlreichen Weingüter. Wie wäre es mit einer Weinprobe auf dem Rücken eines Pferdes oder dem Besuch einer Theatervorstellung im preisgekrönten Richard´s Supper Stage & Bistro in Kapstadt - das freundliche Personal der Cultivar Guest Lodge ist Ihnen bei der Planung Ihrer Freizeitaktivitäten gerne behilflich. Einrichtungen: Frühstücksraum, 2 Swimmingpools, Grillmöglichkeiten, Dachterrasse, Fahrradverleih, Wäscheservice, Parkplätze Zimmer (16): Alle Zimmer sind individuell im Winelands-Stil eingerichtet und verfügen über Dusche, Föhn, Klimaanlage, kostenloses WLAN, Safe, Kaffee-/Teezubereiter meist Terrasse

Tag 19
Kapstadt

Stellenbosch - Kapstadt (100 km / FM)

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Stellenbosch - Kapstadt (100 km / FM)

Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Tag inmitten der reizvollen Landschaft des Westkaps. Am Morgen besuchen Sie ein malerisch gelegenes Landgut am Fusse des Helderbergs, das von sanften Hügeln und weitläufiger Natur umgeben ist. Hier haben Sie die Gelegenheit, sich nach den zurückliegenden Reisetagen an der frischen Luft zu bewegen und die beeindruckende Umgebung aktiv zu erkunden. Ein besonderer Höhepunkt ist der Besuch eines Aussichtspunktes, der Ihnen ein spektakuläres Panorama eröffnet. Geniessen Sie den Blick über die weite False Bay, die Silhouette des berühmten Tafelbergs und – bei klaren Wetterverhältnissen – bis hin zur Kapspitze am Horizont. Zur Mittagszeit dürfen Sie sich zudem auf eine kleine, besondere Überraschung freuen. Am Nachmittag steht ein Besuch bei SANCCOB auf dem Programm, einer engagierten Naturschutzorganisation, die sich dem Schutz bedrohter Küstenvogelarten verschrieben hat. Erhalten Sie spannende Einblicke in die wichtige Arbeit rund um die Rettung und Rehabilitation des Afrikanischen Pinguins sowie weiterer Seevögel und erfahren Sie mehr über die Herausforderungen des Artenschutzes in Südafrika. Anschliessend fahren Sie zum Table View Beach, einem der schönsten Aussichtspunkte auf die Kapstädter Küste. Von hier aus geniessen Sie einen herrlichen Blick über die Tafelbucht auf die Skyline Kapstadts und den majestätischen Tafelberg – ein perfekter Ort für eindrucksvolle Erinnerungsfotos. Gegen Abend erreichen Sie das lebendige Kapstadt, wo Sie Ihre letzte Übernachtung in einem charmanten Gästehaus verbringen. Den Abschluss Ihrer Reise gestalten Sie ganz nach Ihren Wünschen: Nutzen Sie die Gelegenheit, eines der zahlreichen ausgezeichneten Restaurants der Stadt zu besuchen und die kulinarische Vielfalt der Kapregion zu geniessen.  

Übernachtung in Kapstadt

Bayflowers Guest House o.ä.

Das Bayflowers Guest House liegt zentral in Green Point, nur wenige Minuten von der V&A Waterfront, den Stränden und dem Stadtzentrum entfernt. Die charmante, ruhige Atmosphäre und der grüne Innenhof mit Pool machen es zum perfekten Rückzugsort nach einem erlebnisreichen Tag in Kapstadt. Ideal für Reisende, die eine entspannte und persönliche Unterkunft in bester Lage suchen.

Tag 20
Cape Town, Kapstadt

Kap der Guten Hoffnung (150 km / F)

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Kap der Guten Hoffnung (150 km / F)

Nach dem Frühstück unternehmen Sie zusammen mit Ihrem Reiseleiter einen Ausflug zum Kap der Guten Hoffnung. Die schroffen Felsen inmitten der stürmischen See waren für die damaligen Seefahrer die ersten Zeichen von Land, die sie nach der langen Überfahrt aus Europa zu Gesicht bekamen. Besuchen Sie den weltbekannten Aussichtspunkt und lassen Sie sich den stürmischen Wind des Kaps um die Nase wehen.

Zwischen 14:00 und 15:00 Uhr endet Ihre beeindruckende Reise in Kapstadt und es ist an der Zeit, sich von Ihrem Reiseleiter und den Mitreisenden zu verabschieden. Sie werden zu einer Unterkunft Ihrer Wahl in der Innenstadt oder zum Flughafen gebracht. Totsiens - bis zum nächsten Mal.

Ihre Hotels während der Reise

Leistungen

Im Reisepreis inklusive

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Vorschau aller Nachprogramme

Hinweise

Nicht eingeschlossene Leistungen:
  • Optionale Aktivitäten und persönliche Ausgaben
  • Sonstige Mahlzeiten
  • Getränke
  • Trinkgelder
Abfahrtstermine:

2027: 08.01., 22.01., 05.02., 05.03., 19.03., 14.05., 25.06., 23.07., 20.08., 27.08., 03.09., 17.09., 24.09., 01.10., 15.10., 22.10., 29.10., 12.11., 19.11., 26.11.

Bitte beachten Sie:
  • Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen
  • Mindestalter auf der Tour: 12 Jahre
  • Weiterflüge von Kapstadt am 20. Tag sind erst ab 16:00 Uhr möglich.
  • Die Pirschfahrt im offenen Safarifahrzeug an Tag 10 wird von einem englischsprachigen lokalen Guide durchgeführt. Bei Gruppen mit bis zu 9 Gästen begleitet der Reiseleiter die Aktivität und übersetzt bei Bedarf die Erklärungen und Informationen des örtlichen Guides.
  • Die Camps in Krüger-Nationalpark sind im Besitz der Regierung und werden von mehr oder minder motivierten staatlichen Angestellten geleitet und gewartet. Zumeist sind sie sauber, aber auf keinen Fall luxuriös zu nennen. Der Service lässt leider ab und an etwas zu wünschen übrig.
  • Da der Stauraum in den Safarifahrzeugen begrenzt ist, bitten wir Sie, sich auf maximal 15 kg Gepäck plus ein Handgepäckstück (maximal 5 kg) zu beschränken. Für Ihr Gepäck eignen sich am besten weiche Taschen. Bitte bringen Sie keine Hartschalenkoffer oder Trolleys mit, da diese zu sperrig sind und zu viel Platz einnehmen.
    Wenn nicht alle Gepäckstücke in den Kofferraum passen, müssen diese auf dem Dach oder im Innenraum des Fahrzeugs zwischen den Sitzen verstaut werden. Taschen auf dem Dach können sehr staubig oder gar beschädigt werden. Taschen im Innenraum nehmen viel Platz ein und beschränken Ihre Bewegungsfreiheit.
    Gleiches betrifft auch Ihr Handgepäck. Weiche Taschen nehmen weniger Platz ein, außerdem lassen sie sich während Ihrer Aktivitäten leichter tragen.
  • Staub und Sand gehören zu Afrika. Bei Fahrten auf Schotterpisten muss damit gerechnet werden, dass Ihr Gepäck einstaubt.

Vorbehaltlich Änderungen

Reiseerlebnisse

Das hat mich begeistert
Unser Mitarbeitertipp

„Person kniet im sandigen Hofbereich und streicht einem kleinen Pony über den Rücken; im Hintergrund Berge, Bäume und eine helle Mauer unter leicht bewölktem Himmel.“
Nathalie Alt — Assistenz Geschäftsführung

Das Maison Estate in Franschhoek ist nicht nur ein Genuss-Spot, sondern auch Teil der Franschhoek Wine Tram Tour. Und das Beste: Nur ca. 1 Stunde von Kapstadt entfernt. Perfekt für einen besonderen Stopp auf eurer Weinreise! 

Wenn Ihr in der Region seid, plant unbedingt einen Stopp im Maison Estate ein.  Wunderschön gelegen, mit Blick auf die Weinberge und einen Garten, der zum Verweilen einlädt. 

Im Garten laufen Hühner frei herum und Ponys werden liebevoll durchs Grün geführt. So schön und entspannt - hier trifft Genuss auf echtes Südafrika Feeling.

Das Essen ist fantastisch - und bei der Weinprobe habe ich wirklich jeden Wein geliebt (sogar als "Nicht-Rotweintrinkerin" war der Rotwein ein Volltreffer). Jeder Schluck war ein kleines Highlight.

Länderinfos Südafrika

Klima

Beste Reisezeit

 Südafrika verfügt im Allgemeinen über ein angenehmes, gemäßigtes Klima mit deutlichen regionalen Unterschieden: Im Südwesten herrscht mediterranes Klima, das Landesinnere ist gemäßigt und der Nordosten subtropisch. Da Südafrika auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten denen in Europa entgegengesetzt. Der Sommer dauert von November bis März, der Winter von Juni bis August.

Sommer (November bis März): Warm bis heiß im ganzen Land. Im Landesinneren (z. B. Johannesburg und Pretoria) liegen die Tageswert bei 25 bis 32 °C, häufig begleitet von nachmittäglichen Gewittern. An der Ostküste (z. B. Durban) ist es mit 28 bis 34 °C heißer und luftfeuchter, während Kapstadt etwas kühler und trockener bleibt.

Herbst (April bis Mai): Mild und angenehm bei Temperaturen zwischen 18 und 28 °C. Die Niederschläge lassen im Großteil des Landes nach, während im Westkap die feuchtere Jahreszeit beginnt.

Winter (Juni bis August): Im Landesinneren trocken und mild (tagsüber 15 bis 22 °C), nachts kann es jedoch stark abkühlen. Das Westkap mit Kapstadt erlebt zu dieser Zeit seine regenreichste und kühlste Phase (12 bis 20 °

Erforderliche Bekleidung

Bei der Kleidungswahl für eine Reise nach Südafrika sollten die unterschiedlichen Klimazonen und regionalen Wetterbedingungen berücksichtigt werden. Leichtes, atmungsaktives Gewebe wie Baumwolle oder Leinen eignet sich für den Großteil des Jahres – insbesondere in warmen Regionen und während der Sommermonate. Ein effektiver Sonnenschutz mit Sonnenhut, Sonnenbrille und Sonnencreme ist im ganzen Land unverzichtbar.

Sommer (November bis März): Leichte Sommerkleidung ist ideal. Im Landesinneren empfiehlt sich wegen der häufigen nachmittäglichen Gewitter zusätzlich eine leichte Regenjacke oder ein Schirm. Besucht man hingegen das Westkap rund um Kapstadt in dessen regenreicherem Winter (Juni bis August), ist wetterfeste Kleidung ratsam.

Winter & Zwiebelprinzip: Die Temperaturen im Winter schwanken stark. Im Landesinneren (z. B. Johannesburg und Pretoria) sind die Tage oft warm, die Morgen- und Abendstunden jedoch empfindlich kalt. Kleidung im Zwiebellook (Layering) ist hier optimal. An den Küsten ist der Winter zwar milder, bei kühlem Wind oder abends wird eine Jacke oder ein Pullover jedoch ebenfalls verlangt.

Safari & Gebirge: Für Safaris empfiehlt sich Kleidung in gedeckten, neutralen Farben (Naturtöne wie Beige, Khaki oder Braun) sowie bequemes, festes Schuhwerk. Langärmlige Hemden und lange Hosen bieten Schutz vor Sonne und Insekten (besonders in Malaria-Risikogebieten). In höher gelegenen Regionen wie den Drakensbergen ist auch im Sommer wärmere Kleidung erforderlich, da die Temperaturen stark sinken können.

Pass- und Visabestimmungen

Reisepassinformationen

Die Einreise ist nur mit einem maschinenlesbaren Reisepass möglich. Der Reisepass muss noch mindestens 30 Tage über den visumfreien Aufenthalt hinaus bzw. 30 Tage über die Gültigkeit des Visums hinaus gültig sein und mindestens zwei freie Seiten enthalten.

Anmerkung zum Reisepass

Pass- und Visabestimmungen können sich ändern, und Fluggesellschaften können unterschiedliche Anforderungen stellen. Die Angaben sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung korrekt. Reisende sollten sich vor der Abreise bei der zuständigen Botschaft informieren, besonders bei einem Transit über ein Drittland. Für Unannehmlichkeiten oder Verluste, die durch Änderungen dieser Bestimmungen entstehen, übernehmen wir keine Haftung.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Urlaubs-, Besuchs- oder Geschäftsreisen (nicht Studienreisen):

  • (a) Deutschland, Österreich und die meisten EU-Länder: für visafreie Aufenthalte von bis zu 90 Tagen (Ausnahmen: Polen und Zypern: für visafreie Aufenthalte von bis zu 30 Tagen), ([1] Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsangehörige von Bulgarien, Litauen und Slowakische Republik);
  • (b) Schweiz;
  • (c) Türkei: für visafreie Aufenthalte von bis zu 30 Tagen.

Achtung: Inhaber von u.a. deutschen, österreichischen oder schweizer Reiseausweisen für Flüchtlinge/Staatenlose benötigen für Südafrika ein Visum.

Achtung: Südafrika hat das elektronische Reisegenehmigungssystem (South Africa ETA) nun offiziell eingeführt. Visumpflichtige Reisende aus den bereits integrierten Ländern benötigen für Südafrika ab sofort eine ETA (weitere Länder werden in den kommenden Wochen schrittweise hinzugefügt). Auch Staatsangehörige von visumbefreiten Ländern können und sollen ihre Ein- und Ausreisen nach und aus Südafrika nun über das neue ETA-System registrieren.

Kosten

Deutschland, Österreich, Schweiz und Türkei
Deutsche, Österreicher und Schweizer (bis zu 90 Tage) sowie Türken (bis zu 30 Tage) benötigen für touristische und geschäftliche Aufenthalte kein Visum.

Achtung: Südafrika hat das elektronische Reisegenehmigungssystem (South Africa ETA) offiziell eingeführt. Staatsangehörige von visumbefreiten Ländern können und sollen ihre Ein- und Ausreisen nun über das neue ETA-System registrieren. Visumpflichtige Reisende aus bereits integrierten Ländern benötigen ab sofort eine ETA.

Besucher- und Transitvisum (falls visumpflichtig): 33 €.
Einige Nationalitäten erhalten das Visum kostenlos. Nähere Auskünfte erteilt die zuständige Botschaft.
Für Studien- und Arbeitserlaubnisse werden ggf. anfallende Telex-/Faxgebühren erhoben.

Visagebühren ändern sich häufig, daher ist es ratsam, sich vor Antragstellung bei den zuständigen konsularischen Vertretungen zu erkundigen.

Visaarten und Kosten

Besuchervisum (auch für Geschäftsreisen), Studien- und Arbeitsvisum (als Langzeitvisum) und Transitvisum. Mit einem Besuchervisum darf man in Südafrika weder bezahlte noch unbezahlte Arbeit aufnehmen und auch nicht studieren.

Transit

Visumpflichtige Reisende, die am selben Tag mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen, über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum (nur in Johannesburg möglich). Der maschinenlesbare Reisepass muss auch hier noch mindestens zwei freie Seiten enthalten.

Achtung: Visumpflichtige Reisende, die über Südafrika nach Botswana, Lesotho, Mosambik, Namibia, Simbabwe  oder Eswatini reisen wollen, benötigen (auch über Johannesburg) ein vorab besorgtes Transitvisum

Persönlich bei den Konsulaten bzw. bei der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen). Studien- und Arbeitsvisa müssen im Heimatland vor Antritt der Reise nach Südafrika beantragt werden.

Maximal zwei bis drei Wochen vor der geplanten Reise, kann ein Termin mit der zuständigen diplomatischen Vertretung vereinbart werden.

E-Visum: U.a. Staatsangehörige von Deutschland, Bulgarien, Kroatien, Frankreich, Deutschland, Litauen, Rumänien und der Slowakei können ein e-Visum beantragen.

Antrag erforderlich

Touristen- und Geschäftsvisum:
(a) 1 Antragsformular.
(b) 2 Passfotos.
(c) Maschinenlesbarer Reisepass, der noch mindestens 30 Tage über die geplante Ausreise hinaus gültig ist und mindestens zwei freie Seiten enthält. 
(d) Ggf. gültige, langfristige oder unbefristete Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.
(e) Nachweis ausreichender Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts.
(f) Rück- oder Weiterreiseticket.
(g) Gebühr (per Überweisung mindestens 5 Werktage vor dem Einreichen des Antrags).
(h) Ggf. Gelbfieberimpfbescheinigung nach Aufenthalt in Infektionsgebieten und nach Transit mit mehr als 12 Stunden Aufenthalt in einem Gelbfieberendemiegebiet.
(i) Nachweis einer Auslandsreisekrankenversicherung (auf Englisch).
(j) Erklärung oder Dokumente, die den Zweck und die Dauer der Reise belegen.
(k) Ggf. Firmenschreiben der eigenen Firma und Einladungsschreiben eines südafrikanischen Unternehmens (Geschäftsreisen) oder Einschreibungsnachweis an Universität.

(l) Unterkunftsnachweis (z.B. Hotelbuchung).

Transitvisum:
(a) -(j) und
(l) Visum für das Zielland.

Der Antragstellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag (DIN A5) beizulegen.

Temporärer Wohnsitz

Anfragen vor der Abreise an die konsularischen Vertretungen (s. Kontaktadressen).

Bearbeitungsdauer

Besuchervisum: 5-10 Arbeitstage;
Studien- und Arbeitsgenehmigungen: reine Bearbeitungszeit i.d.R. 15 Arbeitstage. Es wird dennoch empfohlen, für Genehmigungen längere Bearbeitungszeiten einzuplanen.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Unter Umständen werden ein Nachweis (Kontoauszüge der letzten drei Monate) über ausreichende Geldmittel, ein Beleg über den Zweck der Reise und Rück- bzw. Weiterreisetickets verlangt.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

Hinweis: Staatsbürger aller Länder, visumpflichtig oder nicht, erhalten an der Grenze in der Regel eine Besuchsgenehmigung (Port of Entry Visa), sofern sie die folgenden Dokumente vorlegen können: Maschinenlesbarer Reisepass, ggf. Visum, Unterlagen, die den Zweck und die Dauer des Aufenthalts bestätigen, gültiges Rück- oder Weiterreiseticket, ausreichende Geldmittel (von der Bank beglaubigte Kontoauszüge der letzten drei Monate), Adresse des Aufenthaltsortes in Südafrika und ggf. eine Gelbfieberimpfbescheinigung. Ein Visum ist keine Garantie für eine Einreiseerlaubnis. Für Personen mit Vorstrafen gelten Sonderregelungen. Einzelheiten von den konsularischen Vertretungen (s. Kontaktadressen).

Erforderliche Impfungen: Gelbfieberimpfbescheinigung, wenn der Reisende aus einem von der WHO ausgewiesenen Gelbfiebergebiet nach Südafrika einreist oder sich im Transit länger als 12 Stunden im Flughafen in einem der WHO ausgeweisenen Gelbfiebergebiete aufgehalten hat. Bei direktem Transit durch ein Gelbfiebergebiet ist kein Gelbfieber-Impfschein erforderlich.

 

Aufenthaltsverlängerung

Reisende, die ihren visumfreien Aufenthalt verlängern wollen, müssen mindestens zwei Monate vor Ablauf der in den Reisepass eingestempelten Frist eine gebührenpflichtige Verlängerung beim Department of Home Affairs beantragen. Dazu werden u. a. ein Rück- oder Weiterreiseticket, ein Krankenversicherungsnachweis und der Nachweis über ausreichende Geldmittel benötigt.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren.

Österreicher: Eigener maschinenlesbarer Reisepass.

Schweizer: Eigener maschinenlesbarer Reisepass.

Türken: Eigener maschinenlesbarer Reisepass.

Anmerkung: Alle Reisedokumente für Minderjährige sollten bei Reiseantritt mindestens zwei freie Seiten für Sichtvermerke haben. Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Achtung:

Ausländische visumbefreite Minderjährige, die von einem oder von zwei Elternteilen/Sorgeberechtigten bzw. von einer Drittperson begleitet werden, müssen keine Geburtsurkunden und Reiseerlaubnisse mehr vorlegen, auch dann nicht, wenn Eltern und Kinder nicht den gleichen Nachnamen tragen. Dennoch empfiehlt das Auswärtige Amt, weiterhin beide Dokumente mitzuführen.

Gänzlich unbegleitete Personen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise eine ungekürzte bzw. vollständige Geburtsurkunde im Original vorweisen, aus der beide Eltern hervorgehen. Ist die Geburtsurkunde nicht in englischer Sprache, sollte man zusätzlich über eine beglaubigte Übersetzung verfügen. Empfehlenswert ist eine internationale Geburtsurkunde, die im Original vorgelegt wird. 

Minderjährige, die gänzlich unbegleitet reisen, benötigen außerdem eine Zustimmungserklärung, die nicht älter als sechs Monate sein darf, Passkopie und Kontaktdaten der Eltern/Sorgeberechtigten bzw. eine Bescheinigung darüber, dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht bzw. Sterbeurkunde).

Gänzlich alleinreisende Minderjährige benötigen über die Bescheinigung / Zustimmungserklärung hinaus einen Einladungsbrief, die Kontaktdaten, eine Passkopie und ggf. das Visum oder die Aufenthaltsgenehmigung derjenigen Person, zu welcher der Minderjährige in Südafrika reist.

Einreise mit Haustieren

Für alle Tiere muss vor der Abreise die entsprechende Einfuhr- oder Transitgenehmigung beim Department of Agriculture beantragt werden, die am Tag der Einreise gültig ist. Für jedes Haustier wird zusätzlich ein Gesundheitszeugnis benötigt, das bestätigt, dass das Tier aus einem Ort kommt, um den es in einem Radius von 25 km in den letzten 6 Monaten keinen Tollwutfall gab und, dass der Hund/die Katze maximal 3 Jahre (für Katzen 1 Jahr) und mindestens 2 Monate vor der Einreise gegen Tollwut geimpft worden ist. Haustiere müssen mit einem implantierten Mikrochip versehen sein.

Reisepassinformationen

Die Einreise ist nur mit einem maschinenlesbaren Reisepass möglich. Der Reisepass muss noch mindestens 30 Tage über den visumfreien Aufenthalt hinaus bzw. 30 Tage über die Gültigkeit des Visums hinaus gültig sein und mindestens zwei freie Seiten enthalten.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Urlaubs-, Besuchs- oder Geschäftsreisen (nicht Studienreisen):

  • (a) Deutschland, Österreich und die meisten EU-Länder: für visafreie Aufenthalte von bis zu 90 Tagen (Ausnahmen: Polen und Zypern: für visafreie Aufenthalte von bis zu 30 Tagen), ([1] Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsangehörige von Bulgarien, Litauen und Slowakische Republik);
  • (b) Schweiz;
  • (c) Türkei: für visafreie Aufenthalte von bis zu 30 Tagen.

Achtung: Inhaber von u.a. deutschen, österreichischen oder schweizer Reiseausweisen für Flüchtlinge/Staatenlose benötigen für Südafrika ein Visum.

Achtung: Südafrika hat das elektronische Reisegenehmigungssystem (South Africa ETA) nun offiziell eingeführt. Visumpflichtige Reisende aus den bereits integrierten Ländern benötigen für Südafrika ab sofort eine ETA (weitere Länder werden in den kommenden Wochen schrittweise hinzugefügt). Auch Staatsangehörige von visumbefreiten Ländern können und sollen ihre Ein- und Ausreisen nach und aus Südafrika nun über das neue ETA-System registrieren.

Einreise- & Sicherheitshinweise

Überblick

Stand - Tue, 22 Sep 2026 11:30:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Tue, 22 Sep 2026 11:47:21 +0200)

Letzte Änderungen: 

Sicherheit – Kriminalität; Kapstadt und Garden Route

Redaktionelle Änderungen

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen".
- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste.
- Beachten Sie die Hinweise im Ratgeber für Notfallvorsorge und  des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
- Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter.​​​​​​​

Sicherheit

Vom Besuch der Innenstädte (CBD) von Johannesburg, Pretoria, Port Elizabeth (Gqeberha) und Durban wird unabhängig von der Tageszeit abgeraten.

Terrorismus

  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Angesichts der erheblichen sozialen Unterschiede im Land kann es zu Protesten und Demonstrationen kommen. Gewaltsame Auseinandersetzungen, Verkehrsbehinderungen und Straßensperren können nicht ausgeschlossen werden. So gab es z. B. bereits wiederholt gewaltsame Aktionen im Großraum Emalahleni (an der Hauptverbindungsstraße zwischen Johannesburg und touristischen Zielen im Osten des Landes, wie dem Blyde-River-Canyon und dem Krüger-Nationalpark). Gegenwärtig kann es vor allem in den Regionen Kwa-Zulu-Natal und Johannesburg (CBD) aufgrund kurzfristig ausgerufener nationaler Shutdowns zu Behinderungen und Ausschreitungen kommen.

  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Auch 2026 bleibt Südafrikas Kriminalitätsrate auf sehr hohem Niveau. Dies schließt Gewalttaten wie Raubüberfälle, Vergewaltigungen und Mord ein. Reisende können zudem Opfer von Kurzzeitentführungen, Diebstählen, Einbrüchen und ähnlichen Delikten werden. Auch sexualisierte Gewalt (Gender Based Violence) kommt häufig vor. Es sind mehrere Fälle bekannt geworden, in denen insbesondere allein reisende Frauen bei Nutzung per App bestellter Fahrdienste (z.B. Uber, etc.) unter Drogen gesetzt und/oder Opfer sexueller Übergriffe wurden.

Vor allem in Innenstädten (sog. „CBDs") und informellen Siedlungen (sog. „Townships") kommt es regelmäßig zu teilweise schweren Raubüberfällen auf Touristen.  

Hinzu kommt sog. „bag snatching", das Wegreißen von Handtaschen. Auch in Hotelrestaurants und -zimmern treten Diebstähle auf. An Geldautomaten kommt es immer wieder zu Manipulationen oder versuchtem Trickbetrug durch Personen, die vorgeben, beim Geldabheben behilflich sein zu wollen, aber tatsächlich das Ziel verfolgen, die Debit-/Kreditkarte gegen eine Fälschung auszutauschen oder die PIN zu erschleichen. 

Gelegentlich kommt es zum Einsatz von K.-o.-Tropfen/Betäubungsmitteln zur Vorbereitung einer Straftat.
Bei der Nutzung von Dating-Apps ist äußerste Vorsicht geboten. Kriminelle nutzen Online-Plattformen gezielt, um Opfer in Hinterhalte zu locken, was in der Vergangenheit bereits zu schweren Gewalttaten und Entführungen geführt hat. 

  • Treffen Sie sich ausschließlich in gut besuchten, öffentlichen Bereichen und vermeiden Sie es, sich zu ersten Treffen an private Orte zu begeben.
  • Informieren Sie stets Vertraute oder Familienmitglieder über Ihren genauen Aufenthaltsort oder teilen Sie Ihren Live-Standort. 

In dichtem Verkehr und an roten Ampeln erfolgen häufiger Blitzeinbrüche, sog. „smash-and-grab"- Überfälle, bei denen Autotüren geöffnet oder Scheiben eingeschlagen werden, um Wertgegenstände aus dem Auto zu entwenden. Nach Einbruch der Dunkelheit besteht an weniger befahrenen Straßenkreuzungen die Gefahr von Fahrzeugentführungen (sog. „carjackings"). 

Bei Autobahnfahrten im städtischen Umland, insbesondere beim Transit durch bestimmte Vorortgebiete (z.B. Kapstadt: N2 Weg zum und vom Flughafen, Strecke Kapstadt – Stellenbosch/Somerset West-Kapstadt; Pretoria: Fahrten auf der N4 zum Pilanesberg oder zum Flughafen Lanseria auf der N14) besteht bei Dämmerung und Dunkelheit ein erhöhtes Risiko des sog. „Spiking", d. h. Fahrzeuge werden z.B. durch Steinwurf oder auf der Fahrbahn platzierte Steinblöcke zum Abbremsen und Stoppen gezwungen. Die daraus resultierende Situation wird für einen Überfall auf die Insassen genutzt. 

Kapstadt und Garden Route

Die Tourismusbehörden der Provinz Westkap (Kontakt Provinz Westkap) sowie der Stadtverwaltung Kapstadt (Kontakt Kapstadt) bieten internationalen Reisenden Unterstützung an, geben Sicherheitstipps und teilen Notfallnummern mit. Die Organisation „Wilderness Search and Rescue (WSAR)" bietet Sicherheitshinweise und Hilfe bei Unfällen u.a. bei Wanderungen.

Wanderungen in der Region sollten bevorzugt in Gruppen durchgeführt werden; auf eine angemessene Wanderausrüstung ist zu achten. Raubüberfälle auf Wandernde werden aktuell auf Wanderrouten entlang des Signal Hill in unmittelbarer Nähe zu urbanen Siedlungen verzeichnet.

Am Flughafen Kapstadt kommt es derzeit vermehrt zu Betrug durch illegale Beförderer/Taxis. Im Ankunftsbereich drängen Personen mit gefälschten Ausweisen (häufig gefälschte „Uber"-Badges) Reisende dazu, reguläre App-Buchungen zu stornieren. Mit dem Versprechen angeblich günstigerer Preise und mit Hilfe präparierter Kartenlesegeräte werden teils erhebliche Beträge rechtswidrig abgebucht. 

  • Nutzen Sie ausschließlich verifizierte E-Hailing-Dienste (Uber, Bolt, etc.) und vom Flughafen autorisierte Taxis (deutliche Informationen dazu im Terminal).
  • Meiden Sie jeglichen Kontakt zu Anwerbern im Terminal.

In Kapstadt und Umgebung kommt es vermehrt zu Autoaufbrüchen, bei denen Gepäck oder Wertsachen aus dem Kofferraum entwendet werden. In diesem Zusammenhang nutzen Täter auch sogenanntes „Jamming". Dabei wird die Funkverbindung zwischen Schlüssel und Fahrzeug beim Verriegeln gezielt gestört, sodass das Fahrzeug unverschlossen bleibt.

  • Bringen Sie Ihr Reisegepäck vor dem Besuch touristischer Ziele in Ihre Unterkunft.
  • Vergewissern Sie sich stets, dass Ihr Fahrzeug tatsächlich verschlossen ist.
  • Speichern Sie die relevanten Notfallnummern Ihres Reiseziels in Ihrem Mobiltelefon.

Addo-Elephant-Park

Die Südafrikanische Nationalparkverwaltung empfiehlt Reisenden aus Sicherheitsgründen, bei einer Anfahrt von Port Elizabeth (Gqeberha) von der Nutzung der R335 über Motherwell abzusehen und alternativ die N2 über Colchester für die Anfahrt zum Addo-Elephant-Park zu nutzen. 

  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien über aktuelle Meldungen. Informationen zu Überschwemmungen können Sie insbesondere in der Regenzeit (Januar bis März) bei SAN-Parks (South African National Parks) abrufen.
  • Verzichten Sie bei einem Überfall auf jede Gegenwehr und kooperieren Sie; die Täter könnten bewaffnet sein und Stich- oder Schusswaffen ohne Zögern einsetzen.
  • Meiden Sie Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit; halten Sie Autofenster immer geschlossen und Autotüren von innen verriegelt.
  • Verzichten Sie unbedingt auf das Fahren als Anhalter und die Mitnahme von Anhaltern.
  • Lassen Sie Handtaschen, Fotoapparate, Mobiltelefone, etc. nie sichtbar im Auto liegen, sondern transportieren diese im verschlossenen Kofferraum.
  • Achten Sie bei Wartezeiten an großen Kreuzungen aufmerksam auf Ihre Umgebung und halten Sie ausreichend Abstand zu anderen Fahrzeugen.
  • Führen Sie während Ihres Aufenthalts in Südafrika ein Mobiltelefon mit; tragen Sie dieses im innerstädtischen Bereich nicht sichtbar. Bei Ankunft am Flughafen können südafrikanische SIM-Karten günstig erworben werden.
  • Speichern Sie die landesweit gültigen Notrufnummern in Ihrem Mobiltelefon:
    Polizei 10 111, Rettungsdienste 10 177 oder 112.
  • In Südafrika gibt es mehrere private Anbieter von Sicherheits-Apps, die Sie vor Gefahren warnen und wichtige Notfallkontakte zur Verfügung stellen können (z. B. Travelhawk, Namola und Buzzer Community).
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; tragen Sie eine beglaubigte Kopie bei sich und speichern Sie elektronische Kopien/Fotos Ihrer Dokumente. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Tragen Sie Wertsachen nicht zur Schau und behalten Sie diese in der Öffentlichkeit stets im Blick; verzichten Sie auf große, wertvolle Handtaschen.
  • Lassen Sie Ihre Kreditkarte nie aus den Augen, sondern bestehen Sie auf einem portablen Lesegerät.
  • Nehmen Sie keine Getränke und Speisen von Unbekannten an und lassen Sie Ihre Getränke und Speisen in Restaurants nicht unbeaufsichtigt.
  • Seien Sie bei Verabredungen über Dating-Plattformen grundsätzlich zunächst vorsichtig - vereinbaren Sie Treffen immer an öffentlichen Orten; teilen Sie Ihre Pläne mit Freunden oder Familie.
  • Nutzen Sie, vor allem als alleinreisende Frau, bei Fahrten mit per App bestellten Fahrdienstleistern (z. B. Uber, etc.) nach Einbruch der Dunkelheit die vorhandenen Sicherheitsfunktionen der jeweiligen App und bleiben Sie während der gesamten Fahrt mit einer zusätzlichen Person telefonisch/per Messenger in Verbindung.
  • Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.
  • Wählen Sie keine Geldautomaten auf offener Straße, sondern in Einkaufszentren, Supermärkten oder Banken und lassen Sie sich nie von Fremden beobachten oder helfen.
  • Unternehmen Sie Ausflüge am besten nur in Gruppen. Wenn Sie alleine reisen, suchen Sie möglichst Anschluss an größere Reisegruppen.
  • Nutzen Sie bei Ausflügen in öffentlich zugängliche Naturflächen und Parks und zu bekannten Sehenswürdigkeiten keine einsam gelegenen Straßen oder Wanderwege und meiden Sie unbelebte Gegenden.
  • Verzichten Sie auf Township-Besuche oder nehmen Sie nur an organisierten Touren mit ortskundiger Führung teil.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei. 

Natur und Klima

Das Klima ist trocken bis subtropisch feucht. Vor allem in den Wintermonaten der südlichen Hemisphäre (Juni bis August) kommt es immer wieder zu Busch- und Waldbränden. Eine Beeinträchtigung der Infrastruktur auch in den Tourismusgebieten ist in diesen Fällen nicht ausgeschlossen. 

Starke Regenfälle können zu Überschwemmungen führen, auch in Nationalparks (wie z.B. dem Krüger-Nationalpark). 

Im Meer gibt es teilweise starke (Unter-)Strömungen, die selbst erfahrene und geübte Schwimmer auf das Meer hinausziehen. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Badeunfällen. Auch Haie stellen eine potentielle Gefahr für Badende dar.

  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen, sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien über aktuelle Meldungen. Informationen zu Überschwemmungen können Sie insbesondere in der Regenzeit (Januar bis März) bei SAN-Parks (South African National Parks) abrufen.
  • Beachten Sie in der Kapregion mögliche Hinweise auf Wasserrestriktionen.
  • Erkundigen Sie sich immer, wo das Baden im Meer sicher ist und halten Sie sich an bewachten Stränden auf.

Reiseinfos

Siehe Aktuelles

Infrastruktur/Verkehr

Der öffentliche Fernverkehr funktioniert in aller Regel zuverlässig. Es gibt ein Inlandsflugnetz und Busverbindungen zwischen allen großen Städten, aber nur wenige Zugverbindungen.

Ein Mietwagen ist für Einzelreisende und kleine Gruppen empfehlenswert, denn die öffentlichen Nahverkehrsnetze sind unsicher und unübersichtlich. Eine Ausnahme bildet der „Gautrain" zwischen Johannesburg und Pretoria.

In Südafrika herrscht Linksverkehr. Das Straßennetz ist dicht und Überlandstraßen zumeist in gutem Zustand. Auf Autobahnen herrscht oft Mautpflicht.
Nebenstraßen hingegeben sind vor allem in ländlichen Gebieten oft unzureichend gesichert und von schlechter Qualität. Gefahren bestehen durch Rücksichtlosigkeit anderer Verkehrsteilnehmer, insbesondere von Sammeltaxis, und häufiges Linksüberholen trotz Verbotes.

Zum Teil haben Verkehrszeichen eine andere Bedeutung als in Deutschland. So bedeutet z.B. ein grün erleuchteter Abbiegepfeil an der Ampel nicht, dass weder auf Fußgänger noch Gegenverkehr geachtet werden muss. In Südafrika gibt es viele „4-way-stop"-Kreuzungen, d.h. dass alle Autos an der Kreuzung zunächst halten müssen; die Weiterfahrt erfolgt dann entsprechend der Ankunftsreihenfolge, d.h. das Auto, welches als erstes an der Kreuzung gehalten hat, fährt auch als erstes wieder los.

Es gibt viele Radarkontrollen und bei Verstößen ist mit hohen Geldbußen zu rechnen. Die Promillegrenze beträgt 0,5. Bei Überschreitungen muss mit Festnahme und Inhaftierung gerechnet werden.

  • Meiden Sie die Vorortzüge in Johannesburg, Kapstadt, Pretoria und Durban (Ausnahme „Gautrain"). Falls Sie die Züge nutzen müssen, sollten Sie in der 1. Klasse und nur zu den Hauptverkehrszeiten am Tag reisen.
  • Bestellen Sie Taxis nur bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen; bei der Reservierung sind Gästehäuser und Hotels oft behilflich. Winken Sie Taxis nicht auf der Straße heran.
  • Fahren Sie nicht per Anhalter oder mit sog. Minibus-Taxis.
  • Wenn Sie von der Polizei angehalten werden: die Barzahlung einer Geldbuße an Ort und Stelle ist nicht legal. 
    Sollten Beamte auf eine sofortige Bezahlung bestehen, verständigen Sie die südafrikanische Korruptionshotline („fraud and anti-corruption hotline") unter 0800 00 28 70.
  • Fahren Sie äußerst defensiv; vermeiden Sie jegliche Auseinandersetzung mit anderen Verkehrsteilnehmern. Beharren Sie weder auf Ihrem Recht, noch tun Sie anderen verbal oder durch Gesten kund, wenn Sie mit dem Fahrverhalten anderer Verkehrsteilnehmer nicht einverstanden sind.
  • Unternehmen Sie nach Einbruch der Dunkelheit keine Überlandfahrten, da Unfälle, liegengebliebene Fahrzeuge, Schlaglöcher, nicht hinreichend ausgeschilderte und gesicherte Baustellen und Tiere auf der Fahrbahn ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.

Führerschein

Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.

LGBTIQ

Es gibt keine Einschränkungen im öffentlichen Leben und Touristen müssen nicht mit Nachteilen rechnen. Die Akzeptanz unter der Bevölkerung kann jedoch unterschiedlich sein und in ländlichen Gebieten oder Townships sind Ressentiments nicht ausgeschlossen.

  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.

Rechtliche Besonderheiten

Besitz, Konsum, Ein- und Ausfuhr von sowie Handel mit Drogen sind strafbar. Die gesetzlich vorgesehenen Strafen reichen von einer Geldstrafe bis hin zu 25 Jahren Haft, je nach Schwere der Tat.

Prostitution ist in Südafrika strafbar. Taten im Bereich der Kinderprostitution und des Missbrauchs von Kindern können mit besonders hohen Haftstrafen (bis zu 20 Jahren) geahndet werden. Als Kind gilt jede Person bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Der Missbrauch von Kindern ist auch nach deutschem Recht strafbar, wenn die Tat von Deutschen im Ausland begangen wird.

Nacktbaden ist strafbar.

Das Pflücken geschützter Pflanzen und das Fangen von Tieren geschützter Arten ist verboten und kann, je nachdem ob es auf privatem oder öffentlichem Grund, oder gar in einem Naturschutzgebiet stattfand, zu empfindlichen Geld- und Haftstrafen von zwei bis zehn Jahren führen. Dies gilt auch für die ungenehmigte Ausfuhr geschützter Pflanzen und Tiere.

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der südafrikanische Rand (ZAR). Debit- (Girocard) und Kreditkarten, die dem Maestro-System angeschlossen sind, können an ausreichend vorhandenen internationalen Geldautomaten benutzt werden. Die Zahlung mit Kreditkarte ist üblich und gerne gesehen.

Bargeld (EUR oder USD) kann in den Metropolen überall gewechselt werden. Beim Geldtausch ist zwingend der Reisepass vorzulegen. Nähere Informationen bietet die South African Reserve Bank.

Einreise und Zoll

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Einreise nur mit Kinderreisepass ohne Verlängerung/Aktualisierung möglich.

Anmerkungen: 
Reisedokumente müssen noch mindestens 30 Tage über den Tag der Ausreise hinaus gültig sein und über mindestens zwei freie Seiten für Visastempel verfügen.
Auch bei Weiterreise in Nachbarländer und anschließender Rückkehr nach Südafrika müssen wieder ausreichende Seiten für Stempel vorhanden sein.

Die gebührenpflichtige Elektronische Reisegenehmigung (Electronic Travel Authorisation eTA) ist für deutsche Staatsangehörige nicht obligatorisch, kann jedoch laut Aussage der südafrikanischen Migrationsbehörden zu einer Beschleunigung des Einreiseprozesses führen.

Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für kurzfristige touristische, Besuchs- oder Geschäftsreisen nach Südafrika grundsätzlich kein Visum. 
Gegen Vorlage eines gültigen Rückflugscheins wird bei Einreise in aller Regel eine Besuchsgenehmigung („visitor's visa") für den Zeitraum der geplanten Reise, maximal für 90 Tage erteilt, siehe auch Einreise und Zoll - Anmerkungen.

Für andere als kurzfristige touristische, Besuchs- oder Geschäftsreisen benötigen deutsche Staatsangehörige ein Visum, das vor Einreise bei der südafrikanischen Botschaft in Berlin beantragt werden sollte.

Inhaber von in Deutschland ausgestellten „Reiseausweisen für Flüchtlinge gem. Abkommen vom 28.07.1951", Inhaber von deutschen „Reiseausweisen für Flüchtlinge gem. Abkommen vom 15.10.1946", sowie Inhaber von „Reisedokumenten" unterliegen der Visumpflicht für Südafrika.

Überschreitung des Aufenthalts („Overstay")

Gemäß geltender Einreisebestimmungen führt die Überschreitung jeder Aufenthaltserlaubnis („Overstay") auch um wenige Tage zu einer „Erklärung zur unerwünschten Person". Dies hat eine automatische Einreisesperre von ein bis fünf Jahren zur Folge. Bei verspäteter Ausreise erfolgt die Erklärung zur unerwünschten Person auch dann, wenn eine Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis beantragt wurde, darüber aber noch keine Entscheidung getroffen wurde. Dagegen kann nur nach Ausreise Widerspruch eingelegt werden. Der Widerspruchsprozess ist jedoch langwierig und ein Erfolg nicht garantiert. Das Auswärtige Amt und seine Auslandsvertretungen haben hierauf keinen Einfluss.

  • Halten Sie sich unbedingt an die Ihnen erteilte Aufenthaltserlaubnis und vermeiden Sie einen „Overstay".

Minderjährige

Minderjährige deutsche Staatsangehörige, die mit mindestens einem Elternteil zusammen reisen, benötigen einen gültigen Reisepass. Das Mitführen einer Geburtsurkunde sowie einer Zustimmungserklärung des anderen Elternteils, falls nicht beide sorgeberechtigte Elternteile mitreisen, ist aber weiterhin empfehlenswert.

Reist ein Minderjähriger ohne Begleitung eines Erwachsenen, sind neben dem gültigen Pass folgende Unterlagen mitzuführen:

  • Internationale Geburtsurkunde (oder eine Geburtsurkunde mit englischer Übersetzung),
  • Zustimmungserklärung der Eltern in englischer Sprache, z.B. mittels Muster „Parental consent letter",
  • Passkopien der Eltern/Sorgeberechtigten, bei Alleinsorge Gerichtsbeschluss über das alleinige Sorgerecht oder Sterbeurkunde des anderen Elternteils jeweils mit Übersetzung in die englische Sprache,
  • Kontaktdetails der Eltern/Sorgeberechtigten,
  • Bestätigungsschreiben in englischer Sprache und Kontaktdaten sowie Passkopie der Person, zu welcher der Minderjährige reisen soll.

Weitere Informationen bieten das Department of Home Affairs und die südafrikanischen Vertretungen in Deutschland.

Einfuhrbestimmungen

Gebrauchte persönliche Gegenstände können zollfrei eingeführt werden. Bei der Einfuhr von Jagd- und Sportwaffen gab es in jüngster Zeit vermehrt Schwierigkeiten.

Informationen zu Zollfreigrenzen für die Ein- und Ausfuhr von Neuwaren und (Fremd-) Währungen bietet der südafrikanische Zoll.

Seit 1. Juli 2026 müssen Reisende innerhalb von 24 Stunden vor Abflug bzw. vor Ein- und Ausreise verpflichtend eine elektronische Zollerklärung abgeben. Nähere Informationen bietet die südafrikanische Regierung. Alternativ kann die Erklärung bei Ankunft/Abreise an speziellen Terminals am Flughafen („Self-Service Declaration Terminals") abgegeben werden.

  • Möchten Sie Waffen nach Südafrika einführen, setzen Sie sich rechtzeitig vor Abreise mit der zuständigen südafrikanischen Auslandsvertretung in Verbindung und sorgen Sie möglichst dafür, dass Ihr Reiseveranstalter vor Ort bei der Einfuhr Unterstützung leistet.

Tiere

Einfuhrbestimmungen für Haustiere hängen im Wesentlichen davon ab, aus welchem Land die Tiere nach Südafrika eingeführt werden. Erforderlich ist in jedem Fall eine sechs Monate gültige Importgenehmigung. Diese und alle weiteren Informationen bietet Animal Health.

Gesundheit

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Allerdings ist bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z.B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann. Eine einzige Impfung gilt inzwischen als lebenslanger Impfnachweis im internationalen Reiseverkehr.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen (z.B. Selbstfahrer unter Campingbedingungen, Kontakt zu Wildtieren oder Projektarbeit im Tierschutz).

Malaria

Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Es besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica, verursacht durch Plasmodium falciparum, beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Das Malariarisiko ist saisonal und regional unterschiedlich:

  • Saisonal hohes Risiko von September bis Mai: Nordosten der Provinzen Limpopo und Mpumalanga (einschl. Kruger-Nationalpark und benachbarter Nationalparks)
  • Saisonal mittleres Risiko von Juni bis August: Nordosten der Provinzen Limpopo und Mpumalanga (einschl. Kruger-Nationalpark und benachbarter Nationalparks)
  • Ganzjährig geringes Risiko: in den übrigen nördlichen Regionen: Provinz KwaZulu-Natal, einschließlich der Nationalparks Tembe Elephant, Ndumu Game Reserve, iSimangaliso Wetland und Hluhluwe-iMfolozi. Im Nordwesten und Nordosten des Landes: übrige Teile der Provinzen Limpopo und Mpumalanga (Ausnahmen s. o.), einschl. der Waterberg-Region und der Nationalparks Marakele und Madikwe
  • Malariafrei: südliche Landesteile

 

  • Schützen Sie sich in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme (Chemoprophylaxe) sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
  • Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten. 

Sexuell übertragene Krankheiten

Das größte Gesundheitsproblem in Südafrika ist HIV/AIDS mit einer sehr hohen Häufigkeit. Bis zu 20% der erwachsenen Bevölkerung (regionale Unterschiede) sind mit HIV infiziert. Eine durch die Immunschwäche bedingte Ko-Infektion mit Tuberkulose ist die Ursache der hohen Sterblichkeit, wobei gegen Tuberkulosemedikamente multiresistente Keime zum großen Teil mitverantwortlich sind.
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
Eine Gefahr der Tuberkuloseansteckung über Tröpfcheninfektion besteht nur in entsprechenden medizinischen Einrichtungen bzw. bei längerem Aufenthalt in beengten Wohnräumen Tuberkulosekranker.

HIV-Infektionen,  Mpox-Virus und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Cholera

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Cholera.

  • Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (der Limpopo- und Mpumalanga-Provinz, sowie in KwaZulu-Natal und in der östlichen Kapprovinz bei Port Elizabeth), siehe Schistosomiasis.

  • Baden Sie nicht im offenen Süßwasser in den erwähnten Gebieten.

Sonnenschutz

Übermäßige Belastung durch UV-Licht führt zu vorzeitiger Hautalterung und kann auch Hautkrebs verursachen. Südafrika liegt geographisch in einer Zone erhöhter UV-Strahlung, sodass entsprechende Vorsorge getroffen werden sollte (Kopfbedeckung, Sonnenschutzcreme mit hohem Schutzfaktor je nach Hauttyp, besondere Vorsicht an Küsten mit kühlem Seewind).

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser fallen dahinter zurück, bieten aber auch im Notfall einen zielorientierten Service. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten.

Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend angeraten.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise

 

 

Weitere Informationen
Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Südafrika.

1.219.090 qkm.

59.308.690 (UNO Schätzung 2020).

40 pro qkm.

Hauptstadt

Pretoria (Tshwane) (Hauptstadt und Regierungssitz). 
Kapstadt (Sitz des Parlamentes und Regierungssitz Januar bis Juni).                             Bloemfontein (Sitz des obersten Gerichts).

Geographie

Die Republik Südafrika liegt an der Südspitze des afrikanischen Kontinents. Das Land wird im Osten vom Indischen Ozean, im Westen vom Atlantischen Ozean und im Norden von Namibia, Botswana, Simbabwe, Mosambik und Swasiland begrenzt. Lesotho wird von Südafrika eingeschlossen. Drei geographische Regionen dominieren Südafrikas Landschaften: Das Binnenhochland, die Bergketten und die Küstenregion. Das Binnenhochland ist durch eine weitgehend gleichbleibende Höhenlage gekennzeichnet und wird durch Gebirgsabbrüche (die Große Randstufe), die über die Ebenen (Veld) des Hochplateaus emporragen und unterschiedlich hoch und steil sind, von den anderen Landschaftsformen abgegrenzt.

Obwohl es zwei große Flusssysteme gibt, den Limpopo und den Oranje, ist die Oberfläche des Plateaus wasserarm. An der Küste gibt es sowohl Sandstrände als auch Felsenbuchten, das Hinterland ist mit Sträuchern bewachsen. Die Bergregion, die sich vom Kap der guten Hoffnung entlang der Küste bis zum Limpopo-Tal im Nordosten des Landes erstreckt, besteht aus den Drakensberg-, Nuweveldberg- und Strombergketten.

Nach den Wahlen von 1994 wurde Südafrika in neun Provinzen eingeteilt: Sie umfassen das Westkap (Provinzhauptstadt: Kapstadt), das Ostkap (Bisho), das Nordkap (Kimberley), KwaZulu-Natal (Pietermaritzburg), Free State (Bloemfontein), North West Province (Mmabatho), Limpopo-Provinz (ehemals Northern Province) (Polokwane (ehemals Pietersburg)), Mpumalanga (Nelspruit) und Gauteng (Johannesburg).

Regierung

Parlamentarische Republik (im Commonwealth) seit 1961. Neue Verfassung seit 1996. Zweikammerparlament: Nationalversammlung mit 400 Mitgliedern und Nationalrat der Provinzen mit 90 Mitgliedern. Unabhängigkeit seit 1910 (ehemalige britische Kolonie).

Staatsoberhaupt

Cyril Ramaphosa, seit Februar 2018.

Regierungschef

Cyril Ramaphosa, seit Februar 2018.

Elektrizität

220/240 V, 50 Hz. Adapter sind notwendig.

Regierungschef

Cyril Ramaphosa, seit Februar 2018.

Übersicht

Südafrika fasziniert als Land voller dramatischer Kontraste, in dem atemberaubende Landschaften auf pulsierende Städte und eine reiche, vielschichtige Geschichte treffen. Von kargen Wüsten und weiten Savannen über sanft geschwungene Berge und spektakuläre Küstenabschnitte bis hin zu idyllischen Weinregionen bietet Südafrika eine außergewöhnliche Landschaftsvielfalt. In den weitläufigen Nationalparks bewegt sich die artenreiche Tierwelt frei, während kosmopolitische Zentren voller Energie sprühen.

Das Land besitzt drei Hauptstädte: Pretoria fungiert als Regierungssitz (administrative Hauptstadt), Kapstadt als Parlamentssitz (legislative Hauptstadt) und Bloemfontein als Sitz des Obersten Gerichtshofs (judikative Hauptstadt). Kapstadt, spektakulär zwischen dem Tafelberg und dem Atlantik gelegen, ist mit seinem europäischen Flair und seinen kulturellen Highlights oft der erste Anlaufpunkt für Besucher. Johannesburg, die größte Stadt des Landes, bildet das wirtschaftliche Herzstück und das Tor zum Landesinneren, während Durban an der Küste des Indischen Ozeans mit subtropischem Klima und einer ganz eigenen kulturellen Note begeistert.

Mehrere UNESCO-Welterbestätten zeugen von der naturräumlichen und historischen Bedeutung des Landes: Der iSimangaliso Wetland Park erstreckt sich an der Ostküste mit Seen, Sumpfgebieten und artenreichen Stränden. Die „Wiege der Menschheit“ (Cradle of Humankind) nahe Johannesburg barg

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Südafrika ist international hervorragend an das Luftverkehrsnetz angebunden und verfügt über mehrere bedeutende Flughäfen. Der wichtigste internationale Flughafen ist der O.R. Tambo International Airport (JNB) in Johannesburg, der den Großteil der Langstreckenflüge abwickelt und als zentrales Drehkreuz für Verbindungen im südlichen Afrika dient. Der Cape Town International Airport (CPT) in Kapstadt ist eine weitere zentrale Anlaufstelle – besonders beliebt bei Urlaubsreisenden –, während der King Shaka International Airport (DUR) bei Durban die Ostküste bedient.

Zahlreiche große internationale Fluggesellschaften bieten Direktverbindungen oder Flüge mit Zwischenstopp nach Südafrika an. Dazu gehören unter anderem Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Edelweiss Air sowie British Airways, Virgin Atlantic, Air France, KLM, Emirates, Qatar Airways, Turkish Airlines und Singapore Airlines. Regionale Anbindungen werden unter anderem von Ethiopian Airlines und Kenya Airways abgedeckt.

Die nationale Fluggesellschaft Südafrikas, South African Airways, bedient ausgewählte internationale und regionale Strecken. Für Verbindungen zwischen den Großstädten und regionalen Zielen im Inland stehen Inlandsfluggesellschaften wie FlySafair und Airlink zur Verfügung.

Die meisten Langstreckenreisenden erreichen Südafrika über Drehkreuze wie Dubai, Doha, Istanbul, Addis Abeba oder europäische Metropolen (z. B. Frankfurt, Zürich oder Wien) mit Anschlussflügen nach Johannesburg, Kapstadt oder Durban.

Flugzeiten

Frankfurt - Johannesburg: 10 Std. 30 Min.; Frankfurt - Kapstadt: 11 Std. 45 Min.; München - Johannesburg: 10 Std. 45 Min.; Zürich - Johannesburg: 10 Std. 40 Min.; Zürich - Kapstadt: 11 Std. 45 Min.; Wien - Johannesburg: 13 Std. 15 Min. (reine Flugzeit).

Bram Fischer International (BFN) liegt 10km östlich der Stadt Bloemfontein (Fahrzeit: 15 Min.). Restaurants, Geschäfte, Mietwagenschalter, Konferenzeinrichtungen, WLAN. Shuttle-Bus ins Stadtzentrum, Tel. +27 (51) 407 22 40. Taxis.

Airpässe

Der Visit Africa Airpass von oneworld ist gültig für Ziele in Südafrika, Namibia, Sambia, Simbabwe und Mauritius. Buchbar sind beliebig viele Flüge, mindestens jedoch zwei, mit British Airways oder deren angeschlossenen Fluggesellschaften.

Anreise mit dem Pkw

Ein gut ausgebautes Fernstraßennetz verbindet Südafrika mit seinen Nachbarländern Namibia, Botsuana, Simbabwe, Mosambik, Eswatini (ehemals Swasiland) und Lesotho über zahlreiche offizielle Grenzübergänge.

Zu den am stärksten frequentierten Grenzübergängen gehören Beitbridge (Simbabwe – Richtung Johannesburg), Kopfontein/Tlokweng (Botsuana – Verbindung Gaborone mit Pretoria und Johannesburg) sowie Vioolsdrif/Noordoewer (Namibia – Hauptroute nach Kapstadt über das Northern Cape). Im Osten verbinden Lebombo (Mosambik – Maputo) sowie mehrere Grenzstationen nach Eswatini die Verkehrswege, die besonders von Besuchern des Krüger-Nationalparks genutzt werden. Das völlig von Südafrika umschlossene Königreich Lesotho ist über spektakuläre Passstraßen in den Drakensbergen erreichbar.

Die Straßenbedingungen auf den Hauptrouten sind in der Regel gut. Dennoch können die Grenzformalitäten und Zollkontrollen insbesondere an stark frequentierten Grenzübergängen wie Beitbridge viel Zeit in Anspruch nehmen, sodass Reisende ausreichend Wartezeit einplanen sollten. Die Öffnungszeiten der Grenzübergänge variieren stark und können sich kurzfristig ändern; eine vorherige Erkundigung wird dringend empfohlen.

Fahrzeugunterlagen & Führerschein: Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen Führerschein gültig. Es empfiehlt sich außerdem, eine englische Übersetzung mitzuführen. Bei der Grenzüberschreitung mit einem Fahrzeug müssen gültige Fahrzeugpapiere sowie Nachweise über Versicherungsschutz vorge

Anreise mit der Bahn

Der grenzüberschreitende internationale Zugverkehr nach Südafrika ist stark eingeschränkt und wird von den meisten Reisenden nicht als reguläres Verkehrsmittel genutzt. Die Hauptverbindungen in die Nachbarländer führen nach Simbabwe, Botsuana und Mosambik. Reguläre Passagierverbindungen zwischen Südafrika und den Nachbarländern sind unregelmäßig und oft unzuverlässig, weshalb Grenzgänger und Urlauber meist auf Straßenverkehr oder Inlandsflüge ausweichen.

Luxuszüge: Für ein exklusives Reiseerlebnis anstelle von reinem Transport sorgen renommierte Luxuszüge mit mehrtägigen Panoramarouten:

• Rovos Rail: Bietet reguläre Fahrten von Pretoria nach Kapstadt, Durban und zu den Victoria-Wasserfällen (Simbabwe) sowie mehrtägige Fernverbindungen bis nach Dar es Salaam (Tansania) und Swakopmund (Namibia).
• Blue Train: Fährt regulär auf der Strecke zwischen Pretoria (Tshwane) und Kapstadt sowie als Charterzug in den Krüger-Nationalpark und nach Durban.
• Shongololo Express: Bietet mehrtägige Erlebnisreisen (zwischen 12 und 15 Tagen) durch Südafrika, Namibia, Eswatini (ehemals Swasiland), Mosambik und Simbabwe an.

Anreise mit dem Schiff

Südafrika verfügt zwar über eine lange Küstenlinie entlang des Atlantischen und des Indischen Ozeans, der internationale Passagierverkehr auf dem Seeweg ist jedoch eingeschränkt, da es keine regulären internationalen Fährverbindungen zu den Nachbarländern gibt. Allerdings laufen Kreuzfahrtschiffe regelmäßig südafrikanische Häfen an – insbesondere im Rahmen von Seereisen rund um das südliche Afrika oder auf Weltreisen.

Die bedeutendsten Häfen des Landes sind Kapstadt, Durban, Port Elizabeth (Gqeberha) und East London.

Kreuzfahrtschiffe

Die Häfen von Kapstadt (Port of Cape Town) und Durban (Port of Durban) sind die wichtigsten Anlaufstellen für Kreuzfahrtschiffe; sie wickeln sowohl internationale Ozeanriesen als auch regionale Seereisen ab. Auch andere Häfen wie Port Elizabeth (Gqeberha) werden regelmäßig im Kreuzfahrtverkehr angefahren.

Unter anderem steuern Reedereien wie Cunard, Phoenix und AIDA auf ihren Kreuzfahrten (teils ab Hamburg oder Bremerhaven) südafrikanische Häfen an.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

South African Airways bedient ausgewählte Inlandsstrecken, während Fluggesellschaften wie Airlink (4Z), FlySafair und Lift umfassende Verbindungen zwischen Städtewie Johannesburg, Kapstadt, Durban, Port Elizabeth (Gqeberha), East London, Kimberley, Bloemfontein und George anbieten.

Die Flugzeiten sind in der Regel kurz: Der Flug von Johannesburg nach Kapstadt dauert etwa zwei Stunden, von Johannesburg nach Durban rund eine Stunde. Auf den Hauptstrecken gibt es häufige Verbindungen, was eine flexible Reiseplanung erleichtert.

Darüber hinaus verbinden Inlandsflüge kleinere regionale Flughäfen in der Nähe beliebter Sehenswürdigkeiten, darunter den Kruger Mpumalanga International Airport (MQP) für Safaris oder den George Airport (GRJ) für die Garden Route.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Das Reisen mit dem Mietwagen bietet die Freiheit, Städte, Weinregionen, Nationalparks und Küstenlandschaften flexibel in einer Reise zu kombinieren. In den bewohnten Regionen verfügt Südafrika über ein gut ausgebautes Straßennetz mit großen Fernstraßen, die Zentren wie Johannesburg, Pretoria, Kapstadt, Durban und Gqeberha (Port Elizabeth) verbinden. Tankstellen sind entlang der Hauptverkehrsrouten reichlich vorhanden.

Zu den bekanntesten Routen für einen Roadtrip gehören die Garden Route, die entlang der Südküste durch Wälder, Lagunen und an Stränden vorbeiführt, sowie die spektakuläre Panorama Route in Mpumalanga entlang des Blyde River Canyons mit Aussichtspunkten wie God's Window, den Bourke's Luck Potholes und den Three Rondavels (oft kombiniert mit einem Besuch des Krüger-Nationalparks).

Die Straßenbeschilderung ist klar und Entfernungen werden in Kilometern angegeben. Auch wenn das Autofahren große Flexibilität bietet, können die Fahrtzeiten lang sein, und auf abgelegeneren Strecken gibt es oft weniger Serviceangebote als Karten vermuten lassen. Eine vorausschauende Planung empfiehlt sich besonders während der Hauptreisezeiten.

Maut: Einige Autobahnabschnitte sind mautpflichtig. Die Bezahlung ist in bar möglich; internationale Kreditkarten werden an den Mautstellen häufig nicht akzeptiert.

Rechtsverkehr/Linksverkehr

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Zustand der Straßen

Etwa ein Drittel der Straßen des Landes ist asphaltiert, darunter alle Hauptverkehrsstraßen. Der Zustand der Fernstraßen ist auf den nationalen Autobahnen und wichtigen Regionalrouten im Allgemeinen gut. Das beste Straßennetz wird von der nationalen Straßenbehörde SANRAL verwaltet, während die Standards auf provinziellen und lokalen Nebenstraßen stärker variieren können.

Nationalstraßen entsprechen in etwa gut ausgebauten deutschen Bundesstraßen. Auch viele Regionalstraßen sind in gutem Zustand und verfügen über ein geringes Verkehrsaufkommen. Straßenschilder sind touristisch gut und klar ausgeschildert.

In ländlichen Regionen muss jedoch mit Schlaglöchern, freilaufendem Vieh, Fußgängern auf der Fahrbahn sowie schlecht beleuchteten Streckenabschnitten gerechnet werden. Insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit ist daher erhöhte Vorsicht geboten.

Staßenklassifizierung

Südafrikas Straßennetz wird durch Buchstabe-Zahlen-Kombinationen gekennzeichnet: N-Routen sind Nationalstraßen, die Großstädte und Fernverkehrskorridore miteinander verbinden (z. B. N3). Sie sind nur zu einem kleineren Teil als reine Autobahnen ausgebaut. Nicht jede N-Route ist mautpflichtig, aber einige wichtige Fernstraßenabschnitte beinhalten Mautstrecken.

R-Routen kennzeichnen Regional- oder Provinzstraßen (z. B. R27), während M-Routen für Hauptverkehrsstraßen innerhalb städtischer Ballungsräume (Metropolen) stehen.

Autovermietung

Autovermietungen sind in allen größeren Städten und an allen wichtigen Flughäfen weitverbreitet, wobei sowohl internationale Anbieter als auch lokale Unternehmen vertreten sind. Ein Mietwagen ist meist das praktischste Verkehrsmittel, um Regionen wie die Cape Winelands, die Garden Route oder Teile von Mpumalanga und KwaZulu-Natal flexibel zu erkunden. Einwegmieten zwischen den Hauptstädten sind in der Regel möglich, erfodern jedoch meist eine Zusatzgebühr (Einweggebühr).

Mietbedingungen: Der Fahrer muss in der Regel mindestens 18 Jahre alt sein (je nach Fahrzeugkategorie auch höher) und seit mindestens einem Jahr einen Führerschein besitzen. Für Fahrer unter 25 Jahren wird häufig eine Jungfahrergebühr erhoben; einige Vermieter schreiben zudem ein Maximalalter von 70 Jahren vor.

Versicherung & Fahrzeugwahl: Beim Anmieten sollte sorgfältig geprüft werden, ob die Raten einen ausreichenden Versicherungsschutz beinhalten, wie hoch die Selbstbeteiligung ausfällt und ob Fahrten auf Schotterstraßen (Gravel Roads) erlaubt sind. Für Fahrten in Wildreservate oder entlegene Regionen sollte vorab erfragt werden, welcher Fahrzeugtyp am besten geeignet ist. Zudem sollten vor der Abfahrt Notfall- und Pann

Taxi

Es gibt in Südafrika keine einheitliche Farbe für herkömmliche Taxis. Klassische Taxis mit Taxameter stehen an Flughäfen, Hotels, Taxiständen und zentralen Verkehrsknotenpunkten zur Verfügung oder können telefonisch bestellt werden. Das Heranwinken auf der Straße ist in manchen Stadtgebieten möglich, jedoch empfiehlt es sich, Taxis über das Hotel oder Restaurant rufen zu lassen. Da nicht alle Taxis ein Taxameter nutzen, sollte der Fahrpreis bei fehlendem Taxameter unbedingt vor Fahrtantritt vereinbart werden.

Sammeltaxis (Minibus-Taxis): Weiße Minibusse bilden das Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs und werden von der einheimischen Bevölkerung für feste Routen innerhalb und zwischen Stadtgebieten intensiv genutzt. Sie sind sehr günstig und flächendeckend unterwegs, für Erstbesucher aufgrund der unübersichtlichen Routen- und Einstiegssysteme jedoch oft schwer zu durchschauen.

Fahrdienst-Apps (Ride-Hailing): App-basierte Vermittlungsdienste wie Uber und Bolt sind in Großstädten wie Johannesburg, Pretoria, Kapstadt und Durban weitverbreitet. Für viele Reisende bieten sie die einfachste und sicherste Option, da der Fahrpreis vorab in der App angezeigt wird und keine Preisverhandlungen erforderlich sind. In städtischen Zentren ist die Verfügbarkeit sehr gut, in Randbezirken oder spätnachts kann sie jedoch eingeschränkt sein.

Fahrrad

Das Fahrrad eignet sich in Südafrika nur bedingt als Verkehrsmittel für lange Strecken zwischen verschiedenen Orten. Abgesehen von einigen städtischen Abschnitten und landschaftlich reizvollen Regionen machen die Straßenbedingungen, der schnelle Verkehr und die begrenzte Fahrrad-Infrastruktur das Radfahren zwischen Städten herausfordernd. Für erfahrene Radfahrer auf sorgfältig ausgewählten Routen kann es funktionieren; für die meisten Besucher eignet es sich jedoch besser für kurze lokale Fahrten, Mountainbike-Touren oder geführte Ausflüge als für den alltäglichen Transport von Ort zu Ort.

Reisebus

Zahlreiche Busunternehmen bieten Fernbusverbindungen an. Dies stellt eine praktische Option für Reisende dar, die nicht selbst fahren möchten. Die Fernbusse sind in der Regel klimatisiert und bieten je nach Anbieter und Route unterschiedliche Komfortstandards. Verbindungen zwischen den Hauptzentren und vielen kleineren Städten im ganzen Land werden unter anderem von Intercape, Greyhound und Translux angeboten. Eine vorausschauende Buchung empfiehlt sich auf beliebten Strecken.

In der Verwaltungshauptstadt Pretoria sind die Hauptabfahrtspunkte für Fernbusse der Bahnhof Bosman Station (23 Bosman Street) sowie die Pretoria Station (An der Ecke Paul Kruger Street und Scheiding Street, genutzt u. a. von Intercape).

Für individuelle Bedürfnisse bietet Baz Bus ein Hop-on/Hop-off-System für Rucksacktouristen und Reisende, das direkt zu einer Vielzahl von Unterkünften (Hostels, Pensionen, Lodges und Hotels) fährt. Das Busunternehmen Compassline bietet zudem auf Kundenwünsche zugeschnittene Bustouren an.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
• Linksverkehr;
• Anschnallpflicht für alle Insassen;
• Promillegrenze: 0,5 ‰ (strenge Kontrollen);
• Telefonieren ist während der Fahrt nur über eine Freisprecheinrichtung gestattet;
• Lokale Verkehrsschilder und Anweisungen der Verkehrspolizei haben stets Vorrang.

Geschwindigkeitsbegrenzungen:
Sofern nicht anders ausgeschildert, gelten folgende Höchstgeschwindigkeiten:
• Innerorts: 60 km/h;
• Außerorts / Landstraßen: 100 km/h;
• Autobahnen und zweispurige Fernstraßen: 120 km/h.
Geschwindigkeitskontrollen sind häufig (sowohl durch stationäre Blitzer als auch durch mobile Polizeikontrollen), und die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen sind sehr hoch.

Pannenhilfsdienst

Pannenhilfe & Automobilclub: Der Partnerclub des ADAC in Südafrika ist die Automobile Association of South Africa (AASA) (Tel. +27 (11) 799 10 00). Sie bietet Rund-um-die-Uhr-Pannenhilfe, Abschleppdienste und Notfallunterstützung an. Zudem stellt die AASA umfangreiche Dienstleistungen wie Auskünfte zu Straßenzuständen und Unterkünften sowie Kartenmaterial für Mitglieder anderer Automobilclubs zur Verfügung.

Hinweis für Mietwagenreisende: Bei Fahrzeugpannen oder Unfällen mit einem Mietwagen sollte der erste Anruf stets bei der jeweiligen Autovermietung erfolgen. Diese gibt die spezifische Notfallnummer vor und klärt, welche Leistungen abgedeckt sind. Vor der Abfahrt im Mietwagen-Depot sollte sichergestellt werden, dass die Notfall-Kontaktdaten vorliegen, die Vorgehensweise bei Reifen- oder Batterieproblemen bekannt ist und geklärt wurde, ob Fahrten auf Schotterstraßen oder grenzüberschreitende Fahrten den Versicherungsschutz beeinträchtigen.

ADAC-Auslandsnotruf: Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken- und -unfallschutzes rund um die Uhr Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Dokumentenverlust sowie medizinischen Notfällen. Die Notrufnummern lauten: bei Fahrzeugschäden Tel. +49 (89) 22 22 22, bei Erkrankungen Tel. +49 (89) 76 76 76.

Dokumentation

Führerschein & Dokumente: Ausländische Fahrer müssen ihren gültigen nationalen Führerschein stets mitführen. Ist der Führerschein nicht in englischer Sprache ausgestellt, ist der internationale Führerschein erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen Führerschein gültig. Alternativ kann eine offizielle englische Übersetzung mitgeführt werden. Das Dokument muss ein Lichtbild sowie die Unterschrift des Inhabers enthalten.

Zudem sollten Reisende stets ihren Reisepass, bei Mietwagen den Mietvertrag sowie die Versicherungsunterlagen griffbereit haben. Ausländische Führerscheine werden für Urlauber und private Fahrten in der Regel problemlos anerkannt, berechtigen jedoch nicht zu Tätigkeiten, für die eine südafrikanische professionelle Fahrerlaubnis (Professional Driving Permit) erforderlich ist.

Unterwegs in der Stadt

In allen größeren Städten steht ein ausgebautes Netz an bus- und bahnbasierten Nahverkehrsmitteln zur Verfügung, auch wenn viele Besucher für Wege im Stadtgebiet bevorzugt auf Fahrdienst-Apps (Ride-Hailing), vom Hotel organisierte Transfers oder Inlandsflüge für längere Strecken zurückgreifen.

Johannesburg: Das Nahverkehrssystem stützt sich auf den modernen Schnellzug Gautrain, das Bus-Rapid-Transit-System Rea Vaya sowie das klassische Busnetz von Metrobus. Ergänzt wird das Angebot durch Taxis, Ride-Hailing-Dienste und Minibus-Sammeltaxis.

Pretoria (Tshwane): In der Verwaltungshauptstadt nutzen Pendler und Besucher Autos, lokale Busse, Minibusse, den Gautrain sowie das moderne Busnetz A Re Yeng, das eng mit dem weiteren Nahverkehrssystem der Provinz Gauteng vernetzt ist.

Kapstadt: Kombiniert das moderne Schnellbusnetz MyCiTi – eine sehr günstige und beliebte Option, um zu den Sehenswürdigkeiten im Zentrum zu gelangen – mit den Bussen von Golden Arrow, Vorort

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

In Südafrika gibt es sowohl reguläre Intercity-Züge als auch private Luxuszüge. Der öffentliche Schienenverkehr ist jedoch nicht so flächendeckend oder frequentiert, wie viele Reisende es erwarten, und entspricht nicht europäischen Standards. Es wird generell empfohlen, in der 1. Klasse zu reisen. Reguläre Fernverkehrszüge werden von Shosholoza Meyl betrieben und verbinden Städte wie Johannesburg, Durban und Kapstadt, das Angebot ist jedoch stark limitiert. Alle Langstreckenzüge verfügen über Schlafwagen, die meisten auch über Speisewagen. Auf allen Hauptstrecken sollte mindestens 24 Stunden im Voraus gebucht werden.

Nah- und Regionalverkehr: In den Stadtgebieten von Tshwane (Pretoria)/Johannesburg und Kapstadt verkehren Nahverkehrszüge. Der moderne Schnellzug Gautrain verbindet als schnelles Nahverkehrssystem Johannesburg, Pretoria und den internationalen Flughafen O.R. Tambo (JNB) und wird vorrangig für Stadt- und Flughafentransfers genutzt.

Luxuszüge: Für exklusives Reisen stehen renommierte Luxuszüge zur Verfügung:

• Blue Train: Fährt regulär zwischen Pretoria (Tshwane) und Kapstadt sowie nach Hoedspruit (am Krüger-Nationalpark). Jedes Abteil bietet höchsten Komfort mit eigenem Badezimmer, Telefon, Fernseher und Klimaanlage.
• Rovos Rail: Fährt in der Luxusklasse mit nostalg

Unterwegs mit dem Schiff

Der inländische Schiffsverkehr dient in Südafrika primär touristischen Zwecken und wird nicht als reguläres Transportmittel genutzt. Die bekannteste Fährverbindung ist die Passage nach Robben Island, die vom Nelson Mandela Gateway an der V&A Waterfront in Kapstadt ablegt. Ansonsten handelt es sich bei Bootsfahrten meist um Hafenrundfahrten, Ausflüge zur Walbeobachtung oder Küstenkreuzfahrten.

So bietet beispielsweise MSC Cruises regelmäßig Küstenkreuzfahrten auf der Strecke Kapstadt – Port Elizabeth (Gqeberha) – Durban an.

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser sind dagegen überlaufen und leiden unter Budgetkürzungen. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird empfohlen.

Anmerkungen Impfungen

[1] Gelbfieber: Gelbfieber kommt in Südafrika selbst nicht vor. Bei Direktflügen aus Europa wird daher keine Gelbfieber-Impfung verlangt. Eine Impfbescheinigung wird jedoch von allen Reisenden verlangt, die ab einem Alter von einem Jahr aus von der WHO ausgewiesenen Gelbfieber-Infektionsgebieten einreisen. Dies gilt auch für Personen, die sich im Rahmen eines Transitaufenthalts länger als 12 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Bei Transitaufenthalten wird eine Impfung generell empfohlen, da die genaue Dauer des Transits im Nachhinein oft schwer nachzuweisen ist.

[2] Hepatitis A & Hepatitis B: Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A wird allen Reisenden empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B empfiehlt sich bei längeren Aufenthalten, engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein für Kinder und Jugendliche.

[3] Malaria: Malaria kommt in bestimmten nordöstlichen Regionen Südafrikas vor – insbesondere in Teilen der Provinzen Limpopo, Mpumalanga (einschließlich des Kruger-Nationalparks und angrenzender Wildreservate) sowie im Nordosten von KwaZulu-Natal (vor allem in den Grenzgebieten zu Mosambik und Simbabwe). Die gefährlichere Malariaart Plasmodium falciparum ist in diesen Regionen vertreten. Ein mittleres bis hohes Risiko besteht von Oktober bis Mai, weshalb in diesem Zeitraum die Einnahme einer Malariaprophylaxe und konsequenter Mückenschutz dringend empfohlen werden. Von Juni bis September ist das Risiko in den genannten Gebieten geringer.

[4] Tollwut: Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind unter anderem streunende Hunde, Katzen, Wildtiere und Fledermäuse. Eine Tollwutimpfung wird für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen sowie bei längeren Aufenthalten empfohlen. Bei Biss- oder Kratzwunden sollte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.

Essen und Trinken

Das Leitungswasser ist in den Großstädten und städtischen Gebieten gesundheitlich unbedenklich und entspricht hohen Qualitätsstandards, auch wenn es geschmacklich gelegentlich etwas gewöhnungsbedürftig sein kann. In ländlichen oder entlegeneren Regionen ist das Leitungswasser hingegen nicht immer keimfrei und sollte vor dem Trinken abgekocht, gefiltert oder in geschlossenen Originalflaschen gekauft werden.

Milch- & Lebensmittelhygiene: Milch ist in der Regel pasteurisiert, sodass Milchprodukte, Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte sowie Obst und Gemüse aus seriösen Geschäften und etablierten Restaurants unbesorgt verzehrt werden können. Es wird empfohlen, Speisen stets frisch zubereitet und gut durchgegart zu konsumieren sowie bei Rohkost und Salaten in einfacheren Verhältnissen vorsichtig zu sein.

Cholera-Hinweis: Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung. Ein geringes Infektionsrisiko besteht primär in Regionen mit eingeschränkter Sanitärinfrastruktur. Da die Wirksamkeit einer Cholera-Impfung abgewägt werden muss, empfiehlt sich vor Reiseantritt eine ärztliche Beratung. Der beste Schutz besteht in einer konsequenten Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene.

Andere Risiken

Reisende in Südafrika sollten insbesondere in städtischen Gebieten aufmerksam sein. Wertsachen sollten nicht offen gezeigt und Fahrten bei Nacht sowie Alleingänge in unbekannten Vierteln gemieden werden. Nutzen Sie für Wege im Stadtgebiet lizenzierte Taxis oder bewährte Ride-Hailing-Apps.

Verkehrssicherheit: Während Hauptverkehrsstraßen und Autobahnen gut ausgebaut sind, schwankt das Fahrverhalten lokal stark. Auf ländlichen Straßen ist wegen schlechter Beleuchtung, unbeleuchteter Fußgänger und Freigänger-Tieren erhöhte Vorsicht geboten. Die Nutzung von Minibus-Sammeltaxis wird aufgrund schwankender Sicherheits- und Wartungsstandards für Touristen nicht empfohlen.

Sicherheit bei Ausflügen & Tierbeobachtungen: In Nationalparks und Wildreservaten sollten Wildtiere stets nur aus sicherer Entfernung und auf ausgewiesenen Wegen oder im Rahmen geführter Touren beobachtet werden. An den Küsten können starke Meeresströmungen das Schwimmen im Ozean gefährlich machen; beachten Sie stets örtliche Warnschilder und Sicherheitshinweise.

Impfungen & Gesundheitsempfehlungen: Es wird empfohlen, vor der Reise die Standardimpfungen laut Impfkalender des Robert-Koch-Instituts (u. a. Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Mumps, Masern, Röteln, Poliomyelitis und Influenza) ggf. aufzufrischen.

Spezifische Gesundheitsrisiken:

• Bilharziose: Erreger können in Binnengewässern (Teichen und Flüssen) vor allem in den Provinzen Limpopo, Mpumalanga, KwaZulu-Natal sowie in der östlichen Kapprovinz (bei Gqeberha/Port Elizabeth) vorkommen. Schwimmen und Waten in Süßwassergewässern sollte vermieden werden. Gechlorte Schwimmbecken sind unbedenklich.
• HIV/Aids: HIV/Aids ist weit verbreitet. Infektionsrisiken bestehen vor allem bei ungeschützten Sexualkontakten, unsterilen Nadeln oder Bluttransfusionen.
• Sonneneinstrahlung & UV-Schutz: Die UV-Strahlung ist extrem hoch. Ein effektiver Sonnenschutz durch hautbedeckende Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF > 20) ist zwingend erforderlich.
• Weitere Erkrankungen: Tuberkulose und das durch Mücken sowie den Verzehr unregelmäßig zubereiteter Tierprodukte übertragbare Rifttal-Fieber kommen landesweit vor. Konsequenter Mückenschutz, der Verzicht auf unpasteurisierte Milch und rohes Fleisch mindern das Risiko.

Gesundheitszeugnis

Für Arbeitsaufenthalte wird ein Gesundheitszeugnis verlangt.

Geld

Währung

1 Südafrikanischer Rand = 100 Cents. Währungskürzel: R, ZAR (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 200, 100, 50, 20, und 10 R im Umlauf; Münzen in den Nennbeträgen 5, 2 und 1 R sowie 50, 20, 10 und 5 Cent.

Kreditkarten

Mastercard und Visa sind weithin gebräuchlich, aber auch American Express und Diners Club werden angenommen. Nicht alle Einrichtungen akzeptieren Kreditkarten. So kann man beispielsweise an Tankstellen und im Landesinneren nicht oder selten mit einer Kreditkarte bezahlen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten

Girocard
Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Maestro-Symbol wird in Südafrika akzeptiert.
Es sollten nur bewachte Geldautomaten, die innerhalb von Gebäuden angebracht sind, - wie in Banken, Supermärkten und Einkaufszentren -, genutzt werden. Geldautomaten, die draußen stehen, bergen das Risiko, manipuliert worden zu sein. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Die neue Debitcard und ihre Nutzung im Ausland
Aus der Girocard wurde eine Debitcard: Seit 2023 stellen Banken keine neuen Girokarten mehr mit dem Maestro-Symbol aus. Noch gültige Karten mit dem Maestro-Symbol können jedoch im In- und Ausland weiterhin bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit genutzt werden. Spätestens Ende 2027 wird es das Maestro-Symbol nicht mehr geben.
 
Maestro-Nachfolger sind „Debit Mastercard“, „Visa Debit“ oder „V-Pay“. Visa Debit und Debit Mastercard sind weltweit in mehr als 200 Ländern, in denen Visa und Mastercard akzeptiert werden, nutzbar. Für die Buchung von Reisen oder Mietwagen werden oft nur Kreditkarten akzeptiert. Zur Sicherheit gehört neben einer Debitkarte auch immer eine Kreditkarte ins Reisegepäck.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich. In Südafrika können Reiseschecks in den Großstädten bei wenigen Banken und Wechselstuben eingelöst werden.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 09.00-15.30 Uhr, Sa 08.30-11.00 Uhr (regionale Variationen sind möglich).

Devisenbestimmungen

Die Einfuhr der Landeswährung in bar, als Wertpapiere oder in Gold ist unbegrenzt, muss aber ab einer Summe im Gegenwert von 25.000 R deklariert werden und ggf. muss eine Einfuhrerlaubnis vorgelegt werden. Die Ausfuhr der Landeswährung ist für Reisende, die keinen Wohnsitz in Südafrika haben, auf die eingeführte Summe begrenzt. Die Einfuhr von Fremdwährungen muss ab einer Summe im Gegenwert von 10.000 US$ deklariert werden. Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist auf die bei der Einfuhr deklarierte Summe begrenzt.

Hinweis: Eine elektronische Zollerklärung muss innerhalb von 24 Stunden vor der Einreise/Abflug bzw. der Abreise abgegeben werden.

Währungen

Sprache

Überblick

Amtssprachen sind Zulu, Xhosa, Pedi, Afrikaans, Englisch, Ndebele, Nordsotho, Südsotho, Setswana, Swati, Tsonga, Venda.

Öffentliche Feiertage

Anmerkung

Feiertage, die auf einen Sonntag fallen, werden am darauf folgenden Montag begangen.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Südafrika eingeführt werden (Personen ab 18 J.):

200 Zigaretten und 20 Zigarren und 250 g Tabak;
2 l Wein und 1 l andere alkoholische Getränke;
50 ml Parfüm und 250 ml Eau de Toilette;
Geschenke und persönliche Gebrauchsgegenstände bis zu einem Wert von 5.000 R (keine Fernseher, keine Verbrauchsgüter wie Lebensmittel).

Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.

Hinweis: Eine elektronische Zollerklärung muss innerhalb von 24 Stunden vor der Einreise/Abflug bzw. der Abreise abgegeben werden.

Verbotene Importe

Einfuhrverbot besteht für Psychopharmaka, Klappmesser, automatische, militärische und nicht nummerierte Waffen, Munition, Sprengstoffe und Sprengkörper, Giftstoffe, Fälschungen, Waren, die in einem Gefängnis hergestellt wurden, sowie Zigaratten, von denen 1000 Stück mehr als 2 kg wiegen.

Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.

Importbeschränkungen

Sondergenehmigungen werden verlangt für die Einfuhr u.a. von Pflanzen, pflanzlichem Material, Schusswaffen, Medikamenten und einer bestimmten Anzahl von Goldmünzen.

Weitere Informationen sind vom südafrikanischen Zoll erhältlich.

Kommunikation

Telefon

Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl ist 0027.

Notrufnummern sind: Polizei 10111 und Rettungswagen 10177.

Mobiltelefon

Mobilfunknetz & Abdeckung: Das Mobilfunknetz in Südafrika ist hervorragend ausgebaut – insbesondere in den Städteteilen, Ballungsräumen und entlang der wichtigsten Verbindungsstraßen stehen moderne 4G- und 5G-Netze zur Verfügung. Zu den führenden Netzbetreibern gehören Vodacom, MTN, Cell C und Telkom. In abgelegeneren ländlichen Regionen kann die Netzabdeckung und Datengeschwindigkeit jedoch eingeschränkt sein.

SIM-Karten, Roaming & Registrierung: Internationale Roaming-Abkommen bestehen, und deutsche Mobiltelefone können problemlos genutzt werden. Aufgrund der Roaming-Kosten lohnt sich für Touristen jedoch meist der Erwerb einer lokalen Prepaid-SIM-Karte oder e-SIM. Diese sind direkt an den internationalen Flughäfen, in Mobilfunkgeschäften und Supermärkten erhältlich. Für die gesetzlich vorgeschriebene Registrierung (RICA) muss beim Kauf der Reisepass vorgelegt werden.

Mobile Daten & Internet: Mobiles Internet wird flächendeckend

Internet

WLAN (Wi-Fi) & Verfügbarkeit: WLAN ist in Südafrika weitverbreitet – insbesondere in Großstädten wie Johannesburg, Kapstadt und Durban sowie in beliebten Regionen wie den Cape Winelands und den großen Nationalparks. Die meisten Hotels, Pensionen, Cafés (einschließlich der Kaffeehäuser in den Townships von Kapstadt) und Restaurants bieten ihren Gästen kostenloses WLAN an. Zudem gibt es in fast jedem Ort Internet-Cafés.

Geschwindigkeit & Zuverlässigkeit: Die Verbindungsgeschwindigkeiten in städtischen Gebieten sind grundsätzlich gut und eignen sich problemlos für E-Mails, Videotelefonie und Streaming. Die Leistung kann jedoch je nach Anbieter und Tageszeit schwanken. In abgelegeneren Regionen, wie auf dem Land oder in einigen Safari-Lodges, ist das WLAN oft langsamer, auf Gemeinschaftsbereiche beschränkt oder basiert auf Satellitenverbindungen.

Öffentliche Hotspots: Öffentliche WLAN-Hotspots stehen in vielen Einkaufszentren, an Flughäfen, in Business-Zentren und öffentlichen Plätzen zur Verfügung, erfordern jedoch meist eine kurze Registrierung. Für einen dauerhaft zuverlässigen Internetzugang – insbesondere bei Reisen außerhalb der Ballungsräume – empfiehlt sich die Nutzung von mobilen Daten über eine lokale SIM-Karte.

Post

Postsendungen nach Europa (wie Postkarten und Briefe) sind in der Regel etwa fünf bis sieben Tage unterwegs. Für den Versand wichtiger Dokumente oder wertvoller Sendungen empfiehlt sich die Nutzung internationaler Kurierdienste.

Medien

Südafrika verfügt über eine gut entwickelte und vielfältige Medienlandschaft, die aus einer Mischung aus staatlichen und privaten Medienbetreibern in den Bereichen Fernsehen, Radio, Print und digitale Plattformen besteht. Die Inhalte stehen in zahlreichen Sprachen zur Verfügung, was die sprachliche Vielfalt des Landes widerspiegelt. Englischsprachige Medien sind jedoch am weitesten verbreitet und flächendeckend zugänglich.

Fernsehen & Radio: Die staatliche Rundfunkanstalt South African Broadcasting Corporation (SABC) betreibt landesweite Fernseh- und Radiosender. Ergänzt wird das Angebot durch verschiedene private Fernsehsender, die Nachrichten, Unterhaltung und internationale Programme ausstrahlen. Radio ist insbesondere für lokale Nachrichten, Musik und Talkshows nach wie vor äußerst populär und selbst in entlegeneren Regionen gut zu empfangen.

Print- & Online-Medien: Zeitungen und Magazine erscheinen sowohl auf Englisch als auch in anderen Landessprachen, wobei die großen Tageszeitungen in allen Städten und Orten erhältlich sind. Online-Nachrichtenportale und soziale Medien werden intensiv genutzt und zählen zu den primären Informationsquellen für die Bevölkerung.

Medienangebot für Reisende: Internationale Nachrichtensender (wie CNN oder BBC) stehen in den meisten Hotels und über Satellitenfernsehen zur Verfügung, während die lokalen Medien wertvolle Einblicke in das aktuelle Tagesgeschehen, die Politik und kulturelle Trends des Landes bieten.

Einkaufen

Überblick

Das Einkaufserlebnis in Südafrika reicht von modernen Einkaufszentren und Designerboutiquen bis hin zu lebhaften Märkten und Verkaufsständen am Straßenrand. Großstädte wie Johannesburg, Kapstadt und Durban bieten riesige Malls mit internationalen und lokalen Marken, während kleinere Orte und touristische Regionen zum Stöbern in unabhängigen Geschäften und Kunsthandwerksläden einladen.

Märkte: Märkte sind ein zentraler Bestandteil der Einkaufskultur. Zu den bekanntesten zählen der Neighbourgoods Market in Johannesburg und der Markt in der Old Biscuit Mill in Kapstadt sowie zahlreiche Kunsthandwerksmärkte im ganzen Land. Sie bieten eine Mischung aus lokalen Produkten, Streetfood, Handgemachtem und Kunstwerken und sind besonders an Wochenenden stark besucht.

Typische Souvenirs: Beliebte Mitbringsel, die die kulturelle Vielfalt des Landes widerspiegeln, sind afrikanisches Kunsthandwerk wie traditionelle Perlenarbeiten (Beadwork), Drahtkunst (Wire Art), geschnitzte Holzfiguren, Keramik, Textilien sowie Leder- und Samtwaren oder Safarianzüge. Ebenfalls sehr gefragt sind Gold-, Diamanten- und Halbedelsteinschmuck, Straußenfedern, erstklassige südafrikanische Weine (besonders aus den Cape Winelands) sowie lokale Spezialitäten wie Biltong und Gewürze.

Bezahlung & Feilschen: In Geschäften und Einkaufszentren gelten Festpreise, Feilschen ist dort nicht üblich. Auf Märkten und an informellen Ständen kann der Preis hingegen oft verhandelt werden. Kredit

Kulinarisches

Übersicht

Die südafrikanische Küche spiegelt eine Fülle von afrikanischen, holländischen, britischen, indischen und malayischen Einflüssen wider, was zu einer abwechslungsreichen und geschmackvollen Gastronomieszene führt. Fleisch spielt eine zentrale Rolle bei vielen Gerichten; besonders gegrilltes Fleisch beim traditionellen Braai (der südafrikanischen Variante des Barbecues) nimmt einen wichtigen Platz im gesellschaftlichen Leben ein. Die Küstenregionen bieten hervorragende Meeresfrüchte und Fischgerichte, während in den Städten neben traditionellen Speisen eine internationale Restaurantvielfalt vertreten ist.

Einheimische Spezialitäten: Zu den bekanntesten traditionellen Gerichten gehören Bobotie (ein würziger Hackfleischauflauf mit Eiermilch-Haube), Sosaties (marinierte Fleischspieße nach Art von Schaschlik), Bredies (herzhafte Eintöpfe mit Fleisch, Tomaten und Gemüse) sowie Crayfish (Krebse/Langusten) an den Küsten. Ein beliebter Snack für unterwegs ist Biltong (gewüürztes Trockenfleisch).

Essen unterwegs & Qualität: Streetfood und zwanglose Lokalitäten sind vor allem in städtischen Gebieten weitverbreitet. Die Lebensmittelstandards in etablierten Restaurants und Hotels sind generell hoch. Es empfiehlt sich jedoch, gut besuchte Lokalitäten mit hohem Gästedurchsatz zu wählen. Die Portionen sind oft recht groß und herzhaft.

Trinkwasser: Leitungswasser ist in den meisten städtischen Gebieten in der Regel bedenkenlos trinkbar; in ländlichen Regionen empfiehlt sich jedoch abgepacktes Flaschenwasser. Frisches Obst und Gemüse sind von ausgezeichneter Qualität und flächendeckend verfügbar.

Getränke & Alkoholverkauf: Südafrika ist weltweit bekannt für seine exzellenten Weine aus den regionalen Anbaugebieten; zudem wird im Land auch erstklassiger Sherry gekeltert. Spirituosen werden in spezialisierten Liquor Stores verkauft, die in der Regel Montag bis Freitag von 09.00 bis 18.00 Uhr sowie Samstag von 09.00 bis 13.00 Uhr geöffnet haben. Alkoholische Getränke wie Bier und Wein sind mittlerweile auch in vielen Supermärkten verfügbar.

Regionale Spezialitäten

Kulinarische Spezialitäten (Speisen):

• Braai: Die traditionelle südafrikanische Variante des Barbecues, bei der verschiedenste Fleischsorten über offener Glut gegrillt und im geselligen Kreis mit diversen Beilagen serviert werden.
• Bobotie: Ein klassisches Gericht der Cape-Malay-Küche aus gewürztem Hackfleisch, das mit einer goldgelben Eiermilch-Haube überbacken und traditionell mit Gelbreis serviert wird.
• Biltong: Luftgetrocknetes, gewürztes Rind- oder Wildfleisch (ähnlich dem amerikanischen Jerky), das als beliebter Snack für unterwegs gilt.
• Boerewors: Eine traditionelle, kräftig gewürzte Bauernschecke aus Rind- und Schweinefleisch, die meist frisch auf dem Braai zubereitet wird.
• Bunny Chow: Ein ausgehöhltes Weißbrot, das mit scharfem Curry gefüllt wird – eine bekannte Streetfood-Spezialität, die ursprünglich aus der indischen Gemeinschaft in Durban stammt.
• Sosaties: Marinierte und auf Spieße gesteckte Fleischstücke, die meist über offener Flamme gegrillt werden.
• Potjiekos: Ein herzhafter Eintopf, der in einem dreibeinigen Gusseisentopf (Potjie) langsam über offenem Feuer geschmort wird.

Typische Getränke:

• Südafrikanischer Wein: Das Land ist weltweit berühmt für seine Weine aus den Cape Winelands, insbesondere für Rebsorten wie Pinotage (eine südafrikanische Züchtung) und Chenin Blanc.
• Castle Lager: Eine weitverbreitete, leichte und erfrischende einheimische Biermarke.
• Amarula: Ein beliebter Cremelikör, der aus den Früchten des Marula-Baumes hergestellt und meist auf Eis getrunken wird.
• Rooibos-Tee: Ein koffeinfreier, heimischer Kräutertee aus den Cederbergen, der wahlweise pur, mit Milch oder Zitrone getrunken wird.
• Umqombothi: Ein traditionelles, leicht aussehendes und getreidebetontes Bier aus Mais und Sorghum, das vor allem bei kulturellen Anlässen und Zeremonien konsumiert wird.

Kultur

Religion

Die große Mehrheit der Bevölkerung Südafrikas gehört dem Christentum an (ca. 80 %), darunter Mitglieder afrikanisch-unabhängiger Kirchen (wie der Zionist Christian Church), der Niederländisch-Reformierten Kirche, der Anglikanischen und Methodistischen Kirche sowie der Katholischen Kirche. Darüber hinaus gibt es bedeutende religiöse Minderheiten von Hindus, Muslimen, Juden sowie Anhängern traditioneller afrikanischer Naturreligionen.

Soziale Verhaltensregeln

 Südafrika zeichnet sich durch seine kulturelle Vielfalt aus. Höflichkeit, gegenseitiger Respekt und ein entspanntes Auftreten werden geschätzt. Zur Begrüßung gibt man sich üblicherweise die Hand und sucht direkten Blickkontakt. Im informellen Rahmen ist die Nutzung von Vornamen rasch gebräuchlich, während in formellen Situationen oder bei Privatbesuchen zunächst Titel und Nachname bevorzugt werden.

Im Alltag, in Städteteilen und an der Küste ist zwanglose Freizeitkleidung (Casual) vollkommen angemessen. In gehobeneren Restaurants und im geschäftlichen Umfeld wird Smart-Casual-Kleidung erwartet, bei besonderen Anlässen elegante Garderobe. Beim Besuch von ländlichen Gemeinden sowie religiösen oder kulturellen Stätten empfiehlt sich zurückhaltende, bedeckende Kleidung.

Fotografieren an touristischen Attraktionen und an öffentlichen Orten ist generell erlaubt. Das Fotografieren von Regierungsgebäuden, militärischen Anlagen und Sicherheitspersonal ist jedoch strikt untersagt. Bevor Einzelpersonen – insbesondere in ländlichen Gemeinschaften – fotografiert werden, gebietet es die Höflichkeit, vorher um Erlaubnis zu fragen.

In allen geschlossenen sowie teilweise geschlossenen öffentlichen Innenbereichen gilt ein strenges Gesetzliches Rauchverbot. Dies betrifft Arbeitsplätze, Einkaufszentren, Flughäfen, Restaurants, Klubs, Kinos und öffentliche Verkehrsmittel. Manche Gastronomiebetriebe verfügen über separat ausgewiesene Raucherbereiche. Zudem ist das Rauchen im Auto gesetzlich verboten, wenn Kinder unter 12 Jahren mitfahren.

Trinkgeld ist in Südafrika üblich und wird erwartet. In Restaurants und Cafés sind 10 bis 15 % angemessen, sofern der Serviceaufschlag nicht bereits in der Rechnung enthalten ist. Auch Taxifahrer, Reiseleiter, Hotelpersonal (Zimmermädchen ca. 10 Rand pro Tag, Gepäckträger ca. 5 Rand pro Koffer) sowie Tankwarte (ca. 2 bis 5 Rand für das Scheibenputzen und Tanken) erwarten ein kleines Trinkgeld.

Landesdaten

Vorwahl

+27

Fläche(qkm)

1,221,037

Bevölkerung

63.1 million

Bevölkerungsdichte(pro qkm)

53

Bevölkerung im Jahr

2025

Mitglied der EU

No

Hauptnotrufnummer

10111

Länderinfos Eswatini

Klima

Beste Reisezeit

Je nach Höhenlage verschieden; es wird jedoch nur in niedrigen Lagen unangenehm heiß oder kalt. Im Hochland kann Frost auftreten, obwohl das Klima hier im Allgemeinen gemäßigt ist. Subtropisches, trockeneres Klima in mittleren Lagen.

Pass- und Visabestimmungen

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss am Tag der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein und bei der Einreise noch mindestens zwei bis drei freie Seiten haben.

Anmerkung zum Reisepass

Die Einreisebestimmungen können sich ändern. Die hier bereitgestellten Informationen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisenden wird jedoch empfohlen, sich vor Reiseantritt bei der zuständigen Botschaft oder offiziellen Regierungsstellen zu informieren. Wir übernehmen keine Haftung für etwaige Unannehmlichkeiten oder Verluste, die durch Änderungen dieser Bestimmungen entstehen.

Achtung: Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab. Deutsche Reisende benötigen für die Einreise nach Deutschland einen mindestens gültigen Reisepass / Personalausweis. Bei Transit über Drittländer wird grundsätzlich ein Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten empfohlen.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, u.a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder erhalten für einen touristischen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen (plus mögliche Verlängerung um 60 Tage) ein Visum bei der Einreise:

(a) Deutschland, Österreich und alle anderen EU-Länder (Ausnahme: [1] Staatsangehörige von Bulgarien und Rumänien benötigen ein Visum vor der Reise.)

(b) Schweiz;

(c) Türkei.

Kosten

Gebühren in Brüssel:
Einfachvisum und Mehrfachvisum: 50 €.

Visaarten und Kosten

Einfachvisum zur einmaligen Einreise, Mehrfachvisum zur mehrfachen Einreise innerhalb von 3 oder 6 Monaten.

Gültigkeit

Einfachvisa und Mehrfachvisa sind 3 Monate ab Ausstellung gültig. Wer sich 6 Monate oder länger im Land aufhalten möchte, sollte beim Immigration Office in Eswatini (Box 372, Mbabane) eine vorläufige Aufenthaltsgenehmigung beantragen.

Persönlich oder postalisch bei der zuständigen konsularischen Vertretung (s. Kontaktadressen).

Antrag erforderlich

(a) 2 Antragsformulare.
(b) 2 Passfotos.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.
(d) Gebühr (bei Antragstellung in bar).
(e) Nachweis eines Hin- und Rückflugtickets.
(f) frankierter Einschreiben-Rückumschlag für Zustellung des visierten Reisepasses.

Unterlagen für ein Visum bei der Einreise
(a) Reisepass.
(b) Rück- oder Weiterreisetickets und -papiere.
(c) Ausreichende Geldmittel.

Temporärer Wohnsitz

Anträge an das Immigration Office in Mbabane oder die Botschaft in Brüssel (s. Kontaktadressen).

Bearbeitungsdauer

In der Regel erfolgt die Ausstellung nach Eingang aller Unterlagen innerhalb von 24 Stunden, kann jedoch in Ausnahmefällen bis zu 3 Wochen dauern. Postalische Beantragung dauert jeweils einige Tage länger.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Alle Ausländer müssen während des Aufenthalts über ausreichende Geldmittel verfügen.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren oder noch gültiger maschinenlesbarer Kinderreisepass (dieser wird seit dem 1.1.2024 nicht mehr ausgestellt; bereits vorhandene Kinderreisepässe können bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit entsprechend der Einreisebestimmungen der einzelnen Länder genutzt werden).

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Achtung: Erfolgt die Einreise über Nachbarländer, müssen deren Ein- und Ausreisebestimmungen für Minderjährige beachtet werden.

Einreise mit Haustieren

Auskünfte zu den Einfuhrgenehmigungen für Haustiere erteilt der State Veterinarian, Customs House, Fraser Street, Johannesburg, South Africa oder Veterinary Services, P.O.Box 162, Mbabane, Eswatini. Katzen und Hunde benötigen ein Tollwutimpfzertifikat.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss am Tag der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein und bei der Einreise noch mindestens zwei bis drei freie Seiten haben.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, u.a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder erhalten für einen touristischen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen (plus mögliche Verlängerung um 60 Tage) ein Visum bei der Einreise:

(a) Deutschland, Österreich und alle anderen EU-Länder (Ausnahme: [1] Staatsangehörige von Bulgarien und Rumänien benötigen ein Visum vor der Reise.)

(b) Schweiz;

(c) Türkei.

Einreise- & Sicherheitshinweise

Überblick

Stand - Mon, 24 Aug 2026 15:30:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Mon, 24 Aug 2026 15:31:59 +0200)

Letzte Änderungen:

Redaktionelle Änderungen

 

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen".
- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste.
- Beachten Sie die Hinweise im Ratgeber für Notfallvorsorge und  des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
- Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter.

Sicherheit

Terrorismus

  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Die innenpolitische Lage ist derzeit stabil. Spontane Demonstrationen können dennoch nicht ausgeschlossen werden.  

  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate in Eswatini ist niedriger als in den Nachbarländern Südafrika und Mosambik, jedoch in letzter Zeit gestiegen. In der Regel nimmt die Anzahl der Übergriffe in der Ferienzeit vor Weihnachten zu. Raubdelikte an Ausländern bei Besuchen der Stadtzentren von Mbabane, Manzini und Matsapha sowie bei Überlandfahrten sind nicht häufig, kommen aber ebenso vor wie Kreditkartenbetrug und Autodiebstahl mit Waffengewalt, sog. Carjacking.

  • Meiden Sie die Stadtzentren von Mbabane und Manzini und Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit.
  • Nehmen Sie keine Anhalter mit und reisen Sie möglichst nicht alleine in abgelegene Gegenden.
  • Geben Sie Kreditkarten nicht aus der Hand, sondern verlangen Sie zur Zahlung ein mobiles Lesegerät.
  • Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Busbahnhöfen und auf Märkten besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.
     

Natur und Klima

Die Regenzeit dauert von Oktober bis April. Vor allem in dieser Zeit kann es zu Überschwemmungen kommen, siehe auch Reiseinfos – Infrastruktur/Verkehr.

  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.

Reiseinfos

Zuständige Auslandsvertretung

Es gibt keine berufskonsularische Vertretung in Eswatini. Zuständig ist die deutsche Botschaft in Pretoria/Südafrika, in konsularischen Notfällen können deutsche Staatsangehörige das Verbindungsbüro in Mbabane kontaktieren.

Infrastruktur/Verkehr

Nach langanhaltenden, starken Regenfällen und Überschwemmungen Anfang Januar 2026 hat sich die Lage wieder entspannt

  • Informieren Sie sich weiterhin zur aktuellen Wetterlage in den Medien.
  • Wenden Sie sich bei Rückfragen zu aktuellen Entwicklungen und bei Problemen an folgende Behörden und Ansprechpartner:
  • Ministry of Tourism: +268 2404 9693
    Mbuluzi Park: +268 7625 9380
    Eswatini National Trust Commission: +268 2416 1179 (für alle übrigen Parks)
  • Beachten Sie bei Reisen nach Mosambik die Reise- und Sicherheitshinweise Mosambik.

Alle öffentlich zugänglichen Verkehrsmittel sind schlecht gewartet und häufig überladen.
Es herrscht Linksverkehr. Der Zustand der Straßen ist an vielen Stellen verbesserungsbedürftig, die Unfallgefahr ist auch tagsüber hoch. Zudem befinden sich regelmäßig (auch nachts) Fußgänger und Tiere auf der Fahrbahn. Zusammenstöße mit großen Tieren wie Kühen und Ziegen sind keine Seltenheit.

  • Vermeiden Sie möglichst Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Passen Sie Ihre Geschwindigkeit und Fahrweise den beschriebenen Risiken an.
  • Vermeiden Sie Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit.

Führerschein

Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.

LGBTIQ

Homosexuelle Handlungen sind in Eswatini weiterhin gesetzlich verboten und können mit Freiheitsstrafen geahndet werden. In jüngster Zeit sind gleichwohl keine Fälle strafrechtlicher Verfolgung bekannt geworden. Gleichgeschlechtliche Beziehungen gelten in Eswatini vielfach als gesellschaftliches Tabu. Es muss weiterhin damit gerechnet werden, dass öffentliche Zuneigungsbekundungen gleichgeschlechtlicher Paare in Eswatini als Erregung öffentlichen Ärgernisses verstanden und geahndet werden können.

  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.

Rechtliche Besonderheiten

Das Fotografieren öffentlicher Gebäude und militärischer Einrichtungen ist verboten. Für professionelle Fotoaufnahmen von traditionellen öffentlichen Veranstaltungen wie des traditionellen Reed Dance (alljährlich Ende August/Anfang September) und des Incwala-Festes (Dezember/Januar) muss eine Genehmigung eingeholt werden.

Besitz, Konsum und Handel mit illegalen Drogen werden streng bestraft. Die Strafen reichen von hohen Geld- bis zu Gefängnisstrafen. Das Strafrecht Eswatinis sieht für besonders schwere Verbrechen wie Mord die Todesstrafe vor, sie ist in den letzten Jahrzehnten aber in keinem Fall vollstreckt worden.

Prostitution ist verboten. Besonders Kinderprostitution wird mit hohen Strafen geahndet.

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der Lilangeni (SZL, Mehrzahl: Emalangeni), der im Verhältnis 1 zu 1 fest an die südafrikanische Währung Rand (ZAR) gekoppelt ist. SZL und ZAR sind in Eswatini gesetzliches Zahlungsmittel, südafrikanische Münzen werden jedoch nicht akzeptiert.

Bargeld (EUR oder USD) kann in Eswatini gewechselt werden, sollte aber nur in begrenztem Maße mitgeführt werden. In der Hauptstadt Mbabane, in Manzini und in einigen anderen Städten gibt es internationale Geldautomaten, und viele Restaurants und Hotels akzeptieren Zahlungen mit Kreditkarten wie Mastercard und Visa.

Einreise und Zoll

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen:

Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein und über mindestens zwei bis drei freie Seiten verfügen.

Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum, das entweder bei Einreise („on arrival") oder vor der Einreise beantragt werden muss.

Visum bei Einreise („on arrival")

Für touristische Aufenthalte wird dieses bei der Einreise („on arrival") an der Grenze für 30 Tage erteilt. Verlängerungen für maximal weitere 90 Tage können beim Innenministerium beantragt werden.

Visum vor Einreise

Für alle anderen Reisezwecke ist die Einholung eines Visums vor Einreise erforderlich. Nähere Informationen bietet der Honorarkonsul des Königreichs Eswatini in Berlin oder die für Deutschland zuständige Botschaft von Eswatini in Brüssel.

Minderjährige

  • Bitte beachten Sie auch die Reise- und Sicherheitshinweise Südafrika insbesondere für die Reise von und mit Minderjährigen, da die Einreise nach Eswatini bzw. die anschließende Ausreise vielfach über Südafrika erfolgt.
     

Einfuhrbestimmungen

Die Ein- bzw. Ausfuhr von Bargeld über 15.000 SZL/ZAR muss beim Zoll oder der Polizei bei Ein- bzw. Ausreise deklariert werden.

Die Einfuhr von Waffen und Drogen ist verboten.

Tiere

Für die Einfuhr von Haustieren müssen diese gegen mindestens 30 Tage und maximal 12 Monate vor Einreise gegen Tollwut geimpft sein und ein Gesundheitszeugnis aus dem Herkunftsland besitzen, das maximal zehn Tage vor der Reise ausgestellt wurde. Zudem ist eine Einfuhrerlaubnis des Ministry of Finance erforderlich.

Gesundheit

Impfschutz

Bei der direkten Einreise aus dem Gelbfieberendemiegebiet ist für alle Reisenden mit einem Lebensalter über einem Jahr der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung notwendig (Internationales Impfzertifikat, lebenslange Gültigkeit). Das gilt auch für eine Anreise im Transit über Addis Abeba oder Nairobi, wenn der dortige Aufenthalt länger als 12 Stunden beträgt. Reisende, die sich vor Einreise nach Eswatini in Südafrika aufgehalten haben und nicht zuvor aus dem Gelbfieberendemiegebiet nach Südafrika eingereist sind, benötigen kein Impfzertifikat.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen.
     

Malaria

Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica, verursacht durch Plasmodium Falciparum, beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.

  • Ganzjährig geringes Risiko: westliche Landeshälfte einschl. Mbabane
  • Saisonal hohes Risiko von September bis Mai: östliche Landeshälfte
  • Saisonal mittleres Risiko von Juni bis August: östliche Landeshälfte

 

  • Schützen Sie sich in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten. 
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme (Chemoprophylaxe) sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
  • Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.

HIV/AIDS

Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
     

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Cholera

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Cholera.

  • Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen, siehe Schistosomiasis.

  • Sehen Sie vom Baden in Süßwassergewässern konsequent ab.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Gute ärztliche Versorgung ist in den  angrenzenden Großstädten Südafrikas zu finden.
Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung in Südafrika und Eswatini ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise

Weitere Informationen
Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Königreich Eswatini.

17.364 qkm.

1.160.164 (UNO Schätzung 2020).

82 pro qkm.

Hauptstadt

Mbabane.

Geographie

Eswatini grenzt im Norden, Westen und Süden an Südafrika und im Osten an Mosambik. Das Land teilt sich in vier geographische Regionen: das Inkangala-Hochveld, ein Streifen teilweise aufgeforsteter, zerklüfteter Landschaft, einschl. des Usutu-Pinienwaldes; die Peak-Wälder im Nordwesten; das Mittelveld, das sich sanft vom Hochveld über Hügel auf fruchtbare Täler senkt und das Unterveld oder Buschland mit 170-360 m hohen Hügeln. Am östlichen Rand des Untervelds liegt das Lubombo-Plateau, das überwiegend als Weide- und Ackerland genutzt wird. Eswatini ist eines der bestbewässerten Länder des südlichen Afrika. Die vier größten Flüsse, Komati, Usutu, Mbuluzi und Ngwavuma, fließen von West nach Ost und münden in den Indischen Ozean.

Regierung

Parlamentarische Monarchie (im Commonwealth) seit 1973. Verfassung von 2006. Parlament (Libandla): Nationalversammlung mit 65 Mitgliedern und Senat mit 30 Mitgliedern. Unabhängig seit 1968 (ehemaliges britisches Protektorat). Der Staatenname Swasiland wurde 2018 in Eswatini geändert.

Staatsoberhaupt

König Mswati III., seit 1986.

Regierungschef

Premierminister Russell Dlamini, seit November 2023.

Elektrizität

230 V, 50 Hz.

Regierungschef

Premierminister Russell Dlamini, seit November 2023.

Übersicht

Zwischen Mosambik und Südafrika liegt eines der kleinsten, aber schönsten Länder der Welt, Eswatini, das bis 2018 Swasiland hieß. Ganz im Gegensatz zu seinem größeren Nachbarn ist es von Rassenkonflikten weitgehend verschont geblieben, und Nationalstolz und eine reiche Kulturgeschichte zeichnen es aus.

Wer während des Incwala- oder des Umhlanga-Festivals hier ist, dem wird dieses Erlebnis sicherlich als Höhepunkt der Reise im Gedächtnis bleiben. Ein großer Anziehungspunkt sind auch die Bewohner Eswatinis, die trotz eigener Sorgen Besuchern gegenüber sehr gastfreundlich und locker sind.

2018 feierte Eswatini 50 Jahre Unabhängigkeit von Großbritannien. Zu diesem Anlass verkündete der König Mswati III. die Umbenennung von Swasiland in das Königreich von eSwatini. Der neue Name bedeutet in der Swasi-Sprache "Land der Swasi".

Die Naturschutzgebiete und Wildgehege Eswatinis zählen zu den schönsten Gegenden des südlichen Afrikas. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Tiere zu beobachten; Safaris laufen hier aber bedeutend zurückhaltender als in den großen Nationalparks von Südafrika ab. Hier kann man auch noch das scheue und fast ausgestorbene Spitzmaulnashorn in freier Wildbahn beobachten.

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Von Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es keine Direktflüge nach Eswatini.

Eswatinis nationale Fluggesellschaft, Eswatini Airlink (4Z), bietet tägliche Flugverbindungen zwischen Johannesburg (Südafrika) und Manzini an.

Nach Johannesburg fliegt South African Airways (SA) nonstop ab Frankfurt/M. und München; Zubringerflüge nach Frankfurt/M. aus Wien mit Austrian (OS) und aus Zürich mit Swiss (LX).

Swiss (LX) fliegt im Code Share mit South African Airways (SA) ab Zürich nach Johannesburg; Zubringerflüge nach Zürich aus Wien mit Austrian (OS).

Flugzeiten

Frankfurt/M. - Manzini: 13 Std. 10 Min.; Wien - Manzini: 16 Std. 25 Min.; Zürich - Manzini: 14 Std. 20 Min. (jeweils mit 1 oder 2 Zwischenstopps).

Der Internationale Flughafen König Mswati III. (SHO) liegt 14 km nordwestlich von Mpaka. Läden, Getränkeautomaten. Es bestehen Busverbindungen nach Manzini, Matsapha und Mbabane (Fahrtzeit: 2 Std.). Taxis sind nur unregelmäßig verfügbar.

Ausreisegebühr

Bei Abflug ist eine Gebühr von ca. 2,50 € (50 SZL) zu entrichten. Kinder unter 3 Jahren sowie Transitreisende sind davon ausgenommen.

 

Anreise mit dem Pkw

Es gibt zahlreiche Grenzübergänge nach Südafrika und gute Straßenverbindungen u.a. nach Johannesburg, Durban und ins nördliche Zululand.

Fernbusse: Trans Magnific bietet Bus-Shuttles zwischen Johannesburg und Manzini (Fahrtzeit: 6 Std.) sowie Mbabane (Fahrtzeit: 5 Std.) an. Mehrmals wöchentlich gibt es Busverbindungen zwischen Mbabane und Maputo (Mosambik) sowie nach Durban (Südafrika), Mbombela (Südafrika), eMalahleni (Südafrika) und zum Kruger-Nationalpark (Südafrika).

Maut: An der Grenze ist bei der Einreise mit dem Pkw abhängig vom Gewicht des Fahrzeugs eine pauschale Straßennutzungsgebühr von ca. 5-15 € (100-300 SZL) zu entrichten.

Unterlagen: Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein erforderlich.

 

Anreise mit der Bahn

Der grenzüberschreitende Bahnverkehr wird ausschließlich für den Gütertransport genutzt; es gibt keine Personenbeförderung.

 

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

In Eswatini werden keine Inlandflüge angeboten.

 

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Das Straßennetz hat eine Gesamtlänge von ca. 3.800 km und ist relativ gut ausgebaut.

Von Nachtfahrten wird generell abgeraten, da sich oft Fußgänger oder auch größere Tiere, wie z.B. Kühe, auf der Fahrbahn aufhalten und bei Dunkelheit nicht rechtzeitig erkannt werden können.

Maut: An der Grenze ist bei der Einreise mit dem Pkw eine pauschale Straßennutzungsgebühr von ca. 5-15 € (100-300 SZL) zu entrichten.

Tankstellen sind ausreichend vorhanden und zwischen 7.00 und 18.00 Uhr oder auch ganztags geöffnet.

Rechtsverkehr/Linksverkehr

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Zustand der Straßen

Teerstraßen oder gute Schotterstraßen verbinden die größeren Orte und führen zu den Grenzorten nach Südafrika und Mosambik. Viele Straßen sind jedoch schmal und kurvenreich.

Unbefestigte Straßen sind vor allem während der Regenzeit (Okt.-März) am besten mit Allradantrieb befahrbar.

Autovermietung

Mietwägen sind am Flughafen sowie in Mbabane und Manzini erhältlich. Mindestalter: 23 Jahre. Kaution oder Bezahlung mit Kreditkarte erforderlich.

Taxi

Private Taxis sind in den Städten verfügbar. Der Preis sollte vor Fahrtbeginn vereinbart werden. Am besten lässt man sich ein Taxi vom Hotel aus rufen.

Außerdem verkehren fast überall Minibus-Sammeltaxis, die oft auch unterwegs angehalten werden können. Die Sammeltaxis sind günstiger, aber auch oft sehr langsam, weil immer wieder gewartet wird, bis sie voll besetzt sind.

Fahrrad

U.a. können im Hlane Royal National Park und im Mlilwane Wildlife Sanctuary für die dortigen Mountainbike-Strecken Fahrräder gemietet werden. In Städten ist es nicht ratsam Fahrrad zu fahren.

Reisebus

Eswatini besitzt ein weit verzweigtes Busnetz, das Städte und Dörfer verbindet. Die Busse sind allerdings oft überfüllt.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
- Promillegrenze: 0,5 ‰.

Geschwindigkeitsbeschränkungen:
- innerorts: 50 km/h;
- außerorts: 80 km/h.

Pannenhilfsdienst

Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (0)89 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (0)89 76 76 76.

Bei Pannen und Unfällen mit dem Mietwagen ist immer zunächst die Autoverleihfirma zu kontaktieren.

Dokumentation

Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein erforderlich.

 

Unterwegs in der Stadt

Manzini kann mit Bussen, Minibussen oder Taxis erkundet werden; die kleine Innenstadt auch zu Fuß.

 

Bahnpässe

Der Bahnverkehr ist dem Gütertransport vorbehalten; es gibt keine Personenbeförderung.

 

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

Die medizinische Versorgung ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ oder hygienisch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte.

Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von 6 Tagen nach Aufenthalt in den von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebieten einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben.

[2] Hepatitis A ist weitverbreitet, Hepatitis B kommt landesweit vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

[3] Malariarisiko ganzjährig gering in den tief liegenden Regionen, vor allem in Big Bend, Mhlume, Simunye und Tshaneni. Die gefährlichere Form Plasmodium falciparum herrscht zu 99 % vor.

[4] Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. streunende Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

[5] Typhus kommt vor. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.

Essen und Trinken

Leitungswasser ist normalerweise gechlort und relativ sauber, es können jedoch leichte Magenverstimmungen auftreten. Für die ersten Wochen des Aufenthalts wird daher abgefülltes Wasser empfohlen, welches überall erhältlich ist. Trinkwasser außerhalb der größeren Städte ist nicht immer keimfrei und sollte sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist pasteurisiert und kann, ebenso wie einheimische Milchprodukte, Fleisch, Geflügel, Obst und Gemüse, unbesorgt verzehrt werden.

Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion, wenn auch gering, besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.

Bilharziose-Erreger kommen in manchen Teichen und Flüssen vor, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

HIV/Aids ist in Swasiland ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen.

Geld

Währung

1 Lilangeni = 100 Cents. Währungskürzel: E, SZL (ISO-Code). Die Mehrzahl von Lilangeni ist Emalangeni. Banknoten gibt es im Wert von 200, 100, 50, 20 und 10 E; Münzen in den Nennbeträgen 5, 2 und 1 E sowie 50, 20, 10, 5, 2 und 1 Cent.

Südafrikanische Banknoten (Rand) werden überall ebenfalls als Zahlungsmittel angenommen und sind mit dem Namibia-Dollar und dem Lilangeni gekoppelt.

Kreditkarten

Gängige Kreditkarten wie Mastercard, Visa und American Express erfahren die größte Akzeptanz in großen Hotels, Restaurants, einigen Geschäften und bei Mietwagenfirmen in größeren Städten. An Tankstellen kann jedoch nicht mit Kreditkarte bezahlt werden. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte. Wegen Kreditkartenbetrugsfällen sollte die Karte niemals aus den Augen gelassen werden.
 

Geldautomaten

Bankkarten
 

Mit der Kreditkarte und Pinnummer kann an Geldautomaten Geld abgehoben werden. Geldautomaten befinden sich in der Hauptstadt Mbabane, in Manzini und in einigen anderen großen Städten. Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann in den großen Städten an Geldautomaten der Standard Bank mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol genutzt werden. Zur Sicherheit sollten Reisende stets über eine alternative Geldversorgung wie zum Beispiel Bargeld verfügen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Die neue Debitcard und ihre Nutzung im Ausland
Aus der Girocard wurde eine Debitcard: Seit 2023 stellen Banken keine neuen Girokarten mehr mit dem Maestro-Symbol aus. Noch gültige Karten mit dem Maestro-Symbol können jedoch im In- und Ausland weiterhin bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit genutzt werden. Spätestens Ende 2027 wird es das Maestro-Symbol nicht mehr geben.
 
Maestro-Nachfolger sind „Debit Mastercard“, „Visa Debit“ oder „V-Pay“. Visa Debit und Debit Mastercard sind weltweit in mehr als 200 Ländern, in denen Visa und Mastercard akzeptiert werden, nutzbar. Für die Buchung von Reisen oder Mietwagen werden oft nur Kreditkarten akzeptiert. Zur Sicherheit gehört neben einer Debitkarte auch immer eine Kreditkarte ins Reisegepäck.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich. Reiseschecks können in Eswatini in Mbabne und in anderen größeren Städten bei einigen Banken eingelöst werden.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 08.30-14.30 Uhr, Sa 08.30-11.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

Es besteht Deklarationspflicht bei Ein- und Ausfuhr von Summen in bar ab einem Wert von 15.000 E.

 

Währungen

Sprache

Überblick

Amtssprachen sind Siswati und Englisch.

Öffentliche Feiertage

Anmerkung

[*] Die Daten der Incwala- und Umhlanga-Zeremonien richten sich nach dem Mondkalender und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Swasiland eingeführt werden (nur Erwachsene):

200 Zigaretten und 20 Zigarren und 250 g Tabak;
1 l alkoholische Getränke und 2 l Wein;
50 ml Parfüm und 250 ml Eau de Toilette.
Geschenke bis zum Wert von 5.000 E (ausgenommen sind o. g. Waren sowie Fernseher). Die Grenze für die Befreiung von der Mehrwertsteuer liegt pro Person bei 1.000 E.
 

Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.

Weitere Informationen sind vom Zollamt von Eswatini erhältlich.

Kommunikation

Telefon

Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl ist 00268.

Mobiltelefon

2G-, 3G- und teilweise 4G-Mobilfunknetzwerk. Zu den Mobilfunkanbietern gehören u.a. MTN und Eswatini Mobile.

Internet

Internetprovider ist u.a. Eswatini Mobile. Internetcafés sind vor allem in den großen Städten wie Mbabane und Manzini vorhanden.

Post

Post nach Europa ist bis zu zwei Wochen unterwegs. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr, Sa 08.00-11.00 Uhr. 

Radio

Zahlreiche deutschsprachige Radiosender lassen sich u.a. über Astra-Satelliten bzw. über das Internet in Eswatini empfangen.

Einkaufen

Überblick

Perlenarbeiten, Korbwaren, Gras- und Sisalmatten, Kupferartikel, Holzschüsseln, Edelsteinschmuck, Holz- und Specksteinschnitzereien, Flaschenkürbisse, Karosses (Ledermatten), Trommeln, Webstoffe, Batiken und bedruckte Stoffe.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr, Sa 08.00-13.00 Uhr.

Kulinarisches

Übersicht

Restaurants gibt es in erster Linie in den größeren Städten und in Hotels. An Marktständen kann man die traditionelle Fleischsuppe, zahlreiche Maisgerichte, pürierte Mehlkartoffeln und gegrillte Maiskolben probieren (je nach Jahreszeit).

Getränke:
Die Auswahl an Spirituosen, Bier und Wein ist gut. Traditionelles Swasi-Bier wird von den Marktfrauen gebraut und an Ständen verkauft.

Kultur

Religion

Zionisten (Mischung aus Christentum und Ahnenanbetung) (40%), Katholiken (20 %), Muslime (10 %), Bantureligionen, Mormonen, Juden und andere.

Soziale Verhaltensregeln


Kleidung: Zwanglose Kleidung ist angemessen, nur im Spielkasino und in den Spitzenhotels wird elegantere Kleidung erwartet.

Fotografieren:
Grundsätzlich immer um Erlaubnis fragen, bevor man jemanden fotografiert; unter Umständen wird ein kleiner Geldbetrag erwartet. Der königliche Palast, die königliche Familie, uniformierte Polizei, Militärpersonal und militärische Einrichtungen dürfen nicht fotografiert werden. Wer traditionelle Zeremonien fotografieren möchte, sollte sich vorher mit dem Government Information Service (PO Box 338, Mbabane, Tel: (040) 4 27 61) in Verbindung setzen.

Trinkgeld:
Auf alle Hotel- und Restaurantrechnungen werden 10% aufgeschlagen.

Landesdaten

Vorwahl

+268

Fläche(qkm)

17363

Bevölkerung

1.211 million

Bevölkerungsdichte(pro qkm)

73

Bevölkerung im Jahr

2023

Mitglied der EU

No

Hauptnotrufnummer

999

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