Best of Uganda (SUH001)
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Reiseleitung
Kombinierbar
EUR 4.440 p.Pers. im DZ zzgl. Flug

Best of Uganda (SUH001)

Geführte Rundreise

  • 10 Tage
  • MittelklassehotelsMittelklassehotels
  • max. 10
  • de', 'en Reiseleitung
  • Level
  • Gorillas im Bwindi Forest
  • Begegnung mit Schimpansen
  • Spektakuläre Murchison Falls
  • Queen Elizabeth Nationalpark
  • Panorama am Lake Mutanda
  • Lake Mburo Nationalpark Pirsch
Entebbe Murchison Falls-Nationalpark Kibale-Natio... Queen Elizabeth-Nationalpark

Gewaltige Landschaften, unberührte Naturschönheiten, unvergessliche Tierbegegnungen und herzliche Bewohner: Begib Dich auf eine Reise in das Land am Äquator und erlebe es in seiner schönsten Form. Von majestätischen Nilfällen über dichte Wälder, offenes Buschland und endlosen Seen bis hin zu den nebelverhangenen Virunga Vulkanen - der Zauber Ugandas wird Dich nicht mehr loslassen!

Ihre Reise im Detail

10 Tage Geführte Rundreise



Tag 1
Entebbe

Entebbe

Entebbe

Nach Ihrer Ankunft am Flughafen Entebbe werden Sie von Ihrem Reiseleiter empfangen und zu Ihrem Hotel gefahren, wo Sie den restlichen Tag in Ruhe ausklingen lassen können.

Airport Guesthouse EntebbeAirport Guesthouse EntebbeAirport Guesthouse Entebbe

Übernachtung

Airport Guest House o.ä.

Nur 5 Minuten vom internationalen Flughafen Entebbe entfernt, liegt das Gästehaus ruhig eingebettet in wunderschönen Gärten. Diese grüne Oase bietet den idealen Rückzugsort – perfekt zum Entspannen nach dem Flug oder als Ausgangspunkt für vielfältige Aktivitäten. Abends lädt der Garten als Freiluftrestaurant zu einem Dinner unter dem afrikanischen Sternenhimmel ein. Das Gästehaus verfügt über einfache Zimmer mit eigenem Bad, ausgestattet mit Deckenventilator, Moskitonetz und gemütliche Sitzgelegenheiten auf der Veranda (gemeinschaftlich für mehrere Zimmer). Alle Zimmer bieten einen schönen Blick auf den weitläufigen Garten.

Tag 2
Murchison Falls-Nationalpark

Entebbe - Murchison Falls-Nationalpark (365 km / FMA)

Entebbe - Murchison Falls-Nationalpark (365 km / FMA)

Durch Kampala, die Hauptstadt Ugandas, führt die Fahrt in den Nordwesten des Landes zum Murchison Falls-Nationalpark. Unterwegs dorthin besuchen Sie das Ziwa Nashorn-Schutzprojekt, bevor Sie am Nachmittag Ihr Tagesziel erreichen: Den beeindruckenden Murchison Falls Nationalpark.

Twiga Safari LodgeTwiga Safari LodgeTwiga Safari Lodge

Übernachtung

Twiga Safari Lodge o.ä.

Die Mittelklasse-Lodge mit 10 Cottages liegt idyllisch am Ufer des Nils in Mubaako Paraa, direkt gegenüber dem Murchison Falls Nationalpark. Nur 5 Autominuten von der Paraa-Fährenquerung entfernt, ist sie der perfekte Ausgangspunkt für alle Aktivitäten im Park. Die Lodge bietet komfortable Unterkünfte inmitten der ruhigen und beeindruckenden Natur Ugandas – ideal für Entspannung und Wildlife-Erlebnisse.

Tag 3
Murchison Falls-Nationalpark

Murchison Falls-Nationalpark (FMA)

Murchison Falls-Nationalpark (FMA)

Sie starten den Tag mit einer Pirschfahrt durch die weite Savanne des Nationalparks. Auf der Suche nach Leoparden, Büffeln, Elefanten, Oribi, Giraffen und weiteren anderen Tierarten. Auch verschiedene Vogelarten wie den Sekretärsvogel, Black Chested Snake Eagle und Swallow Tailed Bee-Eaters können während dieser herrlichen Pirschfahrt beobachtet werden. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf dem Nil zu den spektakulären Murchison-Wasserfällen, die dem Nationalpark seinen Namen gaben. Hier angekommen, am Fusse der Fälle, unternehmen Sie eine etwa 1-stündige Wanderung zum "Top of the Falls", von wo aus Sie einen einzigartigen Ausblick auf die Fälle und die darunterliegende Savanne haben. Wer möchte, kann statt der Wanderung auch optional mit dem Boot wieder zurück fahren.

Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 4
Kibale-Nationalpark

Murchison Falls-Nationalpark - Kibale-Nationalpark (370 km / FMA)

Murchison Falls-Nationalpark - Kibale-Nationalpark (370 km / FMA)

Sie verlassen den Murchison Falls-Nationalpark und fahren, vorbei an sanften Hügeln mit sattgrünen Teeplantagen, zum Kibale-Nationalpark. In der Stadt Fort Portal halten Sie für einen Zwischenstopp.

Kibale Forest CampKibale Forest CampKibale Forest Camp

Übernachtung

Kibale Forest Camp o.ä.

Das Camp liegt in einem immergrünen Waldstück zwischen Fort Portal und Kamwenge, nahe dem südlichen Eingang des Kibale Nationalparks. Das Camp grenzt an den Magombe-Sumpf, bekannt für das Bigodi Wetland Sanctuary. Die Unterkunft bietet einfache aber gemütliche, im afrikanischen Safari-Stil eingerichtete Safarizelte mit eigenem Bad – ideal für komfortables Naturerlebnis.

Tag 5
Queen Elizabeth-Nationalpark

Kibale-Nationalpark - Queen Elizabeth-Nationalpark (120 km / FMA)

Kibale-Nationalpark - Queen Elizabeth-Nationalpark (120 km / FMA)

Heute steht mit dem Kibale Forest ein Highlight dieser Reise an: Das Schimpansen-Trekking. Nirgendwo sonst im östlichen Afrika gibt es eine höhere Konzentration dieser besonderen Affen als hier. Anschliessend fahren Sie in den Queen Elizabeth-Nationalpark, das bekannteste Wildreservat Ugandas. Es erstreckt sich von den Ausläufern des Rwenzori-Gebirges im Norden entlang der Ufer des Edward-Sees bis zum abgelegenen Ishasha-Fluss im Süden und umfasst eine grosse Vielfalt an Lebensräumen, die von Savanne über Feuchtgebiete bis hin zu Tieflandwäldern reichen. Unterwegs überqueren Sie den Äquator und bereits die Anreise ist wie eine kleine Pirschfahrt.

Marafiki LodgeMarafiki LodgeMarafiki Lodge

Übernachtung

Marafiki Safari Lodge o.ä.

Die Lodge liegt malerisch am Ufer des Lake George im Queen Elizabeth Nationalpark. Sie wurde aus nachhaltigen, lokal bezogenen Materialien gebaut und von Handwerkern aus der Umgebung liebevoll gestaltet. Die geräumigen privaten Bandas stehen auf erhöhten Holzböden und bieten beeindruckende Ausblicke auf die Umgebung.

Tag 6
Queen Elizabeth-Nationalpark

Queen Elizabeth-Nationalpark (FMA)

Queen Elizabeth-Nationalpark (FMA)

Bei einer Pirschfahrt begeben Sie sich am Morgen in diesem landschaftlich einzigartigen Nationalpark unter anderem auf die Suche nach Löwen, Elefanten und Tüpfelhyänen. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf dem Kazinga Channel, einem natürlichen Kanal zwischen dem Lake Edward und dem Lake George. Während diesem einmaligen Erlebnis können Sie Nilpferde, Büffel, verschiedene Vogelarten und mit etwas Glück auch badende Elefanten beobachten.

Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 7
Kisoro

Queen Elizabeth-Nationalpark - Kisoro, Lake Mutanda (295 km / FMA)

Queen Elizabeth-Nationalpark - Kisoro, Lake Mutanda (295 km / FMA)

Kisoro liegt sehr idyllisch am Fusse der Berge Muhabura und Mgahinga, die zu den weltberühmten Virunga-Vulkanen, der Heimat der Berggorillas, gehören. Nach der Ankunft in Ihrer Lodge starten Sie zu einer entspannenden Bootsfahrt auf dem Lake Mutanda.

Mutanda Lake ResortMutanda Lake ResortMutanda Lake Resort

Übernachtung

Mutanda Lake Resort o.ä.

Das Resort liegt auf einer privaten 3,5 Hektar grossen Halbinsel am Mutanda-See. Die entzückenden Cottages sind alle einfach aber liebevoll mit eigenem Bad und Veranda ausgestattet. Das Hauptgebäude im Chalet-Stil lädt mit Restaurant, Kamin und Veranda zum Entspannen ein. Frühstück gibt es als Buffet, mittags stehen à-la-carte-Gerichte oder Lunchpakete für Ausflüge wie das Gorilla-Trekking bereit.

Tag 8
Bwindi-Nationalpark

Bwindi-Nationalpark - Gorilla Trekking! (FMA)

Bwindi-Nationalpark - Gorilla Trekking! (FMA)

Freuen Sie sich auf den absoluten Höhepunkt Ihrer Safari: Eine Begegnung mit den Berggorillas, wohl eines der aufregendsten Naturerlebnisse der Welt. Bevor Sie die friedlichen Giganten jedoch zu Gesicht bekommen, müssen Sie sich möglicherweise auf einen längeren Fussmarsch durch üppigen Busch und Urwald einstellen - aber die Mühe lohnt sich!

Übernachtung im Gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 9
Lake Mburo-Nationalpark

Lake Mutanda, Kisoro - Lake Mburo-Nationalpark (215 km / FMA)

Lake Mutanda, Kisoro - Lake Mburo-Nationalpark (215 km / FMA)

Langsam neigt sich diese einmalige Reise dem Ende und der Weg führt nun langsam wieder in Richtung Entebbe, zunächst bis zum Lake Mburo-Nationalpark. Schon bei der Einfahrt in den Park können Sie Impalas und Zebras beobachten und so gestaltet sich die Anfahrt zu Ihrer Unterkunft schon als schöne Pirschfahrt. Dieser Nationalpark bildet einen mosaikartigen Lebensraum mit Felsen, trockenen Hängen, offenen und bewaldeten Savannen, Wäldern, Erhöhungen und Sümpfen.

Rwakobo Rock LodgeRwakobo Rock LodgeRwakobo Rock Lodge

Übernachtung

Rwakobo Rock o.ä.

Die Lodge ist ein umweltfreundliches, familiengeführtes Hotel mit Restaurant und liegt malerisch auf einem Vorsprung am Rand des Lake Mburo Nationalparks. Die komfortablen und geräumige Häuschen mit einfacherer Ausstattung sind über den Hügel verteilt und bieten herrliche Ausblicke.

Tag 10
Entebbe

Lake Mburo-Nationalpark - Entebbe (275 km / FM)

Lake Mburo-Nationalpark - Entebbe (275 km / FM)

Noch vor dem Frühstück unternehmen Sie eine geführte Wanderung durch den Nationalpark. Beobachten Sie, wie die Natur zum Leben erwacht, bevor Sie während einer Pirschfahrt zurück zur Lodge gebracht werden. Anschliessend verlassen Sie den Lake Mburo-Nationalpark und fahren nach Entebbe. Unterwegs überqueren Sie abermals den Äquator, bevor Ihre Reise schliesslich am Flughafen Entebbe endet.

Ihre Hotels während der Reise

Leistungen

Im Reisepreis inklusive

Alles anzeigen

Hinweis

Nicht eingeschlossene Leistungen:
  • Optionale Aktivitäten und persönliche Ausgaben
  • Visagebühren
  • Trinkgelder
Bitte beachten Sie:
  • Für die Einreise nach Uganda benötigen Sie ein Visum, welches Sie rechtzeitig vor Abreise online beantragen müssen.
  • Bei Einreise nach Uganda muss der Nachweis über eine Gelbfieber-Impfung vorgelegt werden.
  • Die Beträge für das Gorilla-Permit in Höhe von z.Zt. USD 800 und für das Schimpansen-Trekking in Höhe von z.Zt. USD 250 (ab 2027: USD 300) sind bei Rücktritt nicht erstattungsfähig!
  • Das Gorilla-Trekking wird in Gruppen mit maximal 10 Personen durchgeführt.
  • Für das Gorilla-Trekking wird eine gewisse körperliche Fitness vorausgesetzt, da dieses mehrere Stunden durch schwieriges Gelände führen kann

Vorbehaltlich Änderungen

Gesonderte Stornobedingungen:

Vor Abreise bis 22 Tage: lt. AGB, 21-16 Tage: 65%, ab 15 Tage: lt AGB
Die Permits für das Gorilla- wie auch Schimpansen-Trekking sind nach Buchung nicht mehr erstattungsfähig.

Hinweis

Mindestalter 15 Jahre

Reiseerlebnisse

Das hat mich begeistert
Unser Mitarbeitertipp

Person steht mit Wanderstock auf einem grünen Hügel inmitten einer Teeplantage unter teils bewölktem Himmel.
Judith Brandenberger Beratung & Verkauf

Judith on Tour in Uganda
Auge in Auge mit den Berggorillas, Gänsehaut Momente pur und ein unvergessliches Abenteuer! Genau das durfte ich im Bwindi Impenetrabel Forest Nationalpark in Uganda erleben. Mit einem lokalen Ranger vom Nationalpark ging es am frühen Morgen zum Gorillatrekking, eines der aufregendsten Naturerlebnisse der Welt. Die Wanderung dauert zwischen 2 und 6 Stunden, ist aber die Mühe wert! Durch Teeplantagen führte die Wanderung in den Regenwald und zu den Berggorillas.

Länderinfos Uganda

Klima

Beste Reisezeit

In der Regenzeit im Sommer (November - März) sehr heiß mit Platzregen und heftigen Gewitterschauern; im Winter (Mai - September) trocken und kühler, besonders nachts deutliche Temperaturabsenkung. Die jährliche Niederschlagsmenge nimmt nach Westen und Süden hin ab.

Pass- und Visabestimmungen

Reisepassinformationen

Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Achtung: Reisende, die mit einem vorläufigen Reisepass nach Botswana einreisen, benötigen in jedem Fall ein Visum.

Anmerkung zum Reisepass

Die Einreisebestimmungen können sich ändern. Die hier bereitgestellten Informationen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisenden wird jedoch empfohlen, sich vor Reiseantritt bei der zuständigen Botschaft oder offiziellen Regierungsstellen zu informieren. Wir übernehmen keine Haftung für etwaige Unannehmlichkeiten oder Verluste, die durch Änderungen dieser Bestimmungen entstehen.

Achtung: Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab. Deutsche Reisende benötigen für die Einreise nach Deutschland einen mindestens gültigen Reisepass / Personalausweis. Bei Transit über Drittländer wird grundsätzlich ein Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten empfohlen.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen für einen touristischen Aufenthalt von max. 90 Tagen pro Kalenderjahr sind u.a. die Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder:

(a) Deutschland, Österreich und alle anderen EU-Länder;

(b) Schweiz und

(c) Türkei.

Kosten

Touristen-Visum / Besuchervisum

mehrmalige Einreise: 38 € / 40,50 CHF.

 

Arbeitsvisum

einmalige Einreise: 38 € / 40,50 CHF

mehrmalige Einreise: 76 € / 81 CHF

Visaarten und Kosten

Einreisevisum (einfach und mehrfach).

Gültigkeit

Maximal 90 Tage.

Transit

Ansonsten visumpflichtige Reisende, die mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen und den Flughafen nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

Visumpflichtige Reisende müssen ein e-Visum online beantragen. Im Falle von technischen Problemen mit dem e-Visum-Portal Beantragung persönlich oder postalisch bei der Botschaft in Brüssel (s. Kontaktadressen). Reisepässe müssen persönlich oder von einem Boten bei der Botschaft abgeholt werden.

Antrag erforderlich

(a) 1 Antragsformular (online).
(b) 2 Passfotos.
(c) Gebühr, Kopie der Überweisung.
(d) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist, sowie Kopie des Reisepasses.
(e) beglaubigte Kopie des Reisepasses.
(f) Bescheinigung des Reisebüros/der Fluggesellschaft über bezahltes Rückflugticket/bezahlte Hotelaufenthalte, Reiseroute.
(g) Kopie des Rückflugtickets.
(h) bei Geschäftsreisen Einladungsschreiben der botswanischen Firma.

(i) bei Privatbesuchen Einladungsschreiben sowie Aufenthaltserlaubnis des Gastgebers.

(j) bei Privatbesuchen legalisierte Kopie des Personalausweises / Arbeitserlaubnis / Aufenthaltsgenehmigung des Gastgebers.

Soll der visierte Reisepass postalisch zugestellt werden, ist dies nur durch einen vorab bezahlten Kurierdienst möglich.

Temporärer Wohnsitz

Wer sich länger als 90 Tage im Land aufhalten möchte (sowohl bei visumpflichtigem als als bei visumfreiem Aufenthalt), muss eine Aufenthaltsgenehmigung und/oder Arbeitserlaubnis beantragen. Nähere Auskunft von der zuständigen konsularischen Vertretung (s. Kontaktadressen) oder Beantragung direkt bei: Immigration and Passport Control Officer, PO Box 942, Gaborone.

Bearbeitungsdauer

Ca. 4 Wochen.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren oder noch gültiger maschinenlesbarer Kinderreisepass (dieser wird seit dem 1.1.2024 nicht mehr ausgestellt; bereits vorhandene Kinderreisepässe können bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit entsprechend der Einreisebestimmungen der einzelnen Länder genutzt werden).

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

AchtungPersonen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise eine ungekürzte bzw. vollständige und beglaubigte Geburtsurkunde im Original vorweisen, aus der beide Eltern hervorgehen. Ist die Geburtsurkunde nicht in englischer Sprache, benötigt man zusätzlich eine beglaubigte Übersetzung. Empfehlenswert ist eine internationale Geburtsurkunde, die im Original vorgelegt wird. 

 
Minderjährige, die nur mit einem Elternteil reisen, benötigen außerdem eine Zustimmungserklärung (eidesstattliche Versicherung („affidavit“), Passkopie und Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils) des anderen Elternteils oder eine Bescheinigung darüber, dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht bzw. Sterbeurkunde).
 
Personen, die mit Minderjährigen reisen, welche nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen eine Kopie der vollständigen Geburtsurkunde des Kindes, sowie eidesstattliche Versicherungen („affidavit“), Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen.
 
Allein reisende Minderjährige benötigen über die Bescheinigung / Zustimmungserklärung hinaus die Kontaktdaten und eine Passkopie derjenigen Person, zu welcher der Minderjährige nach Botsuana reist.
 
Wird der/die Minderjährige nur von der Mutter begleitet und in der Geburtsurkunde des Kindes wird nur die Mutter erwähnt, wird keine Zustimmungserklärung des Vaters benötigt.

Reisepassinformationen

Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Achtung: Reisende, die mit einem vorläufigen Reisepass nach Botswana einreisen, benötigen in jedem Fall ein Visum.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen für einen touristischen Aufenthalt von max. 90 Tagen pro Kalenderjahr sind u.a. die Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder:

(a) Deutschland, Österreich und alle anderen EU-Länder;

(b) Schweiz und

(c) Türkei.

Weitere Informationen
Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Botswana.

582.000 qkm.

2.351.627 (UNO Schätzung 2020).

3,7 pro qkm.

Hauptstadt

Gaborone.

Geographie

Botswana grenzt im Norden an Sambia, im Nordosten an Simbabwe, im Süden an Südafrika und im Westen an Namibia. Das unfruchtbare Tafelland der Kalahari nimmt nahezu die gesamte Landesfläche ein. Etwa ein Fünftel des Landes besteht aus Nationalparks. Im Norden liegt das faszinierende Okavango-Becken mit dem Moremi-Tierschutzgebiet und dem Chobe-Nationalpark, im äußersten Südwesten der Gemsbok-Nationalpark und in der Landesmitte das Central Kalahari Game Reserve. Die Vegetationsveränderungen während der Regenzeit sind besonders in der Makgadikgadi-Salzpfanne und im Okavango-Delta auffallend. Nach heftigen Regengüssen verwandelt sich das Okavango-Delta in eines der wildesten und schönsten Naturschutzgebiete Afrikas.

Regierung

Präsidialrepublik (im Commonwealth), seit 1966. Verfassung von 1966, letzte Änderung 1997. Zweikammerparlament: Nationalversammlung (47 Sitze) und beratendes House of Chiefs (15 Sitze). Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 5 Jahre. Unabhängig seit 1966 (ehemaliges britisches Protektorat).

Staatsoberhaupt

Duma Boko, seit November 2024.

Elektrizität

230 V, 50 Hz. Zwei- und dreipolige Stecker; 15-13 Amp-Steckdosen.

Übersicht

Die dramatische Landschaft Botswanas umfasst eindrucksvolle Salzpfannen, Wüsten reich an Diamantenvorkommen und fruchtbare Ebenen, die zahlreichen Tierarten Lebensraum bieten. Besonders der Norden ist eines der besten Safari-Gebiete des südlichen Afrikas.
Mehr als 40 % der Fläche von Botswana sind Nationalparks, Naturschutzgebiete und private Ländereien, wo sanfter Tourismus betrieben wird.
Das Juwel der Krone ist zweifellos das Okavango Delta, das größte Binnendelta der Welt. Saisonal auftretende Lagunen und Wasserwege werden von zahllosen Vogelarten bevölkert, während Giraffen und Zebras über die riesigen Grasebenen ziehen. Nordöstlich des Deltas liegt der Chobe Nationalpark, in dem gigantische Elefantenherden von bis zu 400 Tieren leben.
Botswana ist eine afrikanische Erfolgsgeschichte. Seit seiner Unabhängigkeit 1966 konnte das Land ein stabiles Wirtschaftswachstum erzielen. Trotz Kontroversen – das AIDS/HIV-Problem und die mutmaßliche Misshandlung von Kalahari-Buschmännern – ist Botswana ein friedliches und stabiles Land von erstaunlicher Schönheit.
 

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Die nationale Fluggesellschaft Air Botswana (BP) verkehrt nur innerhalb Afrikas. Flugverbindungen von Europa gehen u.a. über Johannesburg, Windhoek und Harare.

South African Airways (SA) sowie Lufthansa (LH) in Kooperation mit Air Botswana (BP) fliegen ab Frankfurt/M. via Johannesburg nach Gaborone; Zubringerflüge nach Frankfurt/M. mit Austrian (OS) und Lufthansa (LH) ab Wien. 

Swiss (LX) fliegt in Kooperation mit South African Airways (SA) ab Zürich via Johannesburg nach Gaborone.

Flugzeiten

Frankfurt - Gaborone: 12 Std. 50 Min.; Wien - Gaborone: 14 Std. 20 Min.; Zürich - Gaborone: 12 Std. 55 Min.

Gaborone Sir Seretse Khama International (GBE) liegt 15 km nördlich von Gaborone. Es gibt keine regelmäßigen Busverbindungen, aber verschiedene Hotels haben Minibusse. Taxis fahren ins Stadtzentrum (Fahrtzeit: ca. 15 Min.). Flughafeneinrichtungen: Bank, Gepäckaufbewahrung, Postamt, Autovermietungen, Bar, Snack Bar und Restaurant.

Maun International Airport (MUB) liegt ca. 5 km östlich von Maun. Von hier aus erreicht man das gesamte Okavango Delta. Flughafeneinrichtungen: Einkaufszentrum (ein Kilometer östlich), Restaurants, Autovermietungen, Wechselstube.

Internationale Flüge werden auch an den Flughäfen von Kasane, Selebi-Phikwe und Francistown abgefertigt.

Ausreisegebühr

Keine.

 

Anreise mit dem Pkw

Auf dem Landweg ist die Einreise über Südafrika, Simbabwe und Namibia möglich. Ausführliche Informationen zu den verschiedenen Grenzübergängen sind online bei Botswana Tourism zu finden.

Fernbus: Das Busunternehmen Intercape bietet regelmäßige Verbindungen zwischen Botsuana und Südafrika, Namibia sowie Simbabwe an.

Maut: Einige Straßen sind gebührenpflichtig; die Beträge sind in bar zu zahlen.

Unterlagen: Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein oder eine amtliche englische Übersetzung des nationalen Führerscheins mitzuführen.

 

Anreise mit der Bahn

Die einzige derzeit bestehende internationale Bahnstrecke verbindet Bulawayo (Simbabwe) mit Francistown, Gaborone und Lobatse in Botsuana.

 

Anreise mit dem Schiff

Eine Autofähre verkehrt auf dem Sambesi-Fluss bei Kazungula zwischen Botsuana und Sambia.

 

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Air Botswana (BP) verbindet die Städte des Landes mit regelmäßigen Linienflügen.

Charterfluggesellschaften wie Northern Air, Helicopter Horizons und Kalahari Air Services fliegen zu Lodges in Botsuana und bieten Rundflüge an. Mack Air bedient hauptsächlich das Okavango Delta.

 

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Im Osten und Südosten des Landes ist das Straßennetz am besten ausgebaut. Nahezu der gesamte Rest des Landes ist Wüstengebiet mit nur wenigen Straßen.

Bei Fahrten in abgelegene Gebiete sollten Benzinreserven und mindestens 20 Liter Trinkwasser mitgenommen werden. Bei Fahrten zwischen Städten ist es aufgrund der großen Entfernungen ratsam, sich bietende Tankgelegenheiten regelmäßig zu nutzen.

Rechtsverkehr/Linksverkehr

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Zustand der Straßen

Auf folgenden Strecken sind die Straßen asphaltiert:
- Ramatlabama - Lobatse - Gaborone - Francistown - Kazangula;
- Francistown - Ramaquebane (Grenze nach Simbabwe); Francistown - Orapa - Maun;
- Trans-Kalahari: Lobatse - Kanye - Iwaneng - Ghansi bis zum Grenzübergang Mamuno (Namibia);
- Gaborone - Molepolole - Letlakeng;
- Serule - Selebi - Phikwe;
- Palapye - Serowe.

Die übrigen Straßen sind größtenteils Schotter- und Sandpisten. Fahrzeuge mit Allradantrieb sind auf diesen Pisten unerlässlich; bei starken Regenfälle sind sie oft gänzlich unpassierbar.

Autovermietung

Mietwägen sind an den Flughäfen und in den Städten erhältlich. Fahrer müssen mindestens 18 Jahre alt sein (je nach Fahrzeugkategorie) und seit mindestens einem Jahr einen Führerschein besitzen. Unter 25 Jahren wird vor Ort manchmal eine Jungfahrer-Gebühr fällig; 75 Jahre wird bei einigen Autovermietungen als Maximalalter angegeben.

Taxi

Taxis findet man in allen größeren Städten.

Reisebus

In Botsuana gibt es eine Vielzahl an Busunternehmen; die regelmäßige Buslinien zwischen Gaborone und sämtlichen größeren Städten des Landes unterhalten. Außerdem verbindet ein gutes Minibusnetz, die größeren Orte.

Nachtfahrten werden aus Sicherheitsgründen nicht durchgeführt, da sich nachts mitunter Tiere auf der Fahrbahn befinden.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
- Anschnallpflicht.
- Promillegrenze: 0,0 ‰; absolutes Alkoholverbot im Straßenverkehr.
- Über Unfälle mit Verletzten ist die Polizei innerhalb von 48 Stunden zu benachrichtigen.
- Unfälle mit Wildtieren führen oft zu langwierigen Ermittlungen.
- Auf Nachtfahrten sollte verzichtet werden; es besteht erhöhte Unfallgefahr aufgrund von Tieren auf der Fahrbahn.

Geschwindigkeitsbeschränkungen:
- innerorts: 60 km/h;
- außerorts: 120 km/h;
- in Nationalparks: 30 km/h.

Geschwindigkeitsdelikte werden mit hohen Strafen belegt.

Pannenhilfsdienst

Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (0)89 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (0)89 76 76 76.

Bei Pannen oder Unfällen mit dem Mietwagen ist immer zunächst der Autovermieter zu benachrichtigen.

Dokumentation

Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein oder eine amtliche englische Übersetzung des nationalen Führerscheins mitzuführen.

 

Unterwegs in der Stadt

Um Städte zu erkunden haben Reisende die Wahl zwischen Taxis und Sammeltaxis, die an ihren blauen Nummernschildern zu erkennen sind sowie Minibussen, die auf festgelegten Strecken verkehren.

 

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Die einzige Bahnlinie im östlichen Teil des Landes wird von Botswana Railways betrieben. Züge verkehren zwischen Lobatse und Francistown via Gaborone, Mahalapye und Palapye.

 

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

In Gaborone, Francistown, Kanye, Molepolole, Mochudi, Maun, Serowe, Mahalapye, Lobatse, Selebi-Phikwe, Ramotswa, Jwaneng und Orapa sowie in kleineren Orten gibt es Krankenhäuser. Allerdings ist mit großen Engpässen in der medizinischen und medikamentösen Versorgung zu rechnen. Die Krankenversorgung und Medikamente sind in den staatlichen Krankenhäusern kostenlos.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend empfohlen.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Apotheken gibt es in allen größeren Städten.

Anmerkungen Impfungen

[1] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird verlangt von Reisenden, die nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen und die über ein Jahr alt sind. 

[2] Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

[3] Vorbeugender medikamentöser Malariaschutz ist ganzjährig in der nördlichen Hälfte des Landes und in Gebieten mit mittlerem Risiko erforderlich. Ein hohes Malariarisiko besteht von November bis Mai/Juni in den nördlichen Landesteilen in den Regionen Boteti, Chobe, Ngamiland, Okavango und Tutume. Die gefährlichere Art Plasmodium falciparum (99 %) ist vorherrschend. Mittleres Risiko besteht von Juli bis Oktober in den Distrikten Boteti, Chobe, Kasane, Ngamiland, Okavango und Tutume. Tsabong und Gaborone sind eigentlich malariafrei, jedoch wurden im März 2025 in Gaborone und in anderen nicht-endemischen Gebieten Malariafälle registriert.

[4] Eine Impfung gegen Meningokokken-Meningitis A,B,C,W,Y ist bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition für bestimmte Personengruppen (Jugendliche bzw. Schüler, Studenten) empfehlenswert.

[5] Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

[6] Typhus kommt vor. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen.

Essen und Trinken

Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen), die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

 

Unpasteurisierte Milch sollte abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch sollten nicht konsumiert werden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

 

Eine Cholera-Schutzimpfung ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch landesweit. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.
 

Bilharziose-Erreger kommen v.a. entlang des Okawango vor. Das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Die UV-Strahlung ist in Höhenlagen (1000 m ü. d. M.) sehr hoch und kann zu Hautschäden führen. Sonnenschutz durch hautbedeckende Kleidung und Sonnenschutzmittel (LSF > 20) ist daher unbedingt erforderlich.

Botswana gehört zu den Ländern mit einer sehr hohen HIV/Aids-Durchseuchung. Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Die Schlafkrankheit stritt sporadisch in den Okawango-Sümpfen auf. Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen.

Botswana gehört zu den Ländern mit dem höchsten Vorkommen von Milzbrand (Anthrax). Vorsicht beim Umgang mit kranken Tieren, Verzehr von Fleisch nur ausreichend gegart.

Geld

Währung

1 Pula = 100 Thebe. Währungskürzel: P, BWP (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 200, 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 Pula; Münzen in den Nennbeträgen 5, 2 und 1 Pula sowie 50, 25, 10, und 5 Thebe. Zum 10. Unabhängigkeitstag wurden Gold- und Silbermünzen geprägt, die ebenfalls legale Zahlungsmittel sind.

Kreditkarten

Gängige Kreditkarten wie Mastercard, Visa, American Express und Diners Club werden im ganzen Land von den meisten Hotels, Geschäften, Safari-Veranstaltern und Restaurants akzeptiert. Geschäfte und Tankstellen in abgelegenen Gebieten akzeptieren jedoch nur Bargeld. Einzelheiten vom Aussteller der jeweiligen Kreditkarte. 

Geldautomaten

Bankkarten
 

Mit der Kreditkarte und Pinnummer kann an Geldautomaten in den größeren Städten Geld abgehoben werden. Pro Tag und Tage kann meist ein maximaler Betrag in Höhe von 100 - 500 € abgehoben werden. Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann an Geldautomaten mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol in den großen Städten genutzt werden. Zur Sicherheit sollten Reisende stets über eine alternative Geldversorgung wie zum Beispiel Bargeld verfügen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Die neue Debitcard und ihre Nutzung im Ausland
Aus der Girocard wurde eine Debitcard: Seit 2023 stellen Banken keine neuen Girokarten mehr mit dem Maestro-Symbol aus. Noch gültige Karten mit dem Maestro-Symbol können jedoch im In- und Ausland weiterhin bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit genutzt werden. Spätestens Ende 2027 wird es das Maestro-Symbol nicht mehr geben.
 
Maestro-Nachfolger sind „Debit Mastercard“, „Visa Debit“ oder „V-Pay“. Visa Debit und Debit Mastercard sind weltweit in mehr als 200 Ländern, in denen Visa und Mastercard akzeptiert werden, nutzbar. Für die Buchung von Reisen oder Mietwagen werden oft nur Kreditkarten akzeptiert. Zur Sicherheit gehört neben einer Debitkarte auch immer eine Kreditkarte ins Reisegepäck.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Größere Städte sind ausreichend mit Geldautomaten bestückt, in den letzten Tagen des Monats kann es an den Automaten jedoch zu Geldengpässen kommen.

Reiseschecks

Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich. Reiseschecks können in Botswana in Gaborone bei zwei Wechselstuben (American Express Foreign Exchange) eingelöst werden. 

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 09.00-15.30 Uhr, Sa 08.00-11.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

Einfuhr von Landeswährung und Fremdwährungen unbeschränkt, Deklarationspflicht besteht für Summen ab einem Gegenwert von 10.000 P. Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist bis in Höhe der deklarierten Beträge erlaubt. Ausfuhr der Landeswährung bis 50 P.

Währungen

Sprache

Überblick

Englisch dient als offizielle Amtssprache. Landessprachen sind Setswana und andere Bantu-Sprachen.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Botswana eingeführt werden:
- 200 Zigaretten und 20 Zigarren und 250 g Tabak (Personen ab 18 J.);
- 2 l Wein und 1 l Spirituosen und andere alkoholische Getränke (Personen ab 18 J.);
- 250 ml Eau de Toilette und 50 ml Parfüm;
- andere Waren im Gesamtwert von bis zu 3000 R (ca. 178 €) von außerhalb der SACU-Staaten und ab einem Gesamtwert von bis zu 500 R von SACU-Staaten.

Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.

Verbotene Importe

Einfuhrverbot besteht für Plastiktüten aller Art, Drogen aller Art und pornografische Erzeugnisse. Waffen und Munition müssen bei der Einreise deklariert werden; außerdem wird eine Einfuhrgenehmigung vom Director of Commerce and Consumer Affairs (Private Bag 00252, Gaborone) benötigt. Diese wird auf 4 Wochen begrenzt. Waffen dürfen nur für Jagdzwecke eingeführt werden. 

Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.

Weitere Informationen sind vom Zoll von Botswana erhältlich.

Kommunikation

Telefon

Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl ist 00267. 

Mobiltelefon

4G- und teilweise 4.5G-Mobilfunknetz. Mobilfunkgesellschaften umfassen u.a. BTC MobileMascom und Orange (Botswana). Der Empfangs-/Sendebereich deckt die größeren Städte und Teile der Autobahn ab. Für Besucher lohnt sich in der Regel der Erwerb einer regionalen SIM-Karte.

Internet

Hauptanbieter sind die Botswana Telecommunications Corporation (BTC), IBIS und Mega (Internet: www.mega.bw). In allen Städten gibt es Internetcafés. Außerdem steht in allen größeren Hotels und Lodges Internetanschluss zur Verfügung.

Post

Post nach Europa braucht 1-3 Wochen. Postämter gibt es in allen Städten, Post wird jedoch nicht zugestellt, sondern muss abgeholt werden (Öffnungszeiten: Mo-Fr 08.15-12.45 und 14.00-16.00 Uhr, Sa 08.00-11.00 Uhr).

Radio

Zahlreiche deutschsprachige Radiosender lassen sich u.a. über Astra-Satelliten bzw. über das Internet in Botswana empfangen.

Einkaufen

Überblick

Beliebte Souvenirs sind Holzschnitzereien, handgewobene Textilien, Korbwaren und Schmuck. Öffnungszeiten der Geschäfte: i. Allg. Mo-Fr 08.30-13.00 und 14.00-17.00 Uhr, Sa 08.30-13.00 Uhr.

Kulinarisches

Übersicht

In größeren Städten gibt es Restaurants und Bars, meist in Hotels. Die meisten Safari-Lodges und Safari-Camps haben auch Bars und Restaurants, aber das Essen ist außerhalb der größeren Hotels und Restaurants recht einfach.

Kultur

Religion

Überwiegend Naturreligionen (85 %), Christen (15 %), daneben muslimische und hinduistische Minderheiten.

Soziale Verhaltensregeln


Tradition spielt eine große Rolle, Besucher sollten die für Europäer teils ungewöhnlichen Sitten respektieren. Auf dem Land ist man nicht an Touristen gewöhnt. Legere Kleidung ist üblich. Fotografieren: Flughäfen, offizielle Gebäude und militärische Anlagen sollten nicht fotografiert werden. Wer Personen fotografieren möchte, sollte vorher um Erlaubnis bitten. Trinkgeld: In Städten ca. 10%.

Landesdaten

Vorwahl

+267

Fläche(qkm)

581,730

Bevölkerung

2.71 million

Bevölkerungsdichte(pro qkm)

5

Bevölkerung im Jahr

2024

Mitglied der EU

No

Hauptnotrufnummer

997

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  • 9 Übernachtung in Gästehäusern, Hotels und Lodges der landestypischen Mittelklasse
  • Verpflegung: 9x Frühstück, 9x Mittagessen, 8 Abendessen
  • Gorilla und Schimpansen-Trekking (englischsprachig geführt)

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