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Türkisblaues Wasser & Traumstrände – Deine Reise auf die Malediven
Über tausend Inseln in 26 Atollen erwarten dich im kristallklaren Wasser des Indischen Ozeans. Nur rund 200 davon sind bewohnt – perfekt für individuelle Entdeckungen. Genieße tropisches Klima, palmengesäumte Strände und entspanne in luxuriösen Wasserbungalows. Tauche ein in farbenfrohe Korallenriffe, erlebe die legendäre Gastfreundschaft der Einheimischen und finde deine persönliche Auszeit – ob als Hochzeitsreise, Erholungsurlaub oder Aktivabenteuer.
Ein Wasserflugzeugflug auf den Malediven ist viel mehr als nur ein Transfer – es ist ein unvergessliches Erlebnis. Schon beim Abheben eröffnen sich spektakuläre Ausblicke auf die ringförmigen Atolle, schimmernden Lagunen und einsamen Inseln. Die Farben reichen von tiefem Ozeanblau bis zu leuchtendem Türkis – ein echtes Naturkunstwerk. Oft sitzt man direkt hinter den Piloten, das Cockpit ist offen, und die Stimmung an Bord entspannt. Der Flug macht den Anreisemoment zu einem echten Highlight – mit Gänsehautgarantie.
Ein Picknick oder Dinner auf einer Sandbank ist eines der romantischsten Erlebnisse der Malediven. Viele Resorts bieten Bootsfahrten zu kleinen, temporären Sandinseln an, die je nach Gezeiten ganz oder teilweise unter Wasser stehen. Dort wartet oft ein liebevoll gedeckter Tisch, während ringsum nur Meer und Horizont zu sehen sind. Wer will, kann schnorcheln, relaxen oder einfach die völlige Ruhe genießen. Dieses Erlebnis steht sinnbildlich für die Exklusivität und Schönheit des Inselstaats.
Das South Ari Atoll gilt als Hotspot für Taucher, die den majestätischen Walhai aus nächster Nähe erleben wollen. Die sanften Riesen können hier das ganze Jahr über gesichtet werden – besonders zwischen August und November. Neben Walhaien erwarten Taucher bunte Korallengärten, Mantarochen und eine beeindruckende Unterwasserwelt. Auch Schnorchler haben an manchen Riffen gute Chancen auf unvergessliche Begegnungen. Die klare Sicht und die stabile Wassertemperatur machen das Gebiet ideal für Anfänger und Profis.
Malé ist zwar winzig, aber dicht besiedelt und kulturell lebendig. Die Stadt bietet einen spannenden Kontrast zur Resortwelt – hier gibt es Straßenmärkte, Fischhallen, lokale Restaurants und historische Sehenswürdigkeiten wie die Hukuru Miskiy (Freitagsmoschee). Besonders interessant ist ein Besuch des farbenfrohen Obst- und Gemüsemarkts oder ein Spaziergang an der Promenade. Für Reisende, die mehr über das echte Leben auf den Malediven erfahren wollen, ist Malé ein lohnenswerter Abstecher. Auch als Tagesausflug von nahegelegenen Resorts möglich.
Die berühmten Overwater-Villen der Malediven sind das Symbol für exklusiven Urlaub im Paradies. Hier erwacht man mit Blick auf das endlose Blau, genießt Privatsphäre und hat direkten Zugang zur Lagune. Viele dieser Villen verfügen über private Pools, Glasböden zur Fischbeobachtung und Butler-Service. Das Gefühl, mitten im Indischen Ozean zu wohnen, ist einzigartig – besonders bei Sonnenauf- oder -untergang. Wer absolute Ruhe und Luxus sucht, ist hier genau richtig.
Grundsätzlich sind die Jahreszeiten konträr zu den europäischen, das heißt der südafrikanische Winter fällt in den europäischen Sommer.
Die jeweils beste Reisezeit im südlichen Afrika hängt von den geplanten Aktivitäten ab. Im Allgemeinen gelten Oktober und November wie auch Januar bis April als die besten Monate um Südafrika zu besuchen, es ist keine Regenzeit und die Tage sind angenehm warm. Aber Südafrika ist ein Ganzjahresziel und bietet zu jeder Jahreszeit ein tolles Erlebnis.
Südafrikas Westküste zeichnet sich in der Regel durch trockene und warme Sommermonate und kühle, feuchtere Wintermonate aus. Mit Regen ist hier am ehesten zwischen Juni und September zu rechnen. An der Ostküste Südafrikas herrscht grundsätzlich feuchtes, warmes Wetter. Im hoch gelegenen Binnenland ist es deutlich trockener.
Mittelmeerklima im Südwesten, gemässigtes Klima im Landesinneren und subtropisches Klima im Nordosten. Allgemein sonnig mit milden Wintern, obwohl in den Bergen am Kap und um Natal oft Schnee fällt. Mitunter kann es auch in den Ebenen vorübergehend recht kühl werden. Die Blütenpracht am Kap kann man im August oder September bewundern. Wer gerne Vögel beobachtet, reist am besten von Mitte Oktober bis November nach Südafrika. Für Aktivurlauber, die wandern, surfen oder tauchen gehen, ist die Zeit nach dem südafrikanischen Hochsommer empfehlenswert.
Der klassische Aufenthalt in Südafrika dauert 2-3 Wochen. Du kannst aber durchaus nur eine Woche in Kapstadt verbringen und wieder nach Hause fliegen. Oder zu einer klassischen Route individuell Bausteine ergänzen. Beliebte Verlängerungen sind Kapstadt mit dem Tafelberg und der Kap-Halbinsel, das berühmte Weingebiet Stellenbosch oder ein Ausflug in den Krüger Nationalpark
Aufgrund von Südafrikas Facettenreichtum findest Du innerhalb dieses Landes viele verschiedene landschaftliche Highlights und Unterschiede.
Im Norden hast Du den Krüger Nationalpark, tierreiche Wildreservate sowie die schönste Scenic Route Südafrikas, die Panorama Route. Hier erwarten Dich Natur pur sowie ein faszinierendes Afrika inklusive Canyons, Wasserfällen und spektakulären Bergketten.
Fahre weiter südlich Richtung Durban, komme an dem Hluhluwe Nationalpark und den iSimagaliso Wetlands vorbei. Auch diese Parks bestechen durch Tierreichtum sowie dem Feuchtgebiet, das sich landschaftlich von der bisherigen Landschaft unterscheidet. Auch befinden sich in diesem Bereich die Drakensberge, eine Bergkette die sich über circa 1.000 km erstreckt. In dieser Region triffst Du zudem auf die Kultur der Zulu.
An der wilden Ostküste liegt die Garden Route, Südafrikas touristische Hauptattraktion. Lange, weiße Sandstrände, tiefblaues Meer, einige tolle Wanderwege und ein abwechslungsreiches Hinterland machen den Reiz der Garden Route aus. Anschließend folgt die Weinregion mit den charmanten Orten Paarl und Stellenbosch. Grüne Weinberge prägen die Landschaft und wirken sich auf die Atmosphäre aus, die hier besonders entspannt zu sein scheint.
Der Flug von Deutschland nach Kapstadt dauert ca. 11:30 Stunden.
Während der Sommerzeit gibt es keine Zeitverschiebung, in der Winterzeit beträgt sie 1 Stunde.
Die “Big Five” bestehend aus Löwe, Leopard, Nashorn, Büffel und Elefant sind das Highlight einer jeden Safari. Die „Großen Fünf“ wurden jedoch nicht nach ihrem Gefahrenpotenzial benannt. Es handelt sich vielmehr um fünf Tierarten, die besonders schwer zu jagen waren. Es gibt heute auch die Marine Big Five – Südlicher Glattwal, Weißer Hai, Großer Tümmler, Kap-Robbe und afrikanischer Pinguin.
Gleich in Kapstadt liegt das Weinanbaugebiet Constantia. Es ist sehr klein, aber ein Tasting lohnt sich allemal. Von dort aus geniesst man wunderbare Aussicht auf die Weinberge und die Stadt. Constantia ist ein Vorort und liegt südlich von Kapstadt. Das Weingut wird auch auf der grossen Tour vom Hop-on-hop-off Bus besucht. Unweit von Kapstadt, ca. eine Stunde mit dem Auto liegen Stellenbosch und Franschhoek entfernt. Die beiden Weinregionen müssen bei einer Südafrika Reise zum Kap unbedigt besucht werden. Es empfiehlt sich früh morgens zu gehen und den Tag auf dem Weingut zu verbringen oder vor Ort zu übernachten. Es gibt auch verschiedene Touren ab Kapstadt, welche in die Weinregionen führen.
Das Essen in Südafrika ist einfach nur herrlich. Einflüsse verschiedenster Länder wie Malaysia, Indien, Niederladen, Deutschland, Frankreich. Vorallem in den grösseren Städten findet man auch viel westliches Essen wie Pizza, Burger, Steaks etc.. Der Gaumen der Seafoodlovers wird an den Küstenorten verwöhnt. Fleischesser sollten an einem “Braai” (südafrikanisches BBQ) unbedingt Boerewors probieren. Biltong ist die südafrikanische Version von Beef Jerkey und schmeckt vorzüglich. Zum Essen noch den Wein aus der Region und alles passt perfekt. Südafrika ist nicht nur ein Land für Naturliebhaber, sondern auch für Geniesser.
Alkohol
Verkauf nur an über 18-Jährige, Verzehr an öffentlichen Plätzen streng verboten, Ausschank in Restaurants an Sonntagen verboten.
Amtssprache
11 Sprachen sind offiziell eingetragen, dazu gehören Englisch, Zulu und Africaans.
Apotheken
Apotheken sind in Südafrika vorhanden, sie werden Chemists oder Apteek genannt.
Diplomatische Vertretungen
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
180 Blackwood Street, Arcadia, P.O. Box 2023
ZA-Pretoria 0083
Einwohner
54.000.000
Elektronik
In Südafrika werden Steckdosentyp D, M und N verwendet, Sie benötigen einen Adapter.
Feiertage
Grenzübergänge
Südafrika grenzt an Lesotho, Eswatini (Swasiland), Namibia, Botswana, Mosambik und Simbabwe.
Haustiere
Du darfst Haustiere nach Südafrika mitnehmen, musst jedoch vorab einen Permit beantragen.
Kleidung
Mit dem Zwiebellook fährst Du in Südafrika immer richtig!
Mehrwertsteuer (Value Added Tax, VAT)
Die Mehrwertsteuer liegt in Südafrika momentan bei 14 % und ist in allen Waren und Dienstleistungen inkludiert.
Religion
Die größte Glaubensgemeinschaft sind Christen mit 80 %, nachfolgend kommen Hindus mit 20 % sowie Muslime, Juden und Buddhisten.
Sonnenschutz
Trage besonders im Sommer großzügig Sonnenschutz auf, da die Sonne in Südafrika viel intensiver ist als in Deutschland.
Staatsform
Parlamentarische Demokratie
Strom
220 Volt Wechselstrom, mit 50 Hertz.
Verkehrsregeln
In Südafrika herrscht Linksverkehr, fahre daher immer vorsichtig und gewöhne Dich erst an die andere Straßenseite, bevor Du weite Strecken hinter Dich bringst.
Wasser
Trinkwasser kann in Südafrika ohne Bedenken getrunken werden, denn es zählt zu den reinsten der Welt und wird regelmäßig überprüft. Wasser aus Bächen und Flüssen sollten Sie jedoch nicht trinken.
Heißes, tropisches Klima. Es gibt zwei Monsune, den Südwest-Monsun von Mai bis Oktober und den Nordost-Monsun von November bis April. Der Südwest-Monsun bringt normalerweise im Juni und Juli Wind und Regen. Die Temperaturen fallen nachts selten unter 25°C. Die beste Urlaubszeit ist zwischen November und April.
Allgemein erforderlich, Reisepässe müssen maschinenlesbar und bei der Einreise noch mindestens 1 Monat gültig sein.
Hinweis: Die Vorgaben zur Mindestgültigkeit des Reisepasses der Regierung der Malediven können von den Vorgaben der Fluggesellschaften abweichen. Einige Fluggesellschaften schreiben eine Mindestgültigkeit von 6 Monaten vor, was bei Transit über Drittländer grundsätzlich empfohlen wird. Deutsche Reisende benötigen für die Einreise nach Deutschland einen mindestens gültigen Reisepass / Personalausweis.
[1] Touristenvisa haben eine Gültigkeit von 30 Tagen (Verlängerung auf insgesamt 90 Tage vor Ort bei der Einwanderungsbehörde möglich) und werden bei der Ankunft auf dem Flughafen von Malé unter Vorlage gültiger Reisedokumente (ggf. Visa für Drittländer), Rück-/Weiterreisetickets, Unterkunftsbestätigung, Nachweis über ausreichende Geldmittel (mindestens 150 US$ pro Tag) und einer Deklaration zum Gesundheitszustand des Reisenden, die elektronisch innerhalb von 96 Stunden vor der Einreise via IMUGA übermittelt werden muss, kostenlos erteilt.
Visum bei der Einreise
(a) maschinenlesbarer Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.
(b) bestätigte Rück- oder Weiterreisetickets und -papiere (ggf. Visum für das nächste Reiseziel).
(c) Unterkunftsnachweis (z.B. Hotelbuchung, Pauschalreise).
(d) im Flugzeug ausgefüllte Disembarkation/Embarkation Card.
(e) ausreichende finanzielle Mittel.
(f) ggf. Impfnachweis gegen Gelbfieber.
Ausländische Besucher müssen ausreichende Geldmittel (100 US$ plus 50 US$ pro Tag) oder eine bestätigte Hotelreservierung für die Dauer des Aufenthalts nachweisen können.
Der Aufenthalt kann spätestens 1 Tag vor Ablauf des Touristenvisums um weitere 60 Tage für einen Gesamtaufenthalt von 90 Tagen gebührenpflichtig (700 Mrf) beim Einwanderungsamt in Malé (Department of Immigration and Emigration, Ground Floor, Huravee Building, Ameer Ahmed Magu, Tel: 333 04 44) verlängert werden.
Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren oder noch gültiger maschinenlesbarer Kinderreisepass (dieser wird seit dem 1.1.2024 nicht mehr ausgestellt; bereits vorhandene Kinderreisepässe können bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit entsprechend der Einreisebestimmungen der einzelnen Länder genutzt werden).
Österreicher: Eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Haustiere dürfen i. d. R. nicht eingeführt werden. Ausnahmen sind nur mit vorab besorgter Genehmigung des Außenministeriums (Ministry of Foreign Affairs, Marine Drive, Malé) möglich, die allerdings selten erteilt wird.
Die Arrival/Departure Card muss bei der Ausreise vorgelegt werden.
Allgemein erforderlich, Reisepässe müssen maschinenlesbar und bei der Einreise noch mindestens 1 Monat gültig sein.
Hinweis: Die Vorgaben zur Mindestgültigkeit des Reisepasses der Regierung der Malediven können von den Vorgaben der Fluggesellschaften abweichen. Einige Fluggesellschaften schreiben eine Mindestgültigkeit von 6 Monaten vor, was bei Transit über Drittländer grundsätzlich empfohlen wird. Deutsche Reisende benötigen für die Einreise nach Deutschland einen mindestens gültigen Reisepass / Personalausweis.
[1] Touristenvisa haben eine Gültigkeit von 30 Tagen (Verlängerung auf insgesamt 90 Tage vor Ort bei der Einwanderungsbehörde möglich) und werden bei der Ankunft auf dem Flughafen von Malé unter Vorlage gültiger Reisedokumente (ggf. Visa für Drittländer), Rück-/Weiterreisetickets, Unterkunftsbestätigung, Nachweis über ausreichende Geldmittel (mindestens 150 US$ pro Tag) und einer Deklaration zum Gesundheitszustand des Reisenden, die elektronisch innerhalb von 96 Stunden vor der Einreise via IMUGA übermittelt werden muss, kostenlos erteilt.
Stand - Mon, 22 Dec 2025 10:30:00 +0100
(Unverändert gültig seit: Mon, 22 Dec 2025 10:33:53 +0100)
Letzte Änderungen:
Reiseinfos - Rechtliche Besonderheiten; Einfuhrbestimmungen
Redaktionelle Änderungen
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- Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
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Terroristische Anschläge können auch in den Malediven nicht ausgeschlossen werden.
Vereinzelte gewaltsame Auseinandersetzungen und Verkehrsbehinderungen können nicht ausgeschlossen werden.
Der Transfer in die Resorts erfolgt in der Regel direkt vom Flughafen, sodass ein Aufenthalt in Malé nicht erforderlich ist.
Die Kriminalität auf den Resort-Inseln ist niedrig. Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und Handtaschenraub kommen dennoch auch an Stränden vor. Gewaltakte wie Messerstechereien, ausgehend von Angehörigen rivalisierender Jugendbanden, sind in Malé und Hulhumalé zu verzeichnen; Ausländer waren bisher nicht das Ziel.
Die Malediven liegen in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und Tsunamis kommen kann.
Es herrscht tropisches Klima mit relativ hoher Luftfeuchtigkeit.
Die Regenzeit erstreckt sich im Norden in der Regel von November bis April und im Süden von Mai bis Oktober. In dieser Zeit ist mit vereinzelten Tropenstürmen zu rechnen.
In den Malediven gibt es keine deutsche Botschaft, zuständig ist die deutsche Botschaft in Colombo/Sri Lanka.
In dringenden Fällen kann mit dem deutschen Honorarkonsul in den Malediven Kontakt aufgenommen werden.
Der Verkehr zwischen den maledivischen Inseln wird mit Booten und Wasserflugzeugen abgewickelt. Eine Beratung durch örtliche Reiseveranstalter ist empfehlenswert. Nur wenige Inseln bieten ein Straßennetz. Dort herrscht Linksverkehr.
Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.
Während des Fastenmonats Ramadan ist außerhalb der Touristen-Resorts mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) und mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen zu rechnen.
Öffentliches Essen, Trinken, Rauchen (auch in Fahrzeugen) – selbst das Kauen von Kaugummi – ist von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auch für Nichtmuslime verboten.
Frauen sollten insbesondere während dieser Zeit möglichst dezente, langärmelige Kleidung tragen; Männer auf das Tragen kurzer Freizeitkleidung verzichten.
Homosexuelle Handlungen sind in den Malediven strafbar. Bei Nichtbeachtung droht strafrechtliche Verfolgung.
In den Malediven ist jeglicher Drogenbesitz strikt verboten. Verstöße können selbst bei geringen Mengen schwere Strafen zur Folge haben. Seit Anfang Dezember 2025 wurde für die Einfuhr von Drogen die Todesstrafe eingeführt. In der Vergangenheit wurden auch Touristen bereits zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Verhängung der Todesstrafe für Touristen kann somit nicht ausgeschlossen werden.
Seit Dezember 2024 sind der Besitz, Gebrauch, der freie Verkauf, die Herstellung und Werbung für E-Zigaretten in den Malediven verboten. Im November 2024 hat die maledivische Regierung ein Importverbot jedweder Art von E-Zigaretten in die Malediven erlassen.
Seit November 2025 besteht in den Malediven ein allgemeines Tabakverbot für Personen, die ab dem 1. Januar 2007 geboren wurden. Das Verbot gilt auch für Reisende, die sich nur vorübergehend in den Malediven aufhalten. Es umfasst die Einfuhr, den Besitz, den Kauf und den Verbrauch sämtlicher Tabak- und Vapingprodukte sowie E-Zigaretten; Verstöße werden mit Geldstrafen geahndet.
In den Malediven ist der Islam (sunnitischer Richtung) Staatsreligion; die Rechtsordnung orientiert sich an der Scharia. Jegliches Verhalten, das als christliche Missionstätigkeit ausgelegt werden kann, ist untersagt.
Außerhalb der touristisch erschlossenen Resorts, in sogenannten „Artificial Beach Areas", z.B. in Malé oder in der Nähe von einfachen Gästehäusern, wurden Hinweisschilder angebracht, dass das Tragen unangemessener ("improper") Badekleidung (z.B. Bikini) dort nicht gestattet ist.
Landeswährung ist die Rufiyaa (MVR). International gängige Kreditkarten werden von nahezu allen Resorts akzeptiert, am Flughafen gibt es auch Geldautomaten. Es empfiehlt sich dennoch die Mitnahme von Bargeld in USD, da Geldbeschaffung auf den kleineren Inseln schwierig sein kann.
Auch Pauschalreisenden wird empfohlen, eine gültige Kreditkarte mit ausreichendem Kreditrahmen und PIN bzw. Debitkarte (Girocard) mitzuführen.
Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten innerhalb ihrer ursprünglichen Gültigkeitsdauer möglich:
Anmerkungen:
Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise grundsätzlich noch mindestens sechs Monate gültig sein. Auf Grund einer vorübergehenden Maßnahme der maledivischen Behörden müssen Reisedokumente derzeit bei Einreise nur noch mindestens einen Monat gültig sein. Die aktuell geltenden Bestimmungen veröffentlicht das Department of Immigration.
Die Einreise mit Reisedokumenten (siehe Kinderreisepass), die verlängert oder aktualisiert wurden, ist nicht möglich.
Die elektronische Einreiseerklärung muss innerhalb von 96 Stunden vor der Ankunft auf der Webseite der maledivischen Grenzbehörden ausgefüllt und abgeschickt werden.
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum.
Touristenvisa bis zu 30 Tagen werden bei der Einreise in die Malediven kostenfrei erteilt.
Die Verlängerung eines Touristenvisums auf 90 Tage ist möglich, bedarf aber eines Antrages, der vor Ort (in den Malediven direkt) gestellt werden muss, sowie einer Empfehlung der entsprechenden Hotelinsel, die ebenfalls vor Ort ausgesprochen werden muss. Eine Genehmigung wird durch das "Department of Immigration and Emigration" in Malé erteilt.
Die Buchung eines touristischen Aufenthalts von einer Dauer, die 30 Tage überschreitet, erfolgt daher auf eigenes Risiko. Die Überschreitung der Visumfrist von 30 Tagen ohne genehmigte Verlängerung kann zu hohen Geldstrafen und zu einem Einreiseverbot führen.
Weitere Informationen zu den Einreisebestimmungen bietet das Department of Immigration.
Bei Arbeitsaufnahme in den Malediven, z.B. in den Hotels, sollten Arbeitnehmer darauf achten, ihren Reisepass nicht dem Arbeitgeber über längere Zeit auszuhändigen, da der Pass häufig bei Arbeitsstreitigkeiten als Druckmittel verwendet wird.
Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise Minderjähriger bekannt.
2024 hat die maledivische Regierung ein Importverbot jedweder Art von E-Zigaretten und Tabak inklusive -zubehör in die Malediven erlassen, siehe auch Reiseinfos – Rechtliche Besonderheiten.
Tabakprodukte, inklusive Zigaretten, Zigarren und Zubehör wie E-Zigaretten, Shishas und aromatisierter Zigaretten dürfen seit dem 1. November 2025 generell nicht mehr eingeführt werden. Ausnahme: Reisende mit Touristenvisum ab 18 Jahren dürfen bis zu 200 Zigaretten oder 25 Zigarren bzw. 250 g Tabak einführen.
Die Einfuhr und Mitnahme von Fleisch-, Geflügel-, Fisch und Ei-Produkten in die Malediven ist ab dem 15. Januar 2026 nur noch mit einem Import-Gesundheitszeugnis gestattet. Nähere Informationen erteilt der maledivische Zoll. Der Import von Götterabbildungen wie z.B. Buddha-Statuen ist verboten. Die vorgenannten Waren können jedoch bei der Einreise gegen Quittung am Flughafen an einem Sonderschalter deponiert und bei Ausreise wieder abgeholt werden.
Alkohol darf nicht eingeführt werden, auch nicht in den anderswo üblichen zollfreien Mengen.
Zeitschriften, die spärlich bekleidete Personen zeigen, dürfen nicht eingeführt werden.
Medikamente unterliegen einer strikten Einfuhrkontrolle. Die maledivische Regierung ist bestrebt, den Handel mit illegal eingeführten Medikamenten zu bekämpfen. Bei der Einfuhr von verschreibungspflichtigen Medikamenten zum persönlichen Gebrauch ist daher eine Bescheinigung des behandelnden Arztes mitzuführen, aus der der Name des Patienten, der Name des Medikaments bzw. der Medikamente und die therapeutische Tagesdosierung hervorgeht. Diese Bescheinigung muss in englischer Sprache abgefasst oder mit einer englischen Übersetzung versehen sein. Die Einfuhr nicht verschreibungspflichtiger Medikamente unterliegt keinen Beschränkungen. Allerdings wird auch hier empfohlen, eine ärztliche Bescheinigung mitzuführen, sofern es sich nicht um allgemein bekannte Medikamente, z.B. gegen Magenprobleme oder Kopfschmerzen handelt.
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von neun Monaten eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Die Malediven selbst sind kein Gelbfiebergebiet. Bei Einreise aus oder Ausreise in ein Land mit Nachweis von Poliomyelitis (Kinderlähmung) sowie bei einer Hadsch-Pilgerfahrt nach Saudi-Arabien ist der Nachweis einer Polioimpfung zu erbringen.
Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen. Vereinzelt ist es bei schwangeren Touristinnen in den letzten Jahren zu nachgewiesenen Zika-Infektionen gekommen.
Dengueviren werden landesweit vor allem während und unmittelbar nach der Regenzeit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inklusive möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe Denguefieber.
Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Weitere Informationen siehe Chikungunya-Fieber.
Es gibt keine endemische Malaria in den Malediven.
Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:
Die durch die Äquatornähe intensive Sonneneinstrahlung besonders zur Mittagszeit sowie gefährliche Meeresströmungen werden von Urlaubern häufig unterschätzt. Badeunfälle durch Quallen, Giftfische, Wasserschlangen und Haie sind selten. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen (Larva migrans cutanea).
Die medizinische Versorgung in den Malediven ist eingeschränkt und entspricht in vielen Fachbereichen nicht europäischem Standard. Das gilt auch für die beiden Krankenhäuser in Malé. Insbesondere bei schweren Erkrankungen oder Unfällen ist meist eine Evakuierung, z.B. nach Indien oder Sri Lanka (erreichbar innerhalb von wenigen Stunden per Linienflug) notwendig. Druckkammer-Zentren gibt es gegenwärtig auf Bandos Island Resort & Spa (Nord-Malé-Atoll), Kuramathi Island Resort (Rasdhoo-Atoll), Kuredu Island Resort & Spa (Lhaviyani-Atoll) und Kandima (Dhaalu-Atoll).
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss
Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.
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Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise
Republik Malediven.
Malé.
Die Malediven liegen 500 km südwestlich der Südspitze Indiens und bestehen aus 1190 flachen Koralleninseln, von denen nur 200 bewohnt sind. Die meisten der bewohnten Inseln haben eine üppige, tropische Vegetation. Auf den unbewohnten Inseln, von denen einige nur Sand- oder Korallenbänke sind, wächst niedriges Gebüsch. Alle Inseln sind von Riffen umgeben, die die flachen Lagunen einschließen. Hunderte dieser Inseln bilden jeweils zusammen mit anderen Korallenbänken ein Atoll, das eine große Lagune umgibt. Keine der Inseln liegt höher als 2 m über dem Meeresspiegel. Gegenwärtig sind etwa 100 Inseln touristisch erschlossen.
Präsidialrepublik (seit 2016 nicht mehr im Commonwealth) seit 1968. Verfassung von 1968, zuletzt 1998 verändert. Neue Verfassung 2008 ratifiziert. Einkammerparlament (Majlis) mit 50 Mitgliedern. Unter der neuen Verfassung wird der Präsident alle 5 Jahre direkt gewählt (begrenzt auf 2 Amtsperioden). Die 1200 Inseln sind administrativ in 20 Atolle und einen Hauptstadtdistrikt eingeteilt, und jedes Atoll wird von einem Atollchef verwaltet, der vom Präsidenten ernannt wird. Unabhängig seit 1965 (ehemaliges britisches Protektorat).
Mohamed Muizzu, seit November 2023.
Mohamed Muizzu, seit November 2023.
230V, 50 Hz; Adapter erforderlich.
Die Malediven – ein Synonym für Luxus, Romantik und tropische Traumkulisse – sind eine Reihe von wunderschönen Koralleninseln im Indischen Ozean und ein Paradies für Taucher und Sonnenanbeter.
Die 26 natürlichen Atolle und mehr als 1.000 Inseln sind ausnahmslos mit perfekten weißen Sandstränden und warmen, türkisblauen Lagunen gesegnet. Der Tourismus entwickelt sich erst seit den 1970er Jahren, ist aber heute schon der wichtigste Industriezweig der Malediven. Im Mittelpunkt steht der Luxustourismus, und so verwundert es nicht, dass es hier einige der besten Hotels der Welt gibt. Außerdem sichern sich die Malediven seit Jahren immer wieder den Titel der "weltweit führenden Tauchdestination".
Aber selbst im Paradies kann es Probleme geben. Die Malediven sind wegen ihrer niedrigen Lage (80 % des Landes liegt weniger als 1 m über dem Meeresspiegel) existentiell von der globalen Erwärmung bedroht. Die Malediven feierten 2015 ihre 50-jährige Unabhängigkeit von Großbritannien.
Die nationale Fluggesellschaft Maldivian (Q2) betreibt Flüge nach Indien, China, Thailand und Bangladesch.
Beond (B4) fliegt ab München und ab Zürich nach Malé.
Qatar Airways (QR) fliegt ab Frankfurt/M., München, Wien und Zürich über Doha nach Malé. Condor (DE) fliegt in den Wintermonaten ab Frankfurt/M. nach Malé.
Lufthansa (LH) bietet u.a. Flugverbindungen von Frankfurt/M. nach Malé via Istanbul in Kooperation mit Turkish Airlines (TK) an.
Austrian Airlines (OS) fliegt von Wien nach Malé u.a. in Kooperation mit Etihad Airways (EY) via München und Abu Dhabi sowie mit Bangkok Airways (PG) via Bangkok.
Turkish Airlines (TK) verbindet Zürich via Istanbul mit Malé; Emirates (EK) fliegt mit Zwischenstopp in Dubai ab Zürich und ab Genf.
Discover Airlines (4Y) fliegt ab Frankfurt und ab München nach Malé.
Edelweiss Air (WK) fliegt ab Zürich nach Malé.
Frankfurt/M. - Malé: 12 Std. 30 Min.; München - Malé: 13 Std. 10 Min.; Wien - Malé: 11 Std. 35 Min.; Zürich - Malé: 12 Std.
Keine.
Maut: Auf den Malediven gibt es keine mautpflichtigen Straßen.
Die Häfen von Malé und Gan werden regelmäßig von Kreuzfahrtschiffen aus aller Welt angelaufen.
Phoenix und AIDA laufen auf ihren in Hamburg und Kiel startenden Kreuzfahrten u.a. die Malediven an. Costa und MSC bieten Kreuzfahrt-Weltreisen von weiteren europäischen Häfen aus mit Zwischenstopp auf den Malediven an.
Maldivian (Q2) betreibt Inlandflüge und verbindet Malé mit zahlreichen Zielen auf den Malediven, u.a. mit Kudahuvadhoo, Dharavandhoo, Fuvahmulaku und Addu City.
Trans Maldivian Airways (M8) fliegt mit einer Flotte von Wasserflugzeugen vom Flughafen in Malé zu den meisten Resorts.
Manta Air verbindet Malé mit Dhaalu und Dharavandhoo.
Einige Firmen betreiben Hubschrauberflüge vom Flughafen in Malé zu den Urlaubsinseln oder bieten Rundflüge an.
Straßen gibt es nur auf den Inseln Malé und Fuvamullah sowie auf dem Addu-Atoll. Die Fortbewegung auf den Inseln ist einfach, da man die meisten in einer halben Stunde zu Fuß durchqueren kann.
l
In Malé stehen Taxis zur Verfügung.
Rundfahrten zu den anderen Inseln sind möglich; zum Beispiel mit dem Luxus-Katamaran Four Seasons Island Explorer. Auch Boote können gechartert werden. Highspeed-Katamarane verbinden den Flughafen mit dem Ari-Atoll und einigen abgelegenen Inseln.
Auf allen Urlaubsinseln gibt es Erste-Hilfe-Stationen. Auf Malé befinden sich zwei Krankenhäuser. Grundsätzlich gilt jedoch, dass die medizinische Versorgung nicht der in Deutschland gewohnten entspricht.
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und einer Reiserückholversicherung wird empfohlen.
Für die Einfuhr von Medikamenten ist bei der Einreise ein ärztliches Attest für verschreibungspflichtige Mittel in englischer Sprache mitzuführen (sollte in etwa enthalten: "[Name des Patienten] requires the medicine on medical grounds for personal use in the Maledives".). Für rezeptfreie Medikamente als Teil einer Reiseapotheke ist keine ärztliche Bescheinigung erforderlich.
[1] Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt das ganze Jahr über - besonders aber vor und während der Regenzeit - landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz und stehende Gewässer sind zu meiden.
[2] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die innerhalb von sechs Tagen nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiet einreisen. Sollte diese nicht vorhanden sein, wird eine Gelbfieber-Impfung durchgeführt und eine zehntägige Quarantäne verhängt bzw. es erfolgt eine Ausweisung außer Landes. Ausgenommen sind Reisende, die den Transitraum in den Infektionsgebieten nicht verlassen haben sowie Transitpassagiere, die den Transitraum auf den Malediven nicht verlassen.
[3] Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
[4] Ein Nachweis einer Polio-Impfung wird verlangt bei Ein- und Ausreise aus bzw. in ein Polio-Endemiegebiet. Typhus kommt vor. Eine Typhus-Impfung empfiehlt sich bei Langzeitaufenthalt und bei besonderer Exposition.
Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist nicht pasteurisiert und sollte abgekocht werden. Milchprodukte aus ungekochter Milch sowie rohe Salate und Mayonnaise am besten vermeiden. Fleisch- oder Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. In vielen Ferienanlagen ist der Hygienestandard jedoch sehr hoch, so dass sich die oben erwähnten Vorsichtsmaßnahmen erübrigen.
Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.
Chikungunya kommt vor. Ein Impfschutz ist nicht möglich. Als Vorsorgemaßnahme wird ein möglichst effizienter Schutz gegen Insektenstiche empfohlen.
Das Zika-Virus wird durch Stechmücken auf den Menschen übertragen. Zu den Symptomen gehören u.a. Fieber, Gelenkschmerzen und eine Bindehautentzündung. Häufig bleibt die Infektion unbemerkt oder verläuft nur mit milden Symptomen. Bisher dokumentierte, vereinzelte Todesfälle standen überwiegend mit anderen Vorerkrankungen in Zusammenhang. Das Auswärtige Amt rät Schwangeren von nicht zwingend notwendigen Reisen in Gebiete mit aktuellen Zika-Ausbrüchen ab, weil das Virus im Verdacht steht, bei Ungeborenen Mikrozephalie zu verursachen.
Für Arbeits- und Langzeitaufenthalte wird ein Gesundheitszeugnis ("Health Certificate") sowie ein HIV-Test in englischer Sprache verlangt.
1 Maledivische Rufiyaa = 100 Laari. Währungskürzel: MRf, MVR (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Werten von 500, 100, 50, 20, 10 und 5 MRf. Münzen in den Nennbeträgen 2 und 1 MRf sowie 50, 25, 10, 5, 2 und 1 Laari. In touristisch stark frequentierten Orten ist es üblich, in US-Dollar zu bezahlen.
American Express, Visa, Mastercard, JCB und Diners Club und alle anderen bekannteren Kreditkarten werden u.a. in Geschäften und Hotels akzeptiert. Abhebungen an Geldautomaten sind mit Kreditkarten problemslos möglich. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Bankkarten
Mit der Kreditkarte und Pinnummer kann an Geldautomaten Geld abgehoben werden. Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann an Geldautomaten mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol in Malé genutzt werden. Zur Sicherheit sollten Reisende stets über eine alternative Geldversorgung wie zum Beispiel Bargeld verfügen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.
Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich. Reiseschecks werden auf den Malediven nur in Malé von der State Bank of India eingelöst, wenn sie in US-Dollar ausgestellt sind.
So-Do 07.30/08.00-14.30 Uhr.
Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung und von Fremdwährungen ist unbeschränkt.
Maldivisch Dhivehi (Singhalesische Sonderform), Elu und Englisch sind Verkehrssprachen. Deutsch, Italienisch oder Französisch wird vereinzelt gesprochen.
Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.
Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.
Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.
Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.
Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.
Folgende Artikel können zollfrei in die Malediven ausschließlich von Touristen mit einem Touristenvisum eingeführt werden (ab 18 J.):
200 Zigaretten oder 25 Zigarren oder 250 g Tabak;
Gegenstände für den persönlichen Gebrauch wie Kleidung, Schmuck, Uhren, Schreibwaren, Hygienartikel, elektrische Geräte, Bücher und Zeitschriften sowie Geschenke bis zu einem Wert von 10.000 MRf.
Achtung: Auf den Malediven ist das Rauchen ab 21 Jahren erlaubt.
Fleisch-, Geflügel-, Fisch und Ei-Produkten können in die Malediven ab dem 15. Januar 2026 nur noch mit einem Import-Gesundheitszeugnis ein- und ausgeführt werden.
Alkohol, Drogen, psychotrope Substanzen, Energy Drinks, Einweg-Plastikprodukte, Waffen, Sprengstoff, Harpunen, Speere oder Unterwassergewehre für die Unterwasserjagd, pornographisches Material, religiöse Bildnisse zur Anbetung, Islam-feindliche Schriften, lebende Schweine und bestimmte tierische Produkte.
Die Einfuhr von Vaporizern einschließlich Zubehör (e-Zigaretten, flüssiges Nikotin, Shishas etc.) und dessen Bestandteilen verboten. Auch der Besitz, der Gebrauch, der Verkauf, die Bewerbung und das Verschenken von Vaporizern ist landesweit verboten.
Anmerkung: Drogenbesitz wird mit langjährigen Haftstrafen geahndet. Die Einfuhr von verschreibungspflichtigen Medikamenten zum persönlichen Gebrauch ist nur mit gültigem Rezept eines Arztes möglich. Aus dem Rezept des Arztes muss hervor gehen, dass der Patient das Medikament aus medizinischen Gründen für eine genau bezeichnete Dauer benötigt (mit dem Namen des Patienten, dem Namen des Medikaments und der Tagesdosierung).
Die Einfuhr von rezeptfreien Arzneimitteln (z.B. gegen Kopfschmerzen oder Magenverstimmungen) ist meist problemlos für den Eigenbedarf für einen Zeitraum von etwa 6 Monaten möglich. Im Zweifelsfall sollten sich Reisende an den Reiseveranstalter oder die maledivischen Behörden wenden.
Muscheln (stehen unter Artenschutz), schwarze Korallen, diverse Fische, Schildkrötenpanzer und Produkte aus Schildpatt, Drogen, psychotrope Substanzen.
Weitere Informationen sind von der Zollbehörde der Malediven erhältlich.
Die Ländervorwahl der Malediven ist 00960.
3G-, 4G- und 5G-Mobilfunknetz. Netzbetreiber sind Dhiraagu und Ooredoo. Die Netzabdeckung ist landesweit gut. Roaming-Verträge bestehen. Mobiltelefone können vor Ort tageweise gemietet werden. Prepaid-e-SIM-Karten der Netzbetreiber sind am Flughafen erhältlich.
Touristische Unterkünfte stellen ihren Gästen in der Regel kostenloses WLAN zur Verfügung.
Post nach Europa ist ca. eine Woche unterwegs. Öffnungszeiten der Postämter: Sa-Do 07.30-13.30 und 16.00-17.30 Uhr.
Schwarze Korallenringe und Muscheln (die in hierzu berechtigten Geschäften gekauft werden müssen und nicht am Strand gesammelt oder aus dem Meer geholt werden dürfen), lackierte Holzkästchen und Schilfmatten. Die Ausfuhr von nicht zu Schmuckstücken verarbeiteten Korallen ist streng verboten.
Öffnungszeiten der Geschäfte: Sa-Do 08.30-23.00 Uhr, Fr 13.30-23.00 Uhr. Geschäfte schließen fünfmal täglich für eine Viertelstunde während der islamischen Gebetsstunden, außer auf den Urlaubsinseln, wo die Geschäfte normalerweise den ganzen Tag und häufig auch abends geöffnet sind.
In der Hauptstadt Malé gibt es einige einfache Restaurants, die sowohl einheimische als auch internationale Gerichte anbieten. Auf den anderen Inseln findet man fast nur die Restaurants der Ferienanlagen. Die Gerichte stammen aus der internationalen Küche. Curries und andere asiatische Gerichte werden überall angeboten.
Getränke: Es gibt eine große Auswahl an alkoholischen und alkoholfreien Getränken in den Resorts.
Sunnitische Muslime.
Die Regierung besteht auf angemessene Bekleidung. Badebekleidung gehört ausnahmslos an den Strand. Außerhalb der Resorts sollte man darauf achten, dass man entsprechend der Landessitten gekleidet ist. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand.
Rauchen: Viele Einheimische rauchen, während des Ramadan raucht und isst man jedoch im Allgemeinen erst nach Sonnenuntergang.
Die Einfuhr von Vaporizern einschließlich Zubehör (e-Zigaretten, flüssiges Nikotin, Shishas etc.) und dessen Bestandteilen ist verboten. Auch der Besitz, der Gebrauch, der Verkauf, die Bewerbung und das Verschenken von Vaporizern ist landesweit verboten. Achtung: Auf den Malediven ist das Rauchen ab 21 Jahren erlaubt. Personen jedoch, die am bzw. nach dem 1. Januar 2007 geboren sind, dürfen auf den Malediven nicht rauchen und dort auch keine Tabakwaren erwerben oder verkaufen, - auch dann nicht, wenn sie das Alter von 21 Jahren erreicht haben. Das Verbot besteht für Tabakwaren aller Art.
Trinkgeld wird meist als feste Pauschale gegeben.
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